25/02/2026
In meinem Feed geht es um Sichtbarkeit. Sichtbarkeit deiner Mutterschaft, Sichtbarkeit von dir als Frau im Business, als Unternehmerin. Aber wie gern bin ich denn selbst sichtbar?
Es ist mir ein Anliegen, meine (und deine) Mutterschaft sichtbar zu machen. Weil vieles im Verborgenen geschieht. Weil ich mich später noch daran erinnern will wie es war. Weil ich Erinnerungen schaffen will für meine Kinder, unsere Verbindung sichtbar machen. Es fällt mir leicht, mich mit meinen Kindern zu zeigen. Ich fühl mich wohl in meiner Rolle als Mutter. Gleichzeitig kann ich mich aber auch dahinter verstecken. Ich rechtfertige viele meiner Entscheidungen damit. Ich würde ja gerne, aber ich kann nicht wegen der Kinder. Die Kinder brauchen mich. Ich fühl mich zwar fremdbestimmt, gleichzeitig liefert es mir einen Vorwand, weniger Entscheidungen für mich treffen. Es ist halt wie es ist und ich mach irgendwie das Beste daraus. Das bin zwar ich, aber in der Rolle als Mutter. Hier steh nicht ich an erster Stelle, sondern meine Kinder.
Ganz anders in meinem Business. Da gibt’s nur mich. Und alles was ich hier mache, schreibe zeige – bin ich. Und ganz ehrlich, da verlässt mich bald mal der Mut mich zu zeigen. Was denken meine Freunde, meine Familie? Ist es nicht anmassend von mir, zu denken, ich könnte erfolgreich sein mit dem was ich mach? Was, wenn ich scheitere? Warum zu Hölle baue ich mir neben drei kleinen Kindern ein eigenes Business auf, wenn ich einen angenehmen, gut bezahlten 9-5 Job haben könnte?
Ganz einfach, weil es meine Leidenschaft ist. Und mich glücklich macht. Und das mehr wiegt als alle Zweifel. Es macht mir Angst, sichtbar zu sein, mich zu zeigen. Es macht mich verletzlich und angreifbar und kostet Mut. Und es gibt hier definitv noch viel Luft nach oben. Falls du dich irgendwo in diesem Text wiederfindest, dann lass mir doch einen Kommentar da, damit ich weiss dass ich nicht allein bin!
Die Fotos sind von meiner begabten Kollegin ❤️-lichrb dank!