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Fotokunst Fotografie, Kreativität, Workshops, Projekte, und vieles mehr. künstlerische Fotografie, Portraits, Fashion, Tanzfotografie, seit 2017 Sternenkind-Fotografin

Wenn die Sonne erwacht, versinkt die Welt im Zauber des Nebels. Mystische Gedanken schweben mit Leichtigkeit durch das H...
17/10/2026

Wenn die Sonne erwacht, versinkt die Welt im Zauber des Nebels. Mystische Gedanken schweben mit Leichtigkeit durch das Hier und Jetzt.
Im goldenen Licht beginnt alles zu funkeln, als hätte jemand seine kostbarsten Schätze über die Welt verstreut.
Und mittendrin: dieser eine, magische Moment, in dem der Tag das Licht küsst.
Das Abenteuer Sonnenaufgang – ein Schatz, den uns das Leben schenkt.
Jeden Tag.

Zart wie eine Feder, gehüllt in ein Kleid aus Diamanten, leicht wie ein Tutu aus Licht. Die Blicke der Welt sind leiser ...
26/09/2026

Zart wie eine Feder, gehüllt in ein Kleid aus Diamanten, leicht wie ein Tutu aus Licht. Die Blicke der Welt sind leiser geworden.
Früher wollte sie mit ihrem Tanz berühren, wollte mit jeder Bewegung eine Geschichte erzählen. Der Tanz war Bühne, Hingabe und vielleicht auch ein kleines Stück Sehnsucht.
Heute ist er etwas, das sie nur noch behutsam hervorholt, wie einen alten, kostbaren Gegenstand, den man nicht dem Staub der Zeit überlassen möchte.
Ein Schatz. Wie Tautropfen auf einer Blüte.
Sie möchte sie festhalten, diese kleinen Tropfen aus Licht. Verhindern, dass sie vertrocknen. Oder dass sie zu Boden fallen und dort spurlos verschwinden.
Manchmal sind die kostbarsten Dinge jene, die niemand mehr sehen muss, um zu wissen, dass sie existieren. Der Tanz ist geblieben. Wie ein Tautropfen im ersten Licht des Morgens. Zart. Vergänglich. Und doch voller Glanz.

Wenn die Seele ruftWenn meine Seele in mir nach etwas ruftund ich nicht weiß, wonach sie ruft,dann wird Fotografie zu me...
20/09/2026

Wenn die Seele ruft

Wenn meine Seele in mir nach etwas ruft
und ich nicht weiß, wonach sie ruft,
dann wird Fotografie zu meinem Tröster.
Ich richte meinen Blick nach draußen –
in die Natur.
Und gleichzeitig ganz tief nach innen.
Ich entdecke das Glitzern der Tautropfen auf den Grashalmen.
Kleine, vergängliche Welten,
die im ersten Sonnenlicht wie Perlen leuchten.
Ich gehe näher heran,
so nah ich kann,
ohne sie zu stören.
Vielleicht ist es genau das,
was ich manchmal selbst brauche:
dass jemand näherkommt,
ohne etwas von mir zu verlangen.
Ich entdecke Vögel, die verborgen unter einem Busch sitzen.
Ich höre in der Ferne den heiseren Ruf eines Silberreihers.
Ich schaue in den Himmel
und verliere mich in den Wolken.
Und plötzlich beginnt mein Verstand,
in ihren Formen etwas zu erkennen.
Ein Gesicht.
Ein Tier.
Eine Landschaft.
Etwas Vertrautes.
Vielleicht brauchen wir das Vertraute,
weil das Unbekannte uns verunsichert.
Wir suchen Formen in den Wolken,
Linien im Chaos,
Geschichten in dem,
was eigentlich nur zufällig entstanden ist.
Vielleicht tun wir das auch mit unserem Leben.
Wir suchen nach einem Sinn,
wo manchmal keiner sichtbar ist.
Wir suchen nach Antworten
auf Fragen, die wir noch gar nicht formulieren können.
Wenn meine Seele ruft
und ich nicht weiß, wonach sie ruft …
Ist es Sicherheit?
Klarheit?
Geborgenheit?
Oder einfach nur ein wenig Seelenfrieden?
Vielleicht muss ich es gar nicht wissen.
Vielleicht reicht es,
hinzusehen.
Ein Tautropfen erinnert mich daran,
wie kostbar das Vergängliche ist.
Ein Vogel daran,
dass nicht alles sichtbar sein muss, um da zu sein.
Die Wolken daran,
dass sich Formen verändern,
ohne dass etwas verloren gehen muss.
Und die Fotografie?
Sie hält nichts fest,
was für immer bleiben könnte.
Sie hält nur einen Augenblick an
und sagt leise:
Schau.
Hier bist du.
Jetzt.
Und manchmal ist das Antwort genug.
Wenn meine Gedanken voller Fragezeichen sind,
finde ich in der Fotografie nicht immer die Antworten.
Aber ich finde etwas anderes:
Ruhe.
Und vielleicht
beginnt genau dort
die Antwort.

🌿 Manchmal braucht es nur einen Augenblick …… einen besonderen Blick, ein leises Licht, einen Hauch von Wind in den Bäum...
06/09/2026

🌿 Manchmal braucht es nur einen Augenblick …

… einen besonderen Blick, ein leises Licht, einen Hauch von Wind in den Bäumen – und schon wird aus einem ganz gewöhnlichen Moment etwas Besonderes.

Gestern durfte ich bereits zum zweiten Mal meinen Workshop „Haiku-Fotografie“ im Nationalpark Gesäuse begleiten. Und was soll ich sagen: Der Workshop war restlos ausgebucht – darüber habe ich mich ganz besonders gefreut. ❤️

Die Haiku-Fotografie verbindet zwei Dinge, die auf den ersten Blick vielleicht gar nicht zusammengehören: das Fotografieren und das Schreiben. Ein Bild hält einen Augenblick fest, ein Haiku versucht, ihn in wenigen Worten einzufangen. Beides verlangt Aufmerksamkeit. Beides beginnt mit dem bewussten Hinschauen.

Und genau das haben die Teilnehmer:innen getan.

Sie haben fotografiert, entdeckt, ausprobiert, innegehalten – und sich tatsächlich auch auf das kleine Abenteuer des Haiku-Schreibens eingelassen. ✍️📷

Und dann geschah etwas, das diesen Tag für mich besonders gemacht hat: Alle Haiku-Gedichte wurden vorgelesen.
Plötzlich waren da nicht mehr nur Bilder. Da waren Gedanken, Gefühle, kleine Geschichten und ganz persönliche Blicke auf die Landschaft. Ein unglaublicher Reichtum, der diesen gemeinsamen Tag noch einmal auf eine ganz andere Ebene gehoben hat.

Auch der Wettergott war uns gnädig. 😉 Der angekündigte Regen blieb weitgehend aus und so konnten wir den größten Teil des Tages auf unserer kleinen, fast verwunschenen Location verbringen. Zwischen Bäumen, Gräsern, plätscherndem Wasser, Licht und Schatten wurde fotografiert, experimentiert und immer wieder nach diesem einen besonderen Moment gesucht.

Am Nachmittag gab es noch einige fotografische Inputs zur Haiku-Fotografie – und danach ging es natürlich wieder hinaus: sehen, fühlen, fotografieren.

🥘 Zwischendurch durfte natürlich auch die kulinarische Seite nicht zu kurz kommen. Beim Kölblwirt wurden wir wieder mit köstlichem Essen verwöhnt – die perfekte Pause an einem langen, intensiven Fototag.

Und so ging ein Tag zu Ende, der eigentlich viel mehr war als „nur“ ein Fotoworkshop.

Ein Tag zwischen Bergen und Worten, zwischen Bildern und Gedanken, zwischen Staunen und Innehalten.

Ein Tag, an dem wir versucht haben, den Augenblick nicht einfach vorbeiziehen zu lassen, sondern ihn festzuhalten.

Mit einem Bild.
Mit drei Zeilen.
Mit einem Gefühl.

Danke an alle Teilnehmer:innen, die diesen Tag mit ihrer Offenheit, ihrer Kreativität und ihren ganz persönlichen Blicken so besonders gemacht haben. 🌿❤️

Und vielleicht ist genau das die schönste Seite der Fotografie:

Nicht nur zu sehen, was da ist –
sondern den Augenblick wirklich wahrzunehmen.

Neue Termine gibt es nächstes Jahr, voraussichtlich am 29.5. sowie am 4.9.2027.
Ich freu mich drauf!
https://www.naturschutzakademie.com/fotoschule/

Fotos: Birgit Gantze

Manchmal stehen wir unter einem Himmel, der uns daran erinnert, wie klein wir sind. Eine einzige Nacht, ein Blick hinauf...
23/08/2026

Manchmal stehen wir unter einem Himmel, der uns daran erinnert, wie klein wir sind. Eine einzige Nacht, ein Blick hinauf zur Milchstraße – und plötzlich werden unsere Sorgen, unsere Enttäuschungen und all das, was uns gerade unendlich schwer erscheint, ein wenig kleiner.

Wir wünschen uns so vieles. Glück. Liebe. Nähe. Frieden. Manchmal sind unsere Wünsche so groß, dass sie selbst kaum in unser Leben passen. So groß wie das Universum vielleicht.

Doch wie groß ist das Universum?
Unendlich.
Und wie groß ist unendlich?
Vielleicht ist das eine Frage, auf die wir keine Antwort brauchen.
Denn während wir uns über das Verlorene grämen, zieht über uns die Milchstraße ihre stillen Bahnen. Sterne leuchten seit Millionen von Jahren, ganz ohne zu wissen, wie klein unsere Enttäuschungen und wie groß unsere Sehnsüchte sind.
Vielleicht liegt genau darin ein kleiner Trost:
Wir sind winzig im großen Ganzen – und doch dürfen unsere Gefühle groß sein.
Manchmal müssen wir gar nichts lösen.
Manchmal reicht es, hinauszugehen, den Blick zum Himmel zu heben, die Stille zu hören und sich für einen Augenblick daran zu erinnern, dass auch wir Teil dieses unendlich großen Wunders sind.
Und vielleicht wird dann aus vielen Fragezeichen ganz leise die Erkenntnis:

Es gibt noch so viel Himmel über uns.
So viele Sterne.
So viele Möglichkeiten.

Und vielleicht ist auch die Hoffnung unendlich.

"Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen."-  Astrid Lindgren  -
15/08/2026

"Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen."

- Astrid Lindgren -

 # # # Sonnenfinsternis – ein ganz besonderes ErlebnisAuch ich war am Abend bei diesem einzigartigen Erlebnis der Sonnen...
13/08/2026

# # # Sonnenfinsternis – ein ganz besonderes Erlebnis

Auch ich war am Abend bei diesem einzigartigen Erlebnis der Sonnenfinsternis dabei. So oft hat man schließlich nicht die Gelegenheit, so etwas auch fotografisch zu üben – und trotzdem bin ich mit meinen Ergebnissen recht zufrieden. Es ging mir dabei gar nicht um technisch perfekte Bilder, sondern darum, diesen besonderen Moment festzuhalten und als Erinnerung zu bewahren.

Ich fuhr zu einem Aussichtsturm, bei dem ich mir die besten Chancen auf freie Sicht ausgerechnet hatte. Belohnt wurde ich nicht nur mit einer wunderbaren Aussicht, sondern auch mit rund 20 völlig fremden Menschen, die allesamt bestens gelaunt waren.

Zum Höhepunkt kam ein Paar – im besten Alter, also ungefähr so alt wie ich 😉 – und feierte dort den Geburtstag der Dame. Im Gepäck: eine Flasche Sekt. Und weil besondere Momente geteilt werden wollen, luden sie kurzerhand alle Anwesenden zum Mittrinken ein. Ein Glas machte die Runde, das zweite blieb beim Geburtstagskind. Sie stieß mit uns allen an – und so feierten wir gemeinsam einen ganz besonderen Geburtstag unter einer Sonnenfinsternis.

Ein wunderschöner, unerwarteter Moment mit Menschen, die man vorher nicht kannte und vermutlich nie wiedersehen wird. Aber genau solche Erlebnisse bleiben im Herzen – und an diesen Abend werde ich ganz bestimmt noch lange und gerne zurückdenken. ✨

Was für ein inspirierender Nachmittag! Gestern durfte ich einen Workshop für die kreativen Köpfe des  LINZ AG leiten, un...
25/07/2026

Was für ein inspirierender Nachmittag! Gestern durfte ich einen Workshop für die kreativen Köpfe des LINZ AG leiten, und es war einfach genial. Unser Fokus lag ganz auf der ICM-Technik (Intentional Camera Movement). Wir haben die Komfortzone der klassischen Fotografie verlassen, bewusst mit langen Belichtungszeiten experimentiert und die Kamera mal ganz anders bewegt. Es war faszinierend zu sehen, wie schnell der Funke übergesprungen ist: schon nach den ersten Versuchen sind unglaublich tolle, fast malerische Ergebnisse entstanden! Ein riesiges Danke an alle Teilnehmer für eure Offenheit und Neugier. Es hat mir viel Spaß gemacht, meine Leidenschaft für dieses Genre an euch weiterzugeben. Ihr habt gezeigt, was mit ein bisschen Mut zur Unschärfe alles möglich ist! 😊📸

Bevor der Tag seinen Namen kennt,legt sich das erste Blau über die Welt.Ein Vogel durchbricht die Stille,nicht laut – nu...
19/07/2026

Bevor der Tag seinen Namen kennt,
legt sich das erste Blau über die Welt.

Ein Vogel durchbricht die Stille,
nicht laut – nur wie ein leiser Gedanke,
der Flügel bekommen hat.

Wie leicht das Leben doch sein kann,
wenn es seine Farben zurückgewinnt.
Nicht grell. Nicht laut.
Nur dieses zarte Blau,
das Hoffnung atmet.

So oft werden unsere Lebensfarben
vom Wind der Zeit ausgewaschen,
bis nur noch ein müdes Grau bleibt.
Doch jeder Morgen erinnert uns daran,
dass Farbe nie ganz verloren ist.

Und manchmal beginnt all das
mit einem einzigen Vogel
im ersten Blau des Tages.

Ich war auf der Suche nach einem Bild zum Thema Stille. Doch je mehr Motive sich mir boten, desto schwerer fiel mir die ...
10/07/2026

Ich war auf der Suche nach einem Bild zum Thema Stille.
Doch je mehr Motive sich mir boten, desto schwerer fiel mir die Entscheidung. Die Zeit drängte.
Ich lief zum Wasser, wieder zurück zur Holzbrücke, ließ den Blick über das satte Grün der Wiese und das Blau des Himmels schweifen. Alles schien schön, alles schien passend – und doch fand ich nicht, wonach ich suchte.

Während ich rastlos hin und her lief, bemerkte ich die Unruhe in mir. Ausgerechnet auf der Suche nach der Stille fühlte ich mich gehetzt.

Also setzte ich mich ins Gras. Ich schloss die Augen und begann einfach zuzuhören. Dem feinen Rauschen des Windes. Dem fröhlichen Zwitschern der Vögel. Dem leisen Plätschern des Baches. Ich tat nichts – ich hörte nur zu.

Und nach einer Weile wurde es still. Nicht um mich herum, sondern in mir.

Als ich die Augen wieder öffnete, fiel mein Blick auf einen einzelnen Grashalm neben mir. Plötzlich war sie da.

Die Stille.

Nächster Workshop "Haikufotografie - im Dialog mit der Natur":
Samstag, 5.9.2026, 10 bis 16 Uhr.
Infos und Anmeldung:
https://www.naturschutzakademie.com/fotoschule/index.php?id=3438

Adresse

Köttstorferstr . 1
Gallneukirchen
4210

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