Priska Seisenbacher

The first time I traveled through the Karakoram, I was captivated by the energy of these young women. They trained regul...
19/08/2026

The first time I traveled through the Karakoram, I was captivated by the energy of these young women. They trained regularly for tournaments and often played alongside the boys from their village.
What struck me most was not that they played football, but how ordinary it seemed.
While women running across a football field in jerseys would be unimaginable in many parts of the country, here in Upper Hunza it is simply part of everyday life.
It is one of the many reasons why I have come to love this region so deeply.

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Unterwegs begegnen mir immer wieder Menschen, die meine Erwartungen verändern.
Als ich auf meiner ersten Reise durch das Karakorum diese jungen Frauen Fußball spielen sah, war ich sofort von ihrem Elan begeistert. Sie trainierten regelmäßig für Turniere und standen oft gemeinsam mit den Jungen ihres Dorfes auf dem Platz.
Was mich am meisten berührte, war nicht, dass sie Fußball spielten, sondern wie selbstverständlich es für sie war.
Während Frauen in Trikots auf einem Fußballfeld in vielen Teilen des Landes kaum vorstellbar wären, gehören sie hier in Upper Hunza ganz selbstverständlich zum Alltag.
Es ist einer der vielen Gründe, warum ich diese Region so in mein Herz geschlossen habe.

Als ich auf meiner ersten Reise ins Hochgebirge Karakorum diese jungen Frauen Fußball spielen sah, war ich wie elektrisiert von ihrem Elan. Sie trainierten regelmäßig in Vorbereitung auf Tourniere und oft spielen sie mit den Jungs des Ortes zusammen. Auch wenn hier niemand einen Gedanken daran verschwendet: In Trikots rennende Frauen wären in vielen Teilen des Landes undenkbar. Hier in Upper Hunza sind sie Alltag und einer der vielen Gründe, warum ich diese Gegend so in mein Herz geschlossen habe.





As a photographer, I’m drawn to the moments when landscape and people mirror one another. I encountered this again and a...
15/04/2026

As a photographer, I’m drawn to the moments when landscape and people mirror one another. I encountered this again and again in the Afghan Pamir.

In this high‑mountain terrain, men tend animals, lead them to pasture, learn to ride from a young age, and risk serious injury in traditional equestrian games like Buzkashi. The harshness of the environment settles into their faces. And yet, in the last light of evening at the edge of the settlement, a flicker of warmth crosses the boy’s face.

Als Fotografin berührt es mich, wenn sich Landschaft und Mensch ineinander spiegeln. Das habe ich im Pamir immer wieder erlebt.

In dieser rauen Hochgebirgslandschaft kümmern sich die Männer um die Tiere, treiben sie auf die Weiden, lernen früh zu reiten und riskieren bei traditionellen Reiterspielen wie Buzkashi schwere Verletzungen. Die Härte der Umgebung schreibt sich in ihre Gesichter ein. Und doch huscht im letzten Abendlicht am Rand der Siedlung Wärme über das Gesicht des Jungen.





This photograph is not taken of someone.It exists because we met. A young woman, her little sister, and an afternoon fil...
08/04/2026

This photograph is not taken of someone.
It exists because we met. A young woman, her little sister, and an afternoon filled with freedom and shared secrets. That is all I need for a journey.

Years ago, on a summer day in the Hindu Kush,
I learned that it is never the places that hold me.
They are the backdrop — the encounters are what stay.
And as so often happens, it all started with a bus ride together.

Eine junge Frau, ihre kleine Schwester
und ein gemeinsamer Nachmittag voller Freiheit
und geteilter Geheimnisse. Nie sind es die Orte, die mich halten. Sie sind die Kulisse der Begegnungen,
die bleiben. Und wie so oft begann alles mit einer gemeinsamen Busfahrt.





I travel alone, but I never travel untouched.What I thought would be a single journey became a return.Not to a place, bu...
30/03/2026

I travel alone, but I never travel untouched.
What I thought would be a single journey became a return.
Not to a place, but to people who stayed with me —
and to a landscape where houses grow out of the earth,
their clay‑brown walls blending in, their interiors cool and dark, lit only by a small opening in the roof.

Als ich vor Jahren zum ersten Mal durch den Wakhan reiste, wusste ich schnell:
Es würde nicht bei einer Reise bleiben.
Ich kehrte zurück – zu den Menschen, die mir geblieben sind, zu dieser Landschaft und zu den Häusern,
die sich lehmbraun in ihre Umgebung fügen und im Inneren kühl und dunkel bleiben, weil nur durch eine Dachluke Licht fällt.

On the morning of the Kyrgyz wedding in the Afghan Pamirs, about a dozen women gathered in the yurt to cook for the wedd...
11/03/2026

On the morning of the Kyrgyz wedding in the Afghan Pamirs, about a dozen women gathered in the yurt to cook for the wedding party. The yurt wasn’t very spacious; dishes were piled high, and children kept slipping past the women. But the apparent chaos shouldn’t obscure the fact that every move was perfectly coordinated. Neither the children nor the hundred guests could disrupt the palpable calm and seamless teamwork.

Am Morgen der kirgisischen Hochzeit im afghanischen Pamir haben sich rund ein Dutzend Frauen in der Jurte eingefunden, um für die Hochzeitsgesellschaft zu kochen. Die Jurte bietet nicht viel Platz, Geschirr türmt sich und immer wieder schlüpfen Kinder an den Frauen vorbei. Aber das vermeintliche Chaos sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier jeder Handgriff sitzt. Weder Kinder noch hundert Gäste ändern an etwas an der spürbaren Gelassenheit und der perfekten Teamarbeit.

Everything about this Kyrgyz girl is special. Her eyes, her hair, and the fact that she lives in the mountainous desert ...
03/03/2026

Everything about this Kyrgyz girl is special. Her eyes, her hair, and the fact that she lives in the mountainous desert of the Afghan Pamirs. Where women contrast the barreness with the vibrant red of their dresses, wash dishes in icy mountain streams, and people live in yurts. Usually is only the sunburnt skin at over four thousand meters altitude.

Alles an diesem kirgisischen Mädchen ist besonders. Die Augen, das Haar und der Umstand, dass sie in der Gebirgswüste des afghanischen Pamir lebt. Wo Frauen der Kargheit das kräftige Rot ihr Kleider entgegensetzen, in eiskalten Gebirgsbächen Geschirr abwaschen und die Menschen in Jurten leben. Gewöhnlich nur die sonnenverbrannte Haut auf über viertausend Höhenmeter.

For the annual Qurbani festival in the Afghan Pamir mountains, every family that can afford it slaughters an animal. The...
25/02/2026

For the annual Qurbani festival in the Afghan Pamir mountains, every family that can afford it slaughters an animal. The meat is cooked for a long time, the intestines are washed out in the river, and the food is eaten separately. On this day, there is not only an abundance of meat, but also a grand feast to which I am invited. I am the only woman allowed to sit with the men. The Kyrgyz women eat amongst themselves afterward. As the honored guest, I am naturally offered the greatest delicacy: the goat’s head.

Zum alljährlichen Opferfest Qurbani schlachtet jede kirgisische Familie, der es möglich ist, ein Tier. Das Fleisch wird lange gekocht, Gedärme werden am Fluss ausgewaschen und gegessen wird getrennt. Ich bin die einzige Frau, die bei den Männern sitzen darf. Die Kirgisinnen essen nachher unter sich. An diesem Tag gibt es nicht nur Fleisch im Übermaß, sondern auch ein großes Festmahl, zu dem ich eingeladen bin. Als Ehrengast wird mir natürlich die größte Spezialität angeboten: der Ziegenkopf. 

This girl from the last settlement in the Afghan Wakhan, Sarhad-e Broghil, remains vividly in my memory even after all t...
15/02/2026

This girl from the last settlement in the Afghan Wakhan, Sarhad-e Broghil, remains vividly in my memory even after all these years. How she refused to be challenged by anything or anyone and always called the shots. Only once did she back down. She and her friend wanted to come over to see the photos, but another friend behind me reprimanded them. Stage directions are harsh in the Wakhan.

Dieses Mädchen aus der letzten Siedlung des afghanischen Wakhans, Sarhad-e Broghil ist mir nach Jahren noch lebhaft in Erinnerung. Wie es sich durch nichts und niemanden in Frage stellen ließ und immer den Ton angab. Nur einmal schreckte sie zurück. Sie und ihre Freundin wollten zu mir, die Fotos sehen, als sie ihre Freundin hinter mir zurechtwies. Regieanweisungen sind harsch im Wakhan.

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