Z13 Fotografie

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⋆♱⛧♱⋆ Timmy Ramone ♠️ - (musikalische) Momente zwischen den Meeren - capturing emotion - ⋆♱⛧♱⋆
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⋆♱⛧♱⋆ Angeliter Open-Air 2026 - Z13 Fotografie war wieder Teil der Familie◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈𝗔𝗻𝗴𝗲𝗹𝗶𝘁𝗲𝗿 𝗢𝗽𝗲𝗻 𝗔...
21/08/2026

⋆♱⛧♱⋆ Angeliter Open-Air 2026 - Z13 Fotografie war wieder Teil der Familie
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𝗔𝗻𝗴𝗲𝗹𝗶𝘁𝗲𝗿 𝗢𝗽𝗲𝗻 𝗔𝗶𝗿, 𝗱𝘂 𝗰𝗿𝗮𝘇𝘆 𝗪𝘂𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁𝘂̈𝘁𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗥𝗲𝘀𝗶𝘀𝘁𝗮𝗻𝗰𝗲...
Was ist Buller ohne Bü, oder `ne gute Pommes ohne Mayo, was ein gemütliches Keksebacken, ohne vom Teig zu naschen? Schon irgendwie cool aber doch auch nur halb so gut wie das Full Package, irgendwie unvollkommen. 363 Tage Warten auf mein Lieblings-Utopia des Jahres zogen sich dieses Jahr wieder zäh in die Länge wie Kaugummi. Alltag, noch mehr Alltag, Kriege, Probleme, Nachrichten, Wetter, Waldbrände, irre Diktatoren, Klimawandel, gefährliche Politik, der ganze Tumorkörper halt. Ihr versteht... Die Vorfreude war also dermaßen groß, dass ich mir schon fast Gedanken machte, ob denn sonst alles klar in meinem Leben ist, wenn ich so danach giere. Aber wer den Spirit dieses Festivals jemals gefühlt hat, wird mich verstehen und weiß, was ich meine. Hier weht der Wind der Freiheit, der Liebe und Resistance, und Revolution ist tanzbar!
Kameraequipment am Start, schnell noch zwei Veggie-Salate für das leibliche Wohl gezaubert und ein bisschen Handgeld für die Merch-Ecke eingesteckt. Go-Go-Gadgetto-Punkrock, here we come!
Doch dann... 20 Kilometer vor dem gelobten Land schleppte sich 𝗥𝗮𝗺𝗼𝗻𝗲, mein vierrädriger Gefährte, so vom Gas völlig losgelöst, auf eine Autobahnüberführung und drohte, dort den Heldentod zu sterben. Nicht jetzt verdammt, halte durch Iltschi! Motorleuchte rot, Öllampe rot, draußen jenseits der 30-Grad-Marke, drinnen gefühlt 50+. 3 Stunden unter sengender Sonne, Misskommunikation mit Versicherung und Pannendienst, kurz aufkeimende Hoffnung, doch noch wieder auf die Straße und nach Taarstedt zu kommen und dann Resignation und eine Cola bei ukrainischer Folkmusik im Abschleppwagen Richtung Husum. Das durfte alles nicht wahr sein!
Meine inneren Monks kämpften Tekken 3 gegeneinander, es mit Leihwagen und letzter Energie doch noch in Richtung Angeln zu schaffen, aber es wurde einfach zu spät.
So verpasste ich Tag 1, an dem ich sonst so gerne das Drumherum des Hoflebens festhalte, auf Portrait-Jagd gehe und einfach das Flair aufsauge.
Noch dazu verpasste ich die folgenden Bands: 𝗟𝗲 𝗙𝗹𝘆, 𝗗𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗖𝗼𝘂𝘀𝗶𝗻𝗲, 𝗜𝗴𝗻𝗶𝘁𝗲, 𝗧𝗿𝘂𝗰𝗸𝗳𝗶𝗴𝗵𝘁𝗲𝗿𝘀, 𝗦𝗹𝗼𝗽𝗲, 𝗔𝗴𝗮𝗶𝗻𝘀𝘁 𝗧𝗵𝗲 𝗦𝘁𝗼𝗿𝗺, 𝗡Ø𝗙𝗫, 𝗗𝗶𝗴𝗴𝗲𝗻 + 𝗥𝗮𝘀𝘁𝗮 𝗞𝗻𝗮𝘀𝘁, 𝗟𝗼𝘀 𝗙𝗮𝘀𝘁𝗶𝗱𝗶𝗼𝘀 und wie sich später herausstellte, sogar noch 𝗧𝗲𝗹𝘂𝘅𝗲, die ihren Slot getauscht hatten. Schwer zu verdauen und da sind wir wieder am Anfang des Textes. Sollte ich es den zweiten Tag schaffen, konnte die Hälfte des Ganzen überhaupt noch gut werden?
Konnte Sie!
Bei milderen Temperaturen hatte ich es nach Taarstedt geschafft und schon beim Erreichen des Tagesparkplatzes waren sie wieder da, diese so besonderen Gefühle und einzigartigen Details dieses Open Airs. Begrüßungs-Düster-Punk von der norddeutschen Kapelle 𝗣𝗮𝗻𝘁𝘆 𝗠𝗲𝗹𝘁𝗱𝗼𝘄𝗻 𝗔𝗳𝘁𝗲𝗿𝗺𝗮𝘁𝗵, Kinder mit oder ohne Kettcar und Bollerwagen flitzten umher, und waren auf Pfand-Jagd. Die Camping Area war schon seit Donnerstag prall gefüllt und schwupps gab es das 3-Euro-Tagesparkticket mit den besten Festival-Wünschen der Dorfjugend. Kurze Laufwege am „Katerfrühstücksangebot“ vorbei zum Einlass und zack das erste dunkle 𝗔𝗻𝗴𝗲𝗹𝗶𝘁𝗲𝗿 𝗕𝗶𝗲𝗿 in der Hand. Angekommen. Musik schallte über das Kopfsteinpflaster des historischen Dreiseithofes, Sonnenstrahlen wärmten Festivalbesucher, die es sich auf bunt zusammengewürfelten Retrosofas bequem gemacht hatten und sich rege aber gechillt über Gott, die Welt und natürlich Musik unterhielten. Schilder, die auf kostenloses Trinkwasser hinwiesen und welche, die für die Getränkebons warben. Infostände zu sozialen Themen wie Foodsharing oder der Awareness-Bereich, alles da, was auch auf großen Festivals zu finden ist, aber wie immer auf ganz eigene Angeliter Art. D.I.Y. Ist die Macht! In Sachen Inklusion hat das Angeliter Open Air noch einmal eine Schippe draufgelegt. Neben der Bühne für Rolli-Fahrer, gehbehinderte Menschen und andere, die es in einer großen Menschenmenge nicht immer so gut aushalten, mit bester Sicht auf die Hofbühne wurden auch plane Wege in das alte Kopfsteinpflaster eingearbeitet. Überall dieses friedliche „Wachwerden“ nach dem ersten Tag des Open Airs. Tischtennis, stöbern im Merchandise-Bereich der Bands, es gab bekannte Gesichter zu entdecken aber auch wieder viele neue, Duft nach leckerem Essen und in der Luft die Vorfreude auf das spezielle Musik- und Bandangebot, was dieses Festival so auszeichnet. Eine bunte Wundertüte voller Indie, Punk, Rock, Metal, Stoner, Folk oder plattdüütscher Songs.
Nach herzlicher und schon traditioneller Begrüßung der Stage-/Grabencrew und vielen lieben Menschen und Machern dieses Spektakels war es dann an der Zeit, sich auf die Live-Bands einzulassen. Es freute mich sehr, dass das Festival mit 2500 Besuchern wieder einmal ausverkauft war. Wer sich das entgehen lässt, ist aber auch selbst schuld, schließlich gibt es hier die Möglichkeit, direkt neben dem Festivalgelände zu campen. Kurze Laufwege, Toiletten und Duschen auf dem Campground und eine Atmosphäre, die eher an eine große Gartenparty unter Freunden und Gleichgesinnten erinnert, als ein gewinnorientiertes Festival. Man kennt sich, mag mag sich, feiert zusammen und hört gemeinsam Musik bei leckerem Essen, Getränken und manchmal sogar Kerzenschein.
Mit den 𝗔𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀𝗼𝗻𝘀 ging es auf Reisen in die Welt der internationalen Hits und Cover der richtig guten Sorte, einer Band, die sonst auch gerne abends komplett abreißt und große Flächen mit glücklichen Menschen vollbekommt. 𝗟𝗲𝗲𝗱.𝗚𝘂𝘁, eine lokale Band aus Angeln, die musikalisch einen Mehrgänge-Schnüüsch kredenzte war Wiederholungstäterin. Denn auch 2024 sorgte sie schon für gute Unterhaltung mit Songs auf Platt und Hochdeutsch. Irish Folk geht immer, gerade hier auf dem Angeliter Kulturhof und so fügten sich 𝗙𝗶𝗱𝗱𝗹𝗲𝗿`𝘀 𝗚𝗿𝗲𝗲𝗻 wunderbar ins Programm wie einst The Mahones oder die Real McKenzies. Eine Band, die ich schon länger auf dem Zettel hatte. 𝗚𝗿𝗲𝗹𝗹𝘀 Slot wurde verschoben, galt es doch die Lücke von 𝗧𝗲𝗹𝘂𝘅𝗲 zu füllen, und so ging es erstmal wieder rüber zur Hof-Stage. Der letzte Vorhang, The Final Chapter, der letzte Gig der Abschiedstournee der großen 𝗥𝗮𝗶𝗻𝗯𝗶𝗿𝗱𝘀. Man merkte 𝗞𝗮𝘁𝗵𝗮𝗿𝗶𝗻𝗮 𝗙𝗿𝗮𝗻𝗰𝗸 und ihren Bandkollegen 𝗠𝗶𝗰𝗵𝗮𝗲𝗹 𝗕𝗲𝗰𝗸𝗺𝗮𝗻𝗻, 𝗗𝗼𝗺𝗶𝗻𝗶𝗾𝘂𝗲 „𝗚𝗮𝗴𝗮“ 𝗘𝗵𝗹𝗲𝗿𝘁 und 𝗪𝗲𝗿𝗻𝗲𝗿 𝗡𝗲𝘂𝗺𝗮𝗻𝗻 die besondere Situation enorm an und das machte das Konzert noch emotionaler für alle Anwesenden. Noch einmal die melancholisch verspielten Songs, noch einmal 𝗕𝗹𝘂𝗲𝗽𝗿𝗶𝗻𝘁. So ein Bandende geht mir immer verdammt nah und ich blicke demütig auf ihre lange Bandgeschichte zurück. Auch die Rainbirds wollten am liebsten gar nicht mehr aufhören, für ihr Publikum alles geben und überzogen nur allzu gerne. 𝗚𝗿𝗲𝗹𝗹 aus Neumünster waren ebenfalls zum zweiten Mal dabei und hatten schon bei ihrem Debüt 2024 heftigst abgerissen. Das sollte sich mehr als wiederholen, die ehemaligen Newcomer zimmerten ihren androgyn umkleideten stampfenden Crossover auf eine Gartenbühne, die sich vor Fanzulauf kaum retten konnte. Geiles Ding wieder Jungs! Nach kurzer Verschnaufpause und einem goldenen Dithmarscher war es an der Zeit für 𝗟𝗘𝗔𝗣, eine britische Indie-Größe, die gerade bei Epitaph gesignet hat. Legendär sind ihre Clubshows mit einer Power wie 𝗧𝗵𝗲 𝗗𝗮𝗿𝗸𝗻𝗲𝘀𝘀 oder 𝗬𝘂𝗻𝗴𝗯𝗹𝘂𝗱, Walls of Death und Crowdsurfing durch den ganzen Saal. Auch in Taarstedt zog es Sänger und Frontmann 𝗝𝗮𝗰𝗸 𝗕𝗮𝗹𝗳𝗼𝘂𝗿 𝗦𝗰𝗼𝘁𝘁 in den Pit direkt ins Publikum. Genau wie 𝗟𝗘𝗔𝗣 befassen sich auch 𝗕𝗮𝗱 𝗖𝗼𝗽 𝗕𝗮𝗱 𝗖𝗼𝗽 in ihren Songs mit tiefsinnigen Themen, persönlichen Dämonen und dem Umgang mit schlimmen Krankheiten. Aus dem 𝗡𝗢𝗙𝗫-𝗨𝗺𝗳𝗲𝗹𝗱 kommend und beim legendären 𝗙𝗮𝘁 𝗪𝗿𝗲𝗰𝗸 𝗖𝗵𝗼𝗿𝗱𝘀 zuhause lieferten die Mädels aus Südkalifornien feinsten Skatepunk, rau, ehrlich, schnell, melodiös und auf die Fresse! Mehr davon bitte, auch von 𝗠𝗮𝗰𝗵𝗶𝗻𝗲𝘀 feinstem Entertainment, von dem nicht nur Besucher der Scheune zu 𝗠𝗮𝗰𝗵𝗶𝗻𝗲𝘀 𝗟𝗮𝘁𝗲 𝗡𝗶𝗴𝗵𝘁 𝗦𝗵𝗼𝘄, sondern auch gerne die Menschen auf dem Campground etwas abbekommen! Nach so viel guter Musik und kleiner Stärkung am reichhaltigen Crew-Buffet war ich bereit für 𝗕𝘂𝗹𝗹𝗵𝗼𝗿𝗻 aus Australien. Der 9er wartete mit einem ganz anderen Sound auf, Hip Hop, Brass-Musik, Soul und einem Blechbläserarrangement, das dir die Füße wegzieht. Mit dieser ganz eigenen sowie genialen Mischung und einer mega Live-Performance schafften sie es in etwas weniger als zwei Songs, einen kurz übersichtlich gefüllten Hofplatz in eine tanzende Masse zu verwandeln. Höchsten Respekt! Das ist das 𝗔𝗻𝗴𝗲𝗹𝗶𝘁𝗲𝗿 𝗢𝗽𝗲𝗻 𝗔𝗶𝗿, das sind die krassen Kontraste, die ich so liebe, denn weiter ging es meinem geschätzten 𝗙𝗿𝗶𝗲𝗱𝗲𝗺𝗮𝗻𝗻 und seinem COR-Nachfolger 𝗞𝗼𝗱𝗱𝗲𝗿. Ich feiere ihn total, ob solo und akustisch oder mit Band. Sowohl leise als auch laut gibt es immer auf die Zwölf, unbequem, wachrüttelnd, ehrlich. Bäm! And even more Kings... Drunk Rock Reggae deluxe mit 𝗝𝗮𝘆𝗮 𝗧𝗵𝗲 𝗖𝗮𝘁. Die Flasche Wein im Anschlag bescherte uns diese Band, die in den 90ern in Boston gegründet wurde und seit 2003 in der Wahlheimat Amsterdam zuhause ist, eine fulminante Mischung aus Punk, Reggae und Ska. Was für ein Charisma und was ein geiles Set. Auch die Punk-Girls von 𝗕𝗮𝗱 𝗖𝗼𝗽 𝗕𝗮𝗱 𝗖𝗼𝗽 ließen sich nochmal auf der Bühne blicken und feierten sie, sich und die Angeliter Fans. Doch noch war es nicht vorbei, mit einem echten Geheimtip, den Jungs von 𝗕𝗹𝗮𝗰𝗸𝗯𝗮𝗹𝗹𝗲𝗱 aus Manchester und einer fetten Prise Psychedelic-Blues-Punkrock wurde noch einmal ein geiles Dessert serviert.
Eine absolut geniale Mischung von Musikstilen und Bands verschiedener Kontinente!
Es gibt Festivals, die versuchen, nur mit Headlinern zu punkten und dann gibt es welche, die laden zum großen, aber familiären Buffet mit musikalischer Feinkost. 𝗗𝗮𝗻𝗸𝗲 𝗧𝗮𝗮𝗿𝘀𝘁𝗲𝗱𝘁, 𝗱𝗮𝗻𝗸𝗲 𝗔𝗿𝗻𝗲!
Schaut euch unbedingt mal das jetzt schon gute, obwohl Headliner wie immer erst noch folgen, Line-Up für 2027 an! Bisher sind die Bands 𝗦𝘁𝗲𝘃𝗲 `𝗻` 𝗦𝗲𝗮𝗴𝘂𝗹𝗹𝘀, 𝗠𝘂𝗳𝗳 𝗣𝗼𝘁𝘁𝗲𝗿, 𝗕𝗮𝗱 𝗗𝗲𝗰𝗶𝘀𝗶𝗼𝗻, 𝗣𝗲𝗮𝗹𝘀, 𝗘𝗿𝗲𝗰𝘁𝗶𝗼𝗻, 𝗡𝗼𝘄, 𝗔𝗹𝗶𝗮𝘀 𝗖𝗮𝘆𝗹𝗼𝗻, 𝗔𝗻𝗮, 𝗝𝗼𝗼𝗹𝘀, 𝗘𝗿𝗶𝗸 𝗖𝗼𝗵𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗧𝗵𝗲 𝗛𝗮𝘄𝗮𝗶𝗶𝗮𝗻𝘀 bestätigt. Der Vorverkauf hat bereits während des Festivals begonnen und schon jetzt sind alle Early Bird-Tickets vergriffen. Die Festival-Tickets und Campingtickets gibt es auf 𝗠𝗲𝘁𝗮𝗹𝘁𝗶𝘅. Alle Infos bekommt ihr auf www.angeliter-openair.de und den Social-Media-Kanälen. Sehen wir uns in Taarstedt? ♠️Timmy♠️
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Arne Eggert

⋆♱⛧♱⋆ Ein paar Bilder der tollen Welcome-Party der Rendsburger Wacken Fans am Wacken-Dienstag 2026.◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈...
14/08/2026

⋆♱⛧♱⋆ Ein paar Bilder der tollen Welcome-Party der Rendsburger Wacken Fans am Wacken-Dienstag 2026.
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Es war brutal heiß und das bekannte Kult-Camp verdammt gut besucht. Die Rendsburger Wackenfans luden zur Welcome-Party und gefühlt der halbe Acker hatte Bock, ok an der Bändchenausgabe war ebenfalls Hochbetrieb 😎. Nette Menschen, ausgelassene lockere Stimmung und für die Glücklichen am Tresen auch ein Kaltgetränk. Cheffe Holger Hübner ließ es sich nicht nehmen, den Anwesenden persönlich ein geiles Festival zu wünschen und die langjährige Hingabe der Rendsburger zu würdigen. Erzengel, die Jungs von 9mm Headshot und Mr. Heavysaurus waren ebenfalls am Start und somit hatte das Camp für Groß und Klein etwas zu bieten. Gruß nach RD♠️Timmy
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⋆♱⛧♱⋆ Das war das Wacken Open Air 2026 - Mein persönliches Wochen-Recap vom "Heiligen Acker" des W:O:A◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈◈...
07/08/2026

⋆♱⛧♱⋆ Das war das Wacken Open Air 2026 - Mein persönliches Wochen-Recap vom "Heiligen Acker" des W:O:A
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~In Metal We Trust ~


Gerade einmal 5 Tage ist es her, dass die letzten Konzertklänge auf dem Holy Ground verstummten, doch die Emotionen und Erinnerungen an diese besondere Zeit sind noch ganz frisch. Ich lade euch ein, mit mir gemeinsam und den ersten Bildern noch einmal durch die Woche zu reisen.
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Man nehme das Wort Vorfreude und bilde die 13. Potenz, dann in etwa wisst ihr, wie es in mir in den Wochen vor dem Wacken Open Air aussieht. Diese kribbelige Spannung baut sich über das Jahr hinweg stetig auf und löst sich erst dann so langsam, wenn ich mein Domizil bei meiner Lieblings-Airbnb-Familie beziehe. “Nun bist du angekommen, kannst in deine Welt abtauchen und der ganze Kosmos kann starten. Lass los, vergiss den Alltag und gib dich ganz dem Metal hin! 🕉 Om
Bereits zum fünften Mal in Folge durfte ich mich über eine Akkreditierung beim größten Metal-Festival der Welt freuen und reiste wie gewohnt schon am Sonntagmittag an, um auch die Gigs im legendären Landgasthof in Wacken, der 9. W:O:A:-Bühne, mitzunehmen. Denn auch hier wartete ein Hammer-Programm auf die Metalheads aus aller Welt. Und es war irgendwie auch gar nicht verwunderlich, dass diese verdammt böse und dominante Steinburger Wetterfee direkt mal wieder zuschlug und uns Frühanreisenden den berühmten Wacken-Starkregen auf die Autoscheiben klatschte. Aber die Metalwetter-App versprach Besserung, und davon auch eine ganze Menge, doch dazu später mehr.
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Sonntag – Eingrooven im Regen
Beim nassen Check-In auf dem Agethorster Bauernhof der Herzen und einem Flirt mit langwimprigen Huftieren waren die Sneaker auch schon nass. Kennt man, doch hatte ich mit den "Nike Goretex" vorgesorgt, ich Schlingel. Nach dem Beziehen meiner Unterkunft ging es abends dann auch gleich in den LGH, wo ich auch sonst im Jahr regelmäßig fotografisch wirke. Nach `nem kurzen Plausch mit Kumpel Thomas Jensen und Gösy von Skyline begann meine musikalische Reise mit den spanischen Death-Metallern von Dark Embrace, den Power-Metallern von Mob Rules aus Niedersachsen und endete mit der Clubshow von Wacken-Urgestein Skyline. Ein Künstler aus dem Skatebereich hatte aufwendig die Sanitärräume im Landgasthof verschönert, ein Umstand, der zeigt, dass es dort auch weiterhin in die wilde Welt der Musik gehen wird. Schicko! Schon an diesem frühen Punkt der Festivalwoche wurde der LGH gut frequentiert und die wackentypische internationale Mischung des Publikums tanzte sich warm. Ein schöner Start in eine verheißungsvolle Woche. Let`s go!
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Montag – Endzeit, Baby, Endzeit!
Nachdem der Regen abgeklungen war, steuerten wir auf deutlich trockeneres Wetter zu. Mittags ging es für mich ins geliebte Wasteland, vorbei am Wackinger Village, was sich noch in der frühen Phase des Aufbaus befand und der noch jungfräulichen W.E.T.- und Headbangers-Stage. Auch an der Faster- und Harder-Stage mit dem weltberühmten Bullhead wurde noch fleißig geschraubt und gehämmert. In der postapokalyptischen Welt des Wastelandes war in diesem Jahr wieder ein Zusammenspiel der verschiedenen Darsteller-Gruppen zu beobachten. Allen voran die Wasteland Warriors mit ihren Bauten und genialen Kostümen. Dazu waren unter anderem die Freaks von Rotten Raptor, die Dustriders (mit ihrem legendären Car-Ride), die Nuclear Bastards, die Skullrippers, Haze Riders, HogsMC und Tschernobilly`s Bar am Start und entführten die Metalheads in eine düstere Endzeitstimmung. Der neue Ort des Wastelandes näher hin zur Louder-Stage, die sich, um 45 Grad gedreht, etwas den Hauptbühnen zugewandt hat, kam hier sehr gut an. Die Bundeswehr hatte wieder einen großen, gut besuchten Informationsstand und half wohl im Laufe des Festivals nicht nur mit Plattenwegen aus sondern unterstützte auch bei einem Brand eines Containers. Neben einem geilen MegaBosch-Konzert und detailverliebter Fototour durchs Wasteland ging es noch kurz zu Godzilla In The Kitchen. Abends war dann erneut der Landgasthof das Ziel, wo die Shows von Save Your Last Breath und XoXo für einen Komplettabriss sorgten. Erwähnenswert ist neben dem guten Sound das mächtig geile Bühnenlicht, das die Strahlenmänner in den Saal warfen. Wahre Lichtkunst! Dem neuen Bierpartner Anheuser-Busch Bud gab ich loyal diverse Chancen, zum Durstlöschen ganz ok, geschmacklich aber eher „mild“. Auch merkte ich am Abend des zweiten Tages bereits wieder, dass die Laufwege sich meinem Körper nicht verheimlichen ließen.
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Dienstag – Emotionen zulassen
Der dritte Tag auf dem Acker war für mich ein krasses Wechselbad der Gefühle. Das Camp der Rendsburger Wackenfans hatte zur Eröffnungsparty geladen und Hunderte feierwütige Besucher schienen sich hier vergnügt zu tummeln. Neben Gästen wie Mr. Heavysaurus, Erzengel oder Wacken-Opa Günter Jacobs von "Lautstark gegen Krebs e.V." schaute Cheffe Holger Hübner vorbei. Doch damit nicht genug, Ana, ein Metalhead aus Brasilien kehrte in diesem Jahr auf den Holy Ground zurück. Mittels einer GoFundMe-Aktion haben wir ihren Flug und alle weiteren Kosten übernehmen können und ihr somit ihren allergrößten Traum erfüllt. Gestandene Tattoo-Zausel, die kaum noch an sich halten konnten, minutenlanges Umarmen und Feiern, dass sie endlich wieder da ist, wo sie sich so wohl fühlt. Wenn Tränen laufen, lass sie laufen, das war deep! Die verantwortlichen Planer hatten aus den Problemen von 2025 gelernt und in diesem Jahr durch neue Plattenwege mehr Laufkomfort geschaffen und somit auch die Metaller mit Handicap noch stärker bedacht. Gelungen waren auch die Lichtführungen durch farbige Lichterketten sowie extra angelegte, feste Schotterstraßen quer durch das gesamte Areal. Hier könnte man vielleicht noch feinjustieren und sie etwas planieren. Super funktionierten auch die Alu-Platten in den Einfahrten zu den Camps. Spannend wäre natürlich, wie sich das alles bei Schlechtwetter verhält, aber daran wollen wir doch eigentlich nach 2023 und 2025 gar nicht mehr denken😎🙏. Das gesamte Gelände füllte sich bei immer schwüler werdender Hitze dank des unkomplizierten Anreisesystems schon merklich mit Besuchern und für mich wurde der “Bembel With Care – Pfirsich“ so langsam zum Nonplusultra. Den brauchte ich auch dringend, denn im Wasteland kollabierte ein Festivalbesucher nach einem Sturz direkt vor meinen Augen. Übel krampfend mit einer Blutlache am Kopf und schon blau-violett angelaufen war hier allerhöchste Eisenbahn geboten. Wir riefen schnell eines der patrouillierenden Sanitäter-Quads herbei und bildeten spontan mit einander wildfremden internationalen Metalheads eine Sichtwand, damit die Sanis in Ruhe arbeiten konnten. Nach etwa einer Viertelstunde war der Mann wieder auf den Beinen und wurde weiter betreut. In diesem Moment fühlte ich diesen ganz besonderen Metalspirit, der Wacken so ausmacht extrem intensiv und war dankbar für die massive Präsenz von Polizei, Sanitätern, und Secus während des gesamten Festivals. Der Schrecken saß noch eine ganze Weile in den Knochen und abends reichte meine Energie dann nur noch für die Darmstädter Alternative-Metal-Combo Pentastone im Landgasthof, der mittlerweile aus allen Nähten platzte. Einen ruhigen Ausklang fand der Abend dann beim gemütlichen Lagertreiben auf dem Hofgelände des LGHs.
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Mittwoch – Lasset die Spiele beginnen!
Nach nun bereits 3 Festival-Tagen auf dem Buckel freute ich mich sehr, all die bekannten Gesichter der Medienkolleg*innen aus aller Welt, das Team aus dem Pressezelt und die Jungs und Deerns der Stagecrews und Secus wie die Dozzer-Crew wiederzusehen und vielleicht ja sogar mal eine der kulinarischen Köstlichkeiten des enormen Speisenangebotes auf dem Wacken Open Air zu probieren, die ich mir sonst aus Zeitgründen immer verkniffen hatte. Die Hitze stieg enorm an und in den nächsten beiden Tagen sollten wir Temperaturen bis an die 36°C bekommen. Auch die Laufwege würden nun von Bühne zu Bühne um ein Vielfaches länger werden als die letzten Tage, dafür fuhr aber ab heute der Shuttlebus zur The Pit-Area und das Adrenalin, die Wucht der Bässe in den Fotogräben und meine melomanische Sucht nach Livemusik und künstlerischen Momenten bewirkten ihr Übriges. Habe ich den Bembel schon erwähnt? Die Abläufe in Wacken funktionierten mega und alle hier arbeitenden Menschen gaben ihr Bestes. Das steckte an. Ebenfalls ansteckend ist für mich jedes Jahr der global ausgetragende Metal-Battle-Contest mit über 10.000 Bandbewerbungen aus 102 Ländern, der durch die Wacken Foundation gefördert wird. Die Zukunft des Heavy Metals in all seinen Spielarten zu sichern und dem Nachwuchs eine Chance zu geben, ist nur eines ihrer ambitionierten Ziele und das unterstütze ich sehr gerne, indem ich möglichst viele Bands dieses Wettbewerbs supporte. Heute waren es mit Dead Memories (Irland), Human Nebula (Pretoria, Südafrika) und Goodnight Greatness (Schweden) derer drei.
“Open The Gates“ hieß es dann um 15.30 Uhr. Die offizielle Öffnung des Infields durch die Gründer Thomas Jensen und Holger Hübner ist ein alljährliches Spektakel, dessen Bilder um die Welt gehen. Metalheads rennen in Richtung der großen Hauptbühnen, küssen den Boden, lassen ihren Gefühlen, endlich wieder hier zu sein, freien Lauf. Nicht zu verwechseln mit dem Run britischer Touristen zu den Liegestühlen am Pool! Ein magischer Moment! Mit der Band Lovebites fiel dann der Startschuss für die Faster-Stage. Für mich ging es an diesem Mittwoch noch zu den Powermädels von Thundermother, The Hardkiss (Ukraine) und der Crossover-Formation The Butcher Sisters.
Kurzer Moment der Stille, danke, dass ich hier sein darf! Als Metalhead fühlt man sich in Wacken nicht nur sicherer als anderswo sondern auch verstanden, akzeptiert und angenommen. Die Besucher sind das Festival und diese enorme menschliche Wärme und Verbundenheit untereinander ist greifbar! Das ist nicht nur ein Metal-Festival, sondern ein Zuhause auf Zeit! Im Shuttlebus lerne ich die indische Band Midhaven kennen, die mich für morgen zu ihrem Auftritt im Rahmen des Metal-Battle-Contests einlädt und ich verspreche, da zu sein.
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Donnerstag – Hitzeschlacht & Hardcore
Mein 5. Tag in Wacken und diverse Ermüdungserscheinungen machten sich bemerkbar, doch ich trotzte ihnen sowie der brutalen Hitze, die alles lähmen zu wollen schien, superheldenmäßig. Alles für den Dackel, alles für den Club! Die Wiedersehensfreude im Fotokollektiv war riesig und wir waren verdammt froh, uns fast alle wieder beisammen zu haben. Ich löste mein Versprechen ein und schaute mir Midhaven aus Indien an, schöner progressiver Metal, das könnte ich mir total gut in einem vernebelten Club vorstellen! Weiter ging es im Metal-Battle-Contest mit Deathrow (Bulgarien), Sentient Void (Philippinen) und dem Oberhammer, Force (Chile). Schon während des Gigs hatte ich das Gefühl, einen möglichen Top-Kandidaten auf die vorderen Plätze vor mir zu haben, was sich später auch bestätigen sollte. Es gewannen tatsächlich Force und Serpient Void die Geld- und Sachpreise und einen Slot auf dem Wacken Open Air. Wo habe ich bitte meinen Bembel abgestellt? Südamerikanische Fans ich liebe euch. Eure Energie ist wie ein wilder Stier und diese Hingabe... einfach nur soo schön ergreifend. Ihr wisst genau, wie man die Front Row zur Partymeile macht! Später ging es live weiter mit den Big Playern von Life of Agony und P.O.D. Beide erinnerten auf ihre ganz eigene Weise an den kürzlich seinem Krebsleiden erlegenen Sick Of It All-Frontmann Lou Koller. Da ich Lou auch schon seit Jahrzehnten kannte und auch selbst an der Spendenaktion seines Bruders Pete beteilligt war, konnte ich einige Tränen im Pit nicht zurückhalten. Spectral Wound, Vogelfrey und Temple Of The Absurd um Thrash-Ikone Sabina Classen machten meinen Foto-Tag rund. Wieder einmal ein Riesenlob an die Stagecrews und Secus, immer kostenloses Wasser für die Besucher am Start, eine Abkühlung wie an der Wackinger-Stage oder auch mal eine Tüte Gummibärchen für kleine Fans am Bühnengitter. Nachdem Evil Jared mich im Wasteland photobombte ging es für mich als Mitglied der Turbojugend zu meinem heimlichen Tagesheadliner Turbonegro. Auf der Bühne Happy Tom, davor grinsend Happy Tim. Bäääm!
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Freitag – Moshen, Mische & Motivation
Das würde ein heftiger Tag 6 werden, bei dem ich meine Kräfte gut einteilen muss. Direkt nach dem Aufstehen und Duschen war man imgrunde ja schon fast wieder fix und alle. Da dieses Metal-Utopia aber voll meine Welt ist und die Motivation bei 100 Prozent war, hieß es durchziehen! Die internationale Metal-Family verlor weiterhin nie ihre Moral und half selbst in Circle Pits wildesten Kalibers stets den Gefallenen wieder auf und passte generell gegenseitig auf einander auf. Einen Bembel bitte mit Tip! Überhaupt war Inklusion wieder weit mehr als nur ein Modewort. Metality sorgte wieder dafür, dass auch Metalheads im Rollstuhl das Gefühl des Crowdsurfens erleben können. Dazu teilte man uneigennützig die begehrten Regenerationsflächen. Hier hatten die Verantwortlichen ebenfalls enorm aufgerüstet, mehr Schatten, mehr Sitzgelegenheiten und auch eine große Abstellfläche für Fahrräder und E-Roller zwischen Louder-Stage und dem Wasteland. Die temporäre Kleinstadt Wacken funktionierte und ihre Bewohner feierten, so kam es vor, dass das Angebot an den Cocktail-Bars auf Pina Colada beschränkt werden musste, weil alles andere aus war. Dead By April, Hatebreed und Paleface Swiss heizten so richtig ein und hielten mich auf Trab, ebenso die geile Thrash-Show von Pig Destroyer. Für diesen Tag folgten für mich noch Skynd, The Haunted und Bear McCreary. Klasse übrigens auch die Möglichkeiten, seinen Müll direkt in dafür nötigen Behältnisse zu werfen und somit direkt zu trennen, überhaupt schien es in diesem Jahr, als wäre alles, was man gerade benötigte, nie weit entfernt. So rettete mir ein Stand von Alpine Hearing Protection den A***h und zwei Konzerte, da ich meine Earplugs im Auto vergessen hatte. Abends wurde es durch den auffrischenden Wind tatsächlich recht kühl, so dass ich, statt Crematory zu fotografieren, eine Jacke aus dem Auto besorgen gehen musste, um bei den mächtigen Emperor nicht unpassend bibbernd dazustehen. S**t happens, Kälte auch! Käffchen?
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Samstag – Staub & Satisfaction
Finale, wer kann noch stehen, wer noch gehen? "Damn!", schrie ich meinen Körper an, mir gefälligst zu gehorchen, doch er hatte Kopfhörer auf. Der Magnesiumvorrat drückte nur einige Krämpfe weg, der schlecht verheilte Fußknochenbruch tanze Polka, die Blasen am linken Fuß ließen sich nicht mehr beruhigen, die Hüfte drohte mit Kündigung ob der schweren Kameras am Holster und auch die Ellenbogen schmerzten. Doch wie geht es in einem Song von Deichkind? “Nein Mann, ich will noch nicht gehen, ich will noch ein bisschen tanzen!“ Also ab in den Staub, Jammerlappenmodus aus und holen, was geht! Die 80.000 auf dem Acker dachten genauso und wollten an diesem letzten Festivaltag noch mal alles aus sich herausholen. Ich startete mit den verdammt guten Our Promise und Angelus Apatrida. Weiter ging es mit Bleed From Within, Municipal Waste, The Other und den Skatepunks von Lagwagon. Noch ein bisschen Punkrock mit Dritte Wahl und dann in den nächsten Bühnengraben von Thy Art Is Murder. Was ein Brett, also noch ein bisschen im Circle Pit mitgemischt. Diese Macht der Musik, dieser Rausch ist eine heftige Droge und kickte hart. Hart kickte auch ein fliegendes Mosh-Ungeheuer und zwar direkt auf meine Rippe. Knacks. Kühlen mit Bembel, hach nennt mich Doktor Meloman oder Tim with care 😜! Nach einer kurzen Pommes auf diesen Rumms wartete dann Triptykon auf mich auf der Louder Stage. Das Wetter hielt und auch kurze Nieselpassagen konnten uns nicht stoppen. Das finale Aufraffen begann, einmal noch hinsetzen, den Shuttlebus zum Auto nehmen und eine kurze Pause machen, denn um 1.00 Uhr sollten The Limit, die Supergroup mit dem genialen Frontmann Bobby Liebling (Pentagram), Sonny Vincent (Testors), Alex Schwers (Slime) u.a. spielen. Go-Go-Gadgeto Spiegelreflex! Mein Wacken Open Air 2026 endete also mit dem coolen Doompunk von The Limit, mit denen ich in der Tat dann auch mein eigenes Limit erreichte. Demütig, glücklich und müde.
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Wacken, du hast es wieder allen gezeigt und mit einer großen Bandbreite an Musik, Acts und Aktionen für jeden etwas auf dem Gabentisch gehabt. Für mich beginnen nun die Fotoarbeiten und das Texten, das Cashless-Guthaben ist abzüglich einer Spende an die Wacken Foundation bereits wieder zurück auf dem Konto. Auf dem Acker geht die Arbeit jetzt erst richtig los. Abbau, Renaturierung, Müllentsorgung, Metallreste aus dem Boden holen und so weiter. Stille Helden!
Bis zum nächsten Utopia, bis zum nächsten Jahr. Rain or shine!

Tim Z. - Z13 Fotografie.♠️ Timmy
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♠️ we are the roadcrew...♠️Wacken 2026 - Ganz viel Liebe an das Kollektiv🤘 📷 Eddie Krill
03/08/2026

♠️ we are the roadcrew...♠️

Wacken 2026 - Ganz viel Liebe an das Kollektiv🤘

📷 Eddie Krill

⋆♱⛧♱⋆ Nach dem Wacken Open Air ist vor dem Wacken Open Air, und während die Abbauarbeiten gerade starten, laufen paralle...
03/08/2026

⋆♱⛧♱⋆ Nach dem Wacken Open Air ist vor dem Wacken Open Air, und während die Abbauarbeiten gerade starten, laufen parallel schon die Planungen für das nächste Jahr. Macht euch bereit für ein heftiges W:O:A: 2027 mit vielen jetzt schon bestätigten Krachern!
Der offizielle Vorverkauf für die 36. Ausgabe des Wacken Open Airs ist bereits getartet und die Loyalty- und Faster-Tickets bereits restlos ausverkauft. Bei den Younger-Tickets wurde noch einmal aufgrund hoher Nachfrage aufgestockt. Sichert euch rechtzeitig eines der Harder- oder Louder-Tickets. Alle Infos dazu und die Tickets bekommt ihr auf www.metaltix.com und https://www.wacken.com/de/ 🤘 Rain or Shine!
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Highlights für 2027
Mit einer epischen Multimedia-Show auf den Hauptbühnen wurden am letzten Abend des Festivals unter dem Jubel der anwesenden Metalfans weitere Highlights für das 36. Wacken Open Air vom 28. Juli bis 31. Juli 2027 ankündigt.
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Five Finger Death Punch werden den Weg aus den USA nach Wacken auf sich nehmen. Electric Callboy werden ihre Wacken-Premiere feiern, nachdem sie in diesem Jahr mit ihrem Sideproject Electric Bassboy schon abgerissen haben. Die deutschen Metal-Heroen Helloween und Wacken-Dauerbrenner Heaven Shall Burn kommen ebenfalls in den Norden Deutschlands und die Power-Metal-Band DragonForce wird bei uns ihren einzigen Festivalauftritt des Sommers 2027 in Europa spielen. Die Zwillinge Lzzy und Arejay Hale kommen mit ihrer Band Halestorm, Alissa White-Gluz mit Blue Medusa, zudem kehren Na**lm Death zum Wacken zurück, und Belphegor bringen hier ihre Sanctus Bestiam Procession auf die Bühne.
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Bisher bestätigte Bands in alphabetischer Reihenfolge:
Avatar, Beast in Black, Belphegor, Between Two Worlds, Blue Medusa, Carnifex, Cavalera Conspiracy, Children of Bodom, Creeper, Crypta, Dark Tranquillity, Dethklok, DragonForce, Edguy, Electric Callboy, Feuerschwanz, Five Finger Death Punch, Gaerea, Halestorm, Hammerfall, Heaven Shall Burn, Heavens Gate, Helloween, Hiraes, Imminence, Jinjer, John 5, John Bush (Anthrax Show), Kanonenfieber, Knocked Loose, Make Them Suffer, Malevolence, Metal Church, Mittel Alta, Na**lm Death, Norther, Overkill, Primordial, Seven Blood, Shadow of Intent, Sylosis, Tailgunner, The Browning, The Narrator, The New Roses, Towards the Sinister, Tyketto, U.D.O., Victorious, Witch Club Satan.
More to come.... 🤘

Wacken Open Air

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Husum
25813

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