Jeden Tag ein Foto

Jeden Tag ein Foto Jeden Tag ein Foto

Wir zeigen den Alltag, jenseits von Spannungen und Kriegen. Unsere Welt - jeden Tag ein Beispiel. Jeden Tag ein Bild aus unserem Leben.

Ein Lächeln, ein Stück Brot, eine Katze, eine Stubenfliege ... - unser Alltag.

Damals, als Pflegefachfrauen noch die Berufsbezeichnung "Schwester" hatten. Aufgenommen in einem Gang im Spital Zweisimm...
03/09/2026

Damals, als Pflegefachfrauen noch die Berufsbezeichnung "Schwester" hatten. Aufgenommen in einem Gang im Spital Zweisimmen.

Damals, als ich dich zum ersten Mal sah,da schlug mein Herz so wild, so wunderbar.Schmetterlinge, Feuer, junges Glück –i...
28/08/2026

Damals, als ich dich zum ersten Mal sah,
da schlug mein Herz so wild, so wunderbar.
Schmetterlinge, Feuer, junges Glück –
ich wusst’ schon da: es gibt kein Zurück.

Heut’ bin ich fünfundsiebzig Jahr’,
du einundsiebzig – und noch immer da.
Die Flamme brennt nicht mehr so laut,
doch stiller, wärmer – tief vertraut.

Das Leben hat uns hart geprüft,
hat Stürme über uns geschickt.
Doch du hast meine Hand gehalten,
wenn die Welt um mich zerbrach – du hast’s gerichtet.

Dreissig Jahre Seite an Seite,
durch Dunkelheit und Morgenrot.
Du hast nie losgelassen,
warst mein Anker, warst mein Bot.

Du bist einzigartig, wunderbar,
so eine Frau gibt’s kein zweites Mal.
Was ich fühl’, hat keinen Namen –
es ist grösser als das Wort aus vier Buchstaben.

Wenn ich morgens neben dir erwach’,
und seh’ dein Lächeln, das mich trägt,
dann weiss ich still in meinem Herzen:
Das Beste war kein Tag – es war der Weg.

Ich lieb’ dich nicht mehr so wie damals,
nein, viel mehr als am ersten Tag.
Ich lieb’ dich tiefer, mit allem was ich bin,
bis mein letzter Atemzug – mein letzter Herzensschlag.

Ich bin so glücklich…
dass du noch heute an meiner Seite bist.

Ich habe KI gebeten, zu diesem Text ein Song zu komponieren. Hier ist er:

https://rolandpeter.ch/Tiefe_Liebe_Letzter_Herzschlag_Lyria_3_Pro_57050.mp3

Dort, wo die Erde den Himmel berührt, liegt er – still, zeitlos, wie ein Auge der Berge, das in die Seele blickt.Der See...
28/08/2026

Dort, wo die Erde den Himmel berührt, liegt er – still, zeitlos, wie ein Auge der Berge, das in die Seele blickt.

Der Seebergsee ruht in seiner Mulde wie ein Geheimnis, das die Alpen seit Jahrtausenden hüten. Sein Wasser – ein Spiegel aus flüssigem Silber – fängt das Licht des wandernden Himmels ein und gibt es verwandelt zurück: weicher, sanfter, als hätte es auf dem Grund des Sees eine alte Weisheit berührt.

Rings um ihn breitet sich das satte Grün der Alpweiden aus wie ein Teppich, den die Natur mit verschwenderischer Hand gewoben hat. Jeder Grashalm wiegt sich im Atem des Windes, der von den Gipfeln herabsteigt und Geschichten erzählt – von Gletschern, die kamen und gingen, von Steinböcken auf schwindelerregenden Graten, von der Stille, die hier ihren Wohnsitz hat.

Die Tannen stehen am Ufer wie stumme Wächter, dunkelgrüne Gestalten in feierlichem Spalier, ihre Wipfel dem Firmament entgegengestreckt – als wollten sie vermitteln zwischen der Schwere der Erde und der Leichtigkeit des Himmels.

Und dahinter erheben sich die Felsen: schroff, ehrfurchtgebietend, von Wind und Wetter gemeisselt zu einer Kathedrale aus Kalkstein. Ihre Flanken tragen die Narben der Jahrmillionen mit stolzer Gelassenheit, und in ihren Furchen nistet das Moos wie ein grüner Segen.

Wer an diesem Ort verweilt, spürt es: Hier pulsiert etwas Unsichtbares. Eine Kraft, die älter ist als jedes Wort. Der See atmet, die Berge lauschen, und die Zeit – sie hält den Atem an.

Man kommt als Wanderer und geht als ein anderer Mensch. Denn der Seebergsee nimmt nichts – er gibt. Stille für die Rastlosen. Weite für die Beengten. Und für alle, die es zulassen: einen Moment der Ewigkeit.

🏔️ Seebergsee – wo die Seele Heimat findet.

Sie trägt ihr Haus wie eine Krone – spiralförmig gewunden, in warmen Tönen von Bernstein und Schokolade, als hätte jeman...
26/08/2026

Sie trägt ihr Haus wie eine Krone – spiralförmig gewunden, in warmen Tönen von Bernstein und Schokolade, als hätte jemand mit feinstem Pinsel Jahresringe auf Porzellan gemalt. Kaum grösser als eine Fingerkuppe, gleitet sie über den dunklen, vom Regen glänzenden Stiel eines Gartenwerkzeugs, der sich wie eine Brücke über ein Meer aus Grün und Rosa spannt.

Hinter ihr verschwimmt die Welt in sanfter Unschärfe: Nelken wiegen sich im feuchten Gras, ihre magentafarbenen Blütenköpfe nicken müde, als wären auch sie noch nicht ganz erwacht. Tautropfen hängen an den Halmen wie winzige Laternen, die das Licht eines verhangenen Morgens einfangen.

Die Schnecke aber kümmert sich nicht um die Schönheit, die sie umgibt. Sie kennt nur den nächsten Zentimeter, die kühle Oberfläche unter ihrem Fuss, den leisen Ruf der Feuchtigkeit. Sie ist ganz Gegenwart, ganz Langsamkeit – eine Erinnerung daran, dass es Wesen gibt, für die ein einziger Ast bereits eine Reise ist, ein ganzer Morgen ein Abenteuer, und die Welt nie grösser sein muss als das, was man mit eigenen Fühlern ertasten kann.

Sonnengruss nach dem RegenStolz reckt sie ihr goldenes Haupt dem Himmel entgegen –die Königin des Sommergartens,getränkt...
22/08/2026

Sonnengruss nach dem Regen
Stolz reckt sie ihr goldenes Haupt dem Himmel entgegen –
die Königin des Sommergartens,
getränkt vom gestrigen Segen.

Ihre Blütenblätter, wie Strahlen einer zweiten Sonne,
leuchten satt und kraftvoll im wiederkehrenden Licht.
Das dunkle Herz, ein samtenes Universum,
in dem eine Biene still ihr Tagwerk verricht’.

Um sie herum drängen grüne Knospen empor,
noch verschlossen, noch wartend, voller Versprechen –
bald werden auch sie ihr gelbes Kleid entfalten
und mit der Grossen um die Wette leuchten.

Die Blätter, noch feucht von der Erinnerung an den Regen,
wiegen sich satt und dunkelgrün im Sommerwind.
Wie dankbar sie sich strecken, diese durstigen Seelen,
nun da Himmel und Erde wieder versöhnt sind.

Vor dem endlosen Blau, getupft mit weissen Wolkensegeln,
steht sie da – ein Sinnbild stiller Zuversicht:
Dass nach jeder Dürre wieder Wasser fällt,
und nach jedem Regen neues Sonnenlicht.

Gestern Abend: Nach der langen Stille des DurstesEs kam wie ein Versprechen,das der Himmel lang vergessen hatte –ein ers...
18/08/2026

Gestern Abend: Nach der langen Stille des Durstes

Es kam wie ein Versprechen,
das der Himmel lang vergessen hatte –
ein erstes Zögern, dann ein Flüstern,
dann das volle, satte Trommeln
auf dem Vordach.

Tropfen lösen sich vom Holz,
wie Perlen, die ein unsichtbarer Faden
nicht mehr halten kann.
Sie fallen – langsam, feierlich –
als wüssten sie um ihren Wert
nach all den ausgedörrten Tagen.

Dazwischen hängt ein Spinnennetz,
vom Wasser neu geschmückt,
ein Diadem aus tausend Tröpfchen,
das die Spinne über Nacht
zur Königin des Regens macht.

Und hinter allem: dieses Grün!
So satt, so tief, so dankbar aufatmend,
als tränke jeder Halm
mit offenen Armen.

Du stehst darunter,
hörst das Klicken, Klacken, Rinnen –
und zum ersten Mal seit Wochen
fühlt sich nass
wie Heimkommen an.

Manchmal braucht es keinen weiten Weg,um ein kleines Wunder zu entdecken.Mitten im eigenen Garten, gut versteckt zwische...
10/08/2026

Manchmal braucht es keinen weiten Weg,
um ein kleines Wunder zu entdecken.

Mitten im eigenen Garten, gut versteckt zwischen den feinen Stängeln des Dills, sitzt diese farbenprächtige Raupe. Grün, Schwarz und ein Hauch Orange – als hätte die Natur selbst zum Pinsel gegriffen.

Noch kriecht sie still durch ihr grünes Reich. Doch irgendwann wird sie sich verwandeln, Flügel tragen und davonfliegen.

Ein kleiner Augenblick, der daran erinnert:
Die schönsten Entdeckungen warten oft direkt vor unserer Haustür.

Gestern Nachmittag im Kandertelta: Im kühlen Blau des Sees, ein Gleiten,Chenay in goldner Weste,lässt sich von sanften W...
05/08/2026

Gestern Nachmittag im Kandertelta:
Im kühlen Blau des Sees, ein Gleiten,
Chenay in goldner Weste,
lässt sich von sanften Wellen leiten,
als gäb’s nichts Schöneres.

Das Fell, vom Wasser schwer und glänzend,
die Schnauze knapp ob der Oberfläche,
der Sommer mild und ihn umkränzend –
kein Schatten trübt die kühle Fläche.

Derweil, auf rostigen Ziegeldächern,
wo Hitze flirrt in dreissig Grad,
dort ringen Männer, keine Schwächen,
mit Staub und Schweiss auf schmalem Grat.

Der Bagger reckt den stählernen Finger,
ein Dinosaurier aus Eisen und Öl,
die Arbeiter – des Sommers Bezwinger –
zerbrechen Stein auf heissem Möbel.

Wer möchte tauschen? Ach, die Frage!
Der Hund kennt längst des Sommers Gunst:
Ein Sprung ins Blau an jedem Tage –
das ist des Lebens wahre Kunst.

An einem jener Tage, an denen die Berge so still stehen, als hätten sie vergessen zu atmen, haben sich zwei schwarze See...
02/08/2026

An einem jener Tage, an denen die Berge so still stehen, als hätten sie vergessen zu atmen, haben sich zwei schwarze Seelen ihren Platz am Ufer des Seebergsees gesucht — dort, wo das Gras schon herbstmüde zwischen den Felsen wächst und das Moos leise Geschichten von tausend vergangenen Wintern flüstert.

Chenay steht aufrecht auf der Kuppe, die Pfoten fest auf den Felsen gestemmt, als wolle sie die ganze Welt im Blick behalten. Ihr dunkles Fell schimmert wie poliertes Ebenholz, und in ihren bernsteinfarbenen Augen liegt jene ruhige Wachsamkeit, die nur Hündinnen kennen, die sich als Hüterinnen begreifen. Sie beobachtet — nicht ängstlich, nicht angespannt, sondern mit jener gelassenen Aufmerksamkeit, die sagt: Ich bin hier. Alles ist gut.

Und neben ihr? Da liegt Serapo. Ihr Bruder hat sich den schönsten Felsbrocken ausgesucht, das Kinn darauf gebettet, die Lockenmähne wild in alle Richtungen, als hätte der Bergwind darin sein Kunstwerk hinterlassen. Seine Zunge blitzt frech zwischen den Lefzen hervor — ein kleines Rosa gegen all das Grau und Grün — und seine Augen blicken mit jener philosophischen Gelassenheit in die Welt, die nur Wesen kennen, die den Moment vollkommen begriffen haben.

Hinter den beiden türmen sich Felsen auf, stehen Tannen wie dunkle Wächter am Hang, und irgendwo schimmert der See hindurch — kühl, smaragdfarben, unergründlich. Doch die beiden brauchen keine Aussicht. Sie sind die Aussicht. Zwei Border Collies, schwarz wie die Nacht, lebendig wie der Tag — Geschwister, die sich ohne Worte verstehen: Die eine wacht, der andere ruht. Und gemeinsam machen sie diesen wilden Ort ein Stück mehr zu einem Zuhause.

Zwischen Himmel und WasserWie ein Wolf aus einer alten Legende bricht er durch den silbernen Vorhang der Gischt – ungezä...
31/07/2026

Zwischen Himmel und Wasser

Wie ein Wolf aus einer alten Legende bricht er durch den silbernen Vorhang der Gischt – ungezähmt, frei, lebendig. Tausend Tropfen tanzen um ihn wie Diamanten im Licht, und seine eisblauen Augen erzählen von einer Wildheit, die kein Zaun je halten könnte.

Ein eingefrorener Augenblick purer Freude.
Ein Herzschlag zwischen Kraft und Anmut.

Danke an meine wunderbare Kollegin Pia 📸 für diesen magischen Moment – festgehalten in der Sekunde, in der sich Freiheit in Wasser auflöst.

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