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kuehnel mtk Du trägst Ketten. Und dein Kind trägt sie mit. Ich zeige dir, wo sie sitzen und wie du sie sprengst. Erst du, dann dein Kind.

17/08/2026

Ich scrolle manchmal durch Instagram und sehe:
Perfekte Küchen.
Glänzende Böden.
Aufgeräumte Wohnzimmer.
Familien die lachen ohne Stress.

Und dann schaue ich mich um.

Bei uns ist es nie perfekt.
Nie wirklich ordentlich.
Wir leben darin, wir wohnen nicht in einem Ausstellungsraum.

Und ich habe aufgehört mich dafür zu schämen.

Denn was online gezeigt wird ist ein Ausschnitt.
Sorgfältig ausgewählt.
Perfekt beleuchtet.
Bevor das Chaos wieder einsetzt.

Niemand zeigt die Wäscheberge.
Den Abend wo gar nichts geklappt hat. Die Erschöpfung hinter dem Lächeln.

Dein Zuhause ist kein Ausstellungsraum.
Es ist ein Ort wo gelebt wird.
Und das ist schöner als jede inszenierte Perfektion.

Was ist bei dir gerade nicht perfekt und trotzdem genau richtig?

Nur weil du springen kannst, musst du noch lange nicht springen, wenn andere es erwarten.
17/08/2026

Nur weil du springen kannst, musst du noch lange nicht springen, wenn andere es erwarten.

16/08/2026

Was dich früher geschützt hat, kann dich heute begrenzen.

Manche Dinge haben uns einmal geschützt.

Anpassung.
Still sein.
Es allen recht machen.
Keine Schwäche zeigen.
Bloß nicht auffallen.

Vielleicht waren das früher Strategien, die wir wirklich gebraucht haben.

Aber Schutz von damals kann zum Gefängnis von heute werden.

Und genau hier wird es für Eltern spannend.

Denn was wir selbst nie hinterfragen, geben wir schnell weiter:
„Sei brav.“
„Was sollen die anderen denken?“
„Jetzt reiß dich zusammen.“

Nicht weil wir unseren Kindern schaden wollen.

Sondern weil manches so vertraut ist, dass wir es mit richtig verwechseln.

Unsere Kinder brauchen aber nicht jedes alte Nest, in dem wir groß geworden sind.

Sie dürfen ein anderes bauen.

Und vielleicht beginnt Veränderung genau damit:
Nicht alles weiterzugeben, nur weil wir es selbst bekommen haben.

Mini-Schritt

Wenn du heute einen Satz zu deinem Kind sagst, den du selbst früher oft gehört hast, frag dich:
Will ich diesen Satz wirklich weitergeben?

16/08/2026

Kalter Stein unter mir.
Regentropfen auf der Haut.
Kühler Wind der um mich streicht.
Das ferne Grummeln des Gewitters.
Der Geruch frischer Natur.

Kein Sollte.
Kein Müsste.

Nur dieser Moment.
Einfach sein.
Einfach spüren.

16/08/2026

Letzte Woche stellte die Insel eine Frage.

Alle falschen Antworten brachten nichts.

Diesmal musste die echte kommen.

Stille.
Keine Karte.
Kein Lichtpunkt.
Kein Zeichen.

Lumi hob als erste den Kopf.
„Ich möchte wissen, was hinter Dingen steckt die ich noch nicht verstehe."

Ein Lichtpunkt erschien.

Tilda:
„Ich möchte herausfinden, ob ich weitergehen kann, auch wenn ich nicht weiß was kommt."

Ein zweiter Lichtpunkt.

Emma lächelte vorsichtig.

„Ich möchte entdecken, wohin ich komme, in meinem eigenen Tempo."

Ein dritter.

Alle sahen Sami an.
Er schwieg lange.

Dann lächelte er.

„Ich möchte nicht auf jede Frage eine Antwort finden."

„Nicht?"

„Manche Fragen dürfen eine Weile bleiben."

Der vierte Lichtpunkt erschien.

Die vier Punkte bewegten sich aufeinander zu.
Wurden zu einem einzigen hellen Licht.

Das Boot fuhr weiter.
Direkt auf die Insel zu.

Am Eingang: vier große Steine.
Auf jedem ein Zeichen.

🌀 Eine Spirale.
💛 Ein Herz.
💧 Ein Tropfen.
🔥 Ein Funke.

„Die Zeichen kennen wir doch…"

Das Boot berührte sanft den Strand.

Sie waren da.

Auf der Insel der Fragen.

Und dann begann eines der Zeichen zu leuchten.

🌀

Und ich frage dich heute:
Was ist deine echte Antwort?

Nicht die die gut klingt.
Nicht die für andere.

Warum gehst du weiter?

Lumi will verstehen.
Tilda will sich trauen.
Emma will ihr Tempo.
Sami will mit Fragen leben.

Und du?

Vielleicht ist das die wichtigste Frage die du dir je gestellt hast.

Nächsten Sonntag geht es weiter!
Was bedeutet die leuchtende Spirale?

Ein Baum muss kein Haus werden, um seinen Platz in dieser Landschaft zu verdienen.
16/08/2026

Ein Baum muss kein Haus werden, um seinen Platz in dieser Landschaft zu verdienen.

15/08/2026

Du musst nicht mutig aussehen, um mutig zu sein.

Wir haben ein ziemlich schiefes Bild von Mut.

Mutig ist, wer vorne steht.
Laut spricht.
Einfach macht.

Aber manchmal sieht Mut ganz anders aus.
Manchmal bedeutet Mut, erst einmal nur die Nase rauszustrecken.

Ein leises „Hallo“.
Zum ersten Mal die Hand heben.
Etwas versuchen, obwohl man scheitern könnte.
Oder sagen: „Nein. Das möchte ich nicht.“

Für uns Erwachsene wirkt dieser Schritt vielleicht winzig.

Für ein Kind kann er riesig sein.

Und genau deshalb sollten wir aufhören, Mut daran zu messen, wie weit jemand geht.

Das eine Kind springt.
Das andere geht.
Und eines schaut heute vielleicht erst einmal vorsichtig aus seinem Versteck.

Alle drei können gerade verdammt mutig sein.

Kinder brauchen nicht immer jemanden, der sagt:
„Komm schon, trau dich!“

Manchmal brauchen sie jemanden, der erkennt, was längst passiert ist:
„Ich hab gesehen, dass du dich gerade getraut hast.“

Denn Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben.

Mut bedeutet:
Ich darf Angst haben und trotzdem einen kleinen Schritt machen.

Mini-Schritt

Achte heute auf einen kleinen Mutmoment deines Kindes, den du sonst vielleicht übersehen hättest.

Nicht weiterschieben.
Nicht größer machen.

Einfach sehen.

"Es ist doch nur ein Falter.Wieso rettest du ihn?"Weil wenn alle so denken, die Welt ein bisschen ärmer wird.Jedes Leben...
15/08/2026

"Es ist doch nur ein Falter.
Wieso rettest du ihn?"

Weil wenn alle so denken, die Welt ein bisschen ärmer wird.

Jedes Leben zählt.
Auch das kleine.
Auch das unscheinbare.
Auch das das niemand sieht.

15/08/2026

Früher mochte ich mich selbst nicht. Den Spiegel noch weniger.

Dann kamen soziale Medien.
Filter.
Perfekte Körper.
Makellose Haut.
Und ich dachte:
So müsste ich aussehen.
So sollte ich sein.

Bis ich verstanden habe:
Das ist keine Realität.
Das ist eine Lüge die täglich produziert wird.
Kein Mensch sieht so aus, nicht mal die Person auf dem Bild selbst.

Heute schaue ich in den Spiegel und denke:
Das bin ich.
Echt.
Unperfekt.
Und genau richtig so.

Das war keine Erleuchtung die einfach kam.
Das war Arbeit.
An mir selbst.
An meinen Glaubenssätzen.
An dem Bild das ich von mir hatte.

Und das wünsche ich dir auch.
Nicht Perfektion.
Sondern Echtheit.
Die ist schöner als jeder Filter.

Wann hast du dich zuletzt wirklich gesehen, ohne Filter?

Manche Wege werden erst sichtbar, nachdem du losgegangen bist.
15/08/2026

Manche Wege werden erst sichtbar, nachdem du losgegangen bist.

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