15/07/2026
Das ist überall so. Hilfe ist überall gefragt
Über 1600 Jungvögel, vor allem Schwalben und Mauersegler, müssen aktuell in der Vogelklinik der JLU Gießen versorgt werden. Alleine wären sie nicht überlebensfähig und müssen alle zwei Stunden gefüttert werden.
Die Tiere nisten eigentlich in kühlen Mauerlöchern. Weil es die in modernen Gebäuden aber nicht mehr gibt, bauen sie ihre Nester direkt unterm Dach. Und da wird es oft so heiß, dass die Babyvögel aus Verzweiflung aus ihren Nestern springen.
Auch die privaten Wildtierstationen sind schon voll. Staatliche Auffangsstellen gibt es in Hessen nicht.
Deshalb sucht die Vogelklinik in Gießen jetzt dringend Ehrenamtliche, die bei der Versorgung der Vogelbabys helfen können.