12/11/2024
𝗗ü𝗿𝗳𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝘃𝗼𝗿𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻: 𝗞𝘂𝗻𝗼 𝗦𝘁𝘂𝗱𝗲𝗿
Kuno ist in Luzern geboren, hier aufgewachsen und sieht sich absolut als Luzerner. Seine Kindheit verbrachte er absolut glücklich im Maihofquartier, das schon damals ein Multi-Kulti Quartier war. Er ging dort zur Schule, in die Pfadi und hatte auch all seine Kollegen dort. Zusammen entdeckten sie die Stadt und gründeten schon damals ihre erste Band.
Und was gefällt ihm heute an Luzern? «Vieles! Das gesamte Touri-Flair, die ganzen Beizen etc. Ich bin extrem gerne rund um die Museggmauer, wo ich heute auch wohne. Ich liebe den See mit seinem Geruch, die Kühle der Altstadt, die Schritte und die Gespräche der Menschen». Und ist im das immer bewusst? «Meistens. Es gibt auch unschöne Momente, wie wenn man zum Beispiel im 17.00 Uhr zu Fuss oder mit dem Velo über die Seebrücke geht, da denke ich schon, dass man das auch anders lösen könnte».
Zurück zur Musik, was bei diesem Beitrag ja eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Wieso wurde Kuno eigentlich Musiker? «Musik war schon immer wichtig für mich. Die Eltern eines Kollegen hatten viele Platten, darunter auch welche von den Beatles, die schon immer ein Thema für mich waren. Ich war auch schon früher Fan von Mothers Pride und fand, dass ich das auch machen wollte. So gründeten wir die Band «The Trap», mit welcher wir im Keller des Hotel 3 Könige proben durften. Wir fanden es super, dass wir «Mais» machen durften».
Bassist wurde Kuno aber erst, als er zu Mothers Pride stiess. Bis dahin war er Gitarrist und brachte sich dann den Bass bei. Nebst Mothers Pride arbeitet Kuno als Lehrer in Brunnen, wo er Deutsch und Philosophie unterrichtet. Früher hat er auch als freier Mitarbeiter bei der Luzerner Zeitung gearbeitet.
Und noch was zum Schluss, Kuno? «Ja, ich finde es mega wichtig, dass man wirkt und was macht! Und das ist bis heute so, und auch die Proben mit Mothers Pride jeden Mittwoch gehören dazu. Und ich finde, dass das, was man macht, auch einen Output haben muss. Und das funktioniert mit dieser Band super! Es ist mehr als eine Band, es ist auch Familie, mit welcher man auch einfach so mal zusammensitzt».