28/04/2026
„Water does not resist. Water flows.”
— Margaret Atwood
Wenn ich gefragt werde, wofür Frauen diese Bilder machen – dann merke ich jedes Mal, dass die Menschen, die fragen, gerade versuchen, einen Zweck zu finden. Eine Funktion. Ein klares Ziel.
Aber das ist nicht, warum sie kommen.
Für die, die das Wasser ohnehin lieben, ist es vor allem eine Feier. Sie feiern sich, sie feiern das Element, sie wollen erleben, wie sie im Wasser sind – und davon ein Bild haben. Etwas Magisches, etwas Außergewöhnliches, etwas, das ein bisschen mehr ist als der Alltag.
Für andere ist es eher eine Begegnung mit sich selbst. Sie begeben sich ins Wasser, auch wenn es nicht ihr liebstes Element ist, weil sie spüren, dass am Ende etwas wartet, das sie haben wollen. Und dieses Sich-Stellen – das sieht man hinterher im Bild.
Was viele erst hinterher benennen können: So ein Shooting macht etwas mit einem. Ähnlich wie eine Reise – die man ja auch nicht nur macht, um irgendwo zu sein, sondern weil man möchte, dass etwas passiert. Dass man verzaubert wird, herausgefordert, dass man hinterher ein kleines bisschen anders nach Hause geht.
Und genau deswegen bin ich auch immer selbst mit im Wasser. Ich kann nicht durch eine Scheibe fotografieren und wirklich dabei sein – das geht für mich nicht. Ich muss miterleben, wie sich eine Frau dem Wasser hingibt, wie sie kämpft oder loslässt oder beides gleichzeitig.
Nur so entsteht dieses Bild.
Shootingtermine 2025 in Berlin:
15.5. · 29.5. · 12.6. · 19.6. · 24.7.
Schreib mir, wenn du dabei sein willst.