Alfred Ehrhardt Stiftung

Alfred Ehrhardt Stiftung Die ALFRED EHRHARDT STIFTUNG widmet sich der wissenschaftlichen Erschließung des fotografischen wie Die Stiftung wurde im November 2002 gegründet.

Die ALFRED EHRHARDT STIFTUNG widmet sich der wissenschaftlichen Erschließung des Werks von Alfred Ehrhardt, als Fotograf und Kulturfilmer ein herausragender Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Neben ihrer Archivtätigkeit widmet sich die Stiftung zeitgenössischer Fotografie und Medienkunst. Der besondere dialogische Ansatz der Ausstellungstätigkeit liegt in der Gegenüberstellung von zeitgenössischen

Positionen, die sich in Anlehnung an Ehrhardts Werkthemen mit dem Begriff der »Natur« und den »Konstruktionen des Natürlichen« auseinandersetzen, und historischer Fotografie und Filmkunst von Alfred Ehrhardt. Dieser Dialog wird in Form von Veranstaltungen und Gesprächen fortgeführt und durch begleitende Publikationen abgerundet.

Ein Polarisationsmikroskop erlaubt die Untersuchung von Proben im Durchlicht, indem es linear polarisiertes Licht nutzt,...
06/09/2026

Ein Polarisationsmikroskop erlaubt die Untersuchung von Proben im Durchlicht, indem es linear polarisiertes Licht nutzt, um doppelbrechende Strukturen sichtbar zu machen.

In unserer aktuellen Ausstellung könnt ihr noch bis heute Abend um 18 Uhr selbst am Polarisationsmikroskop Sandkörner aus verschiedenen Regionen in neuem Licht betrachten!



A polarizing microscope allows you to examine specimens in transmitted light by using linearly polarized light to make birefringent structures visible.

In our current exhibition, you can use the polarizing microscope to view grains of sand from different regions in a whole new light—until 6 pm tonight!

Am nächsten Freitag ist es soweit: Erstmals zeigt die Alfred Ehrhardt Stiftung die historischen Industriefotografien von...
02/09/2026

Am nächsten Freitag ist es soweit: Erstmals zeigt die Alfred Ehrhardt Stiftung die historischen Industriefotografien von Alfred Ehrhardt (1901-1984) in einem völlig neuen, zeitgenössischen Licht. Zwischen 1954 und 1963 fertigte Ehrhardt im Auftrag des Tabakkonzerns Reemtsma. zahlreiche filmische und fotografische Arbeiten an. Diese Werke blieben bislang weitgehend unbeachtet und stehen in Kontrast zu seinen bekannten, freikünstlerischen Natur- und Landschaftsaufnahmen. Die bisher kaum ausgestellten Dokumente bilden das Fundament für die neueste Arbeit "Photography’s Claim to Property. Bilder im Auftrag Reemtsmas" der Leipziger Künstlerin Ramona Schacht (*1989). Schacht setzt sich intensiv mit den dargestellten Arbeitswelten auseinander und hinterfragt, welche politischen, ökonomischen sowie körperlichen Ordnungen in diesen Bildern sichtbar werden, und welche verdeckt bleiben. Der Rohstoff Tabak ist dabei in Form von selbst gezogenen Pflanzen in der gesamten Ausstellung präsent.

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Next Friday! The Alfred Ehrhardt Stiftung presents for the first time the historical industrial photographs of Alfred Ehrhardt (1901–84) in an entirely new, contemporary light. From 1954 to 1963, Ehrhardt produced numerous films and photographic works on commission for the to***co company Reemtsma. These works have remained largely underrecognized and stand in contrast to his well-known artistic photographs of nature and landscapes. The documents, which have rarely been exhibited, form the foundation for Leipzig-based artist Ramona Schacht’s (b. 1989) latest work: Photography’s Claim to Property. Bilder im Auftrag Reemtsmas. Schacht engages intensively with the working environments depicted in the images, examining which political, economic, and physical orders they reveal—and which remain concealed. To***co as a raw material is present throughout the exhibition in the form of plants grown by the artist herself.

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Alfred Ehrhardt
Tabakblüte
Rhodesien (heute Simbabwe)
1963

Je länger ein Sandkorn transportiert wird und je älter es ist, desto runder und glatter wird es. Frisch verwittertes Ges...
30/08/2026

Je länger ein Sandkorn transportiert wird und je älter es ist, desto runder und glatter wird es. Frisch verwittertes Gestein hinterlässt zunächst eckige, scharfkantige Körner. Durch die ständige Bewegung in Flüssen, im Meer oder durch Wind prallen die Sandkörner ununterbrochen aneinander. Dieser mechanische Abrieb trägt gezielt die abstehenden Ecken und Kanten ab. Über Jahrmillionen und lange Transportwege hinweg entsteht so eine fast perfekte Kugelform, die zudem immer widerstandsfähiger gegen weiteren Verschleiß wird.



The longer a grain of sand is transported and the older it is, the rounder and smoother it becomes. Freshly weathered rock initially produces angular, sharp-edged grains. Due to constant movement in rivers, the ocean, or carried by the wind, the grains of sand continuously collide with one another. This mechanical abrasion systematically wears away the protruding corners and edges. Over millions of years and long distances of transport, this process results in an almost perfect spherical shape that also becomes increasingly resistant to further wear.

Heute Abend um 19 Uhr:»Sand – Ressource, Leben, Sehnsucht. Eine Ausstellung im Museum Sinclair-Haus«,Lichtbildervortrag ...
27/08/2026

Heute Abend um 19 Uhr:

»Sand – Ressource, Leben, Sehnsucht. Eine Ausstellung im Museum Sinclair-Haus«,
Lichtbildervortrag von Moritz Ohlig, Kurator Museum Sinclair-Haus Bad Homburg

Sand ist überall. Zwischen den Zehen, in der Sanduhr, im Mörtel, auf Spielplätzen – und doch nehmen wir ihn meist erst wahr, wenn er im Getriebe knirscht. Er zeugt vom ständigen Wandel der Erde, ist Lebensraum für unzählige Organismen und einer der wichtigsten Rohstoffe unserer Zeit. Damit prägt Sand nicht nur Landschaften, sondern auch unseren Alltag – oft, ohne dass wir es bemerken.
In seinem Vortrag stellt Kurator Moritz Ohlig die Ausstellung „Sand – Ressource, Leben, Sehnsucht“ im Museum Sinclair-Haus vor. Anhand ausgewählter Kunstwerke und spannender Beispiele zeigt er, wie vielfältig Sand ist: Baustoff und Naturphänomen, Sehnsuchtsort und knapp werdende Ressource zugleich. Der Vortrag eröffnet überraschende Perspektiven auf einen Stoff, den wir oft für selbstverständlich halten – und dessen Bedeutung sich erst auf den zweiten Blick erschließt.
Freuen Sie sich auf einen ebenso anschaulichen Abend über das vielleicht unterschätzteste Material der Welt

Eintritt frei. Eine Voranmeldung ist erforderlich unter: [email protected]

Kleine Sneak Peak für unsere kommende AusstellungRamona Schacht: Vom Bauhaus auf die Krim.Eine Bildbefragung zu Alfred E...
23/08/2026

Kleine Sneak Peak für unsere kommende Ausstellung

Ramona Schacht: Vom Bauhaus auf die Krim.
Eine Bildbefragung zu Alfred Ehrhardts Tabakserien

Eröffnung am Freitag, den 11. September 2026, 19-21 Uhr

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Little sneak peak for our next exhibition

Ramona Schacht: From the Bauhaus to Crimea.
A Visual Examination of Alfred Ehrhardt’s To***co Series

Opening Friday, September 11, 2026, 7-9 pm

Der ausgebildete Organist Alfred Ehrhardt studierte 1928/29 am Bauhaus in Dessau, wo er auch mit fotografischen Technike...
18/08/2026

Der ausgebildete Organist Alfred Ehrhardt studierte 1928/29 am Bauhaus in Dessau, wo er auch mit fotografischen Techniken in Berührung kam. Doch erst 1933 wandte er sich der Fotografie hauptberuflich zu. Zuvor hatte er seine Dozentenstelle an der Landeskunstschule Hamburg wegen seiner von den Nationalsozialisten als zu progressiv und linksgerichtet empfundenen Lehrtätigkeit unter dem Vorwurf des „Kulturbolschewismus“ verloren. Ehrhardt konnte seine naturphilosophischen Studien der Malerei und Grafik zu ornamentalen Formen in Aufnahmen von Naturgebilden fortführen. So entstanden zahlreiche Bildbände wie "Das Watt" (1937), "Die Kurische Nehrung" (1938) oder "Kristalle" (1939), die in der Zeit des Nationalsozialismus großen Anklang fanden und mehrfach aufgelegt wurden.



Alfred Ehrhardt, a trained organist, studied at the Bauhaus in Dessau in 1928–29, where he also became acquainted with photographic techniques. However, it was not until 1933 that he turned to photography as his full-time profession. Prior to that, he had lost his teaching position at the Landeskunstschule Hamburg because the N***s considered his teaching too progressive and left-leaning, accusing him of “cultural Bolshevism.” Ehrhardt was able to continue his natural-philosophical studies of painting and graphic art by exploring ornamental forms in photographs of natural formations. This led to the creation of numerous illustrated books such as "Das Watt" (1937), "Die Kurische Nehrung" (1938), and "Kristalle" (1939), which were very well received during the N**i era and went through multiple printings.



Alfred Ehrhardt
Watt
1933/36
© Alfred Ehrhardt Stiftung

Heute Abend um 19 Uhr:»Sand als Medium: Materialität, Macht und territoriale Transformation«Vortrag von Dr. Michaela Büs...
13/08/2026

Heute Abend um 19 Uhr:

»Sand als Medium: Materialität, Macht und territoriale Transformation«

Vortrag von Dr. Michaela Büsse, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Technische Universität Dresden

Sand erscheint auf den ersten Blick als unscheinbares Material. Seine Allgegenwärtigkeit macht ihn im Alltag oft unsichtbar: kilometerweit am Strand, scheinbar endlos in Wüstenlandschaften oder still eingebettet in den Beton unserer Städte. Doch diese vermeintliche Selbstverständlichkeit verdeckt die zentrale Bedeutung von Sand als politischem und ökologischem Akteur. Er bildet eine wesentliche Grundlage der materiellen und symbolischen Infrastrukturen der Moderne. Ob in der Bauindustrie, in digitalen Technologien, bei territorialen Konflikten oder im Kontext ökologischer Transformationen, Sand ist essenziell und zugleich umkämpft. Ausgehend von umfangreicher Feldforschung zur materiellen Politik der Landgewinnung in Südostasien und den Niederlanden betrachtet dieser Vortrag Sand als ein granulares Medium, durch und mit dem sich geopolitische, ökonomische und soziale Prozesse in ihrer Verschränkung analysieren lassen. Das Denken mit und durch Sand dient dabei als methodischer und konzeptioneller Zugang, um Fragen der Materialität mit aktuellen Debatten über Ressourcenpolitik, Umweltveränderungen und planetare Urbanisierung zu verbinden. Auf diese Weise rückt Sand nicht nur als Rohstoff in den Blick, sondern als Medium, durch das Territorien geformt, Zukunftsentwürfe materialisiert und gesellschaftliche Ordnungen hervorgebracht, stabilisiert und verändert werden.

Eintritt frei. Eine Voranmeldung ist erforderlich unter: [email protected]

In genau einem Monat, am Freitag, den 11. September 2026 um 19 Uhr, eröffnet unsere nächste Ausstellung "Ramona Schacht:...
11/08/2026

In genau einem Monat, am Freitag, den 11. September 2026 um 19 Uhr, eröffnet unsere nächste Ausstellung "Ramona Schacht: Vom Bauhaus auf die Krim. Eine Bildbefragung zu Alfred Ehrhardts Tabakserien"!

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In exactly one month, on Friday, September 11, 2026, at 7:00 pm, our next exhibition, “Ramona Schacht: From the Bauhaus to Crimea. A Visual Examination of Alfred Ehrhardt’s To***co Series,” will open!

Heute um 16 Uhr führen Matthias Burba und Christiane Stahl durch unsere aktuelle Ausstellung.Ausgehend von den Orten, an...
08/08/2026

Heute um 16 Uhr führen Matthias Burba und Christiane Stahl durch unsere aktuelle Ausstellung.

Ausgehend von den Orten, an denen der Sand gesammelt wurde, nimmt der Mikrofotograf Matthias Burba Sie mit auf die Wege, auf denen aus Landschaften Proben, aus Proben Bilder und aus Bildern Erkenntnis wurde.

Unter dem Polarisationsmikroskop verliert Sand seine scheinbare Gleichförmigkeit und zeigt sich als Gefüge aus Farben, Brüchen, Transparenzen, Einschlüssen und feinen Ordnungen. Die Ausstellung versteht diese Beobachtungen zugleich als wissenschaftlich geprägte Untersuchung und als künstlerische Erfahrung: Analyse und Anschauung, Präzision und Imagination bedingen und vertiefen einander wechselseitig.



Matthias Burba
Anakena Beach, Osterinseln
© Matthias Burba

Matthias Burba verbindet analytische Präzision mit subjektiver Erinnerung. Seine rund 800 weltweit gesammelten Sandprobe...
05/08/2026

Matthias Burba verbindet analytische Präzision mit subjektiver Erinnerung. Seine rund 800 weltweit gesammelten Sandproben bilden ein visuelles Archiv, das über reine Dokumentation hinausgeht. Am Polarisationsmikroskop entwickelt er Bildkompositionen, in denen Licht und Filter gezielt eingesetzt werden, um spezifische Farb- und Strukturmerkmale der Sandkörner sichtbar zu machen. Diese sind nicht nur ästhetisch prägnant, sondern geben auch Hinweise auf ihre mineralische Zusammensetzung und ermöglichen Rückschlüsse auf den jeweiligen Fundort.



Matthias Burba combines analytical precision with subjective memory. His approximately 800 sand samples, collected worldwide, form a visual archive that transcends mere documentation. Using a polarizing microscope, he creates image compositions in which light and filters are selectively employed to reveal specific color and structural characteristics of sand grains. These features are not only aesthetically striking but also provide clues to their mineral composition and allow conclusions to be drawn about their respective origins.



Matthias Burba
Nidden, Kurische Nehrung
© Matthias Burba

Adresse

Auguststraße 75
Berlin
10117

Öffnungszeiten

Dienstag 11:00 - 18:00
Mittwoch 11:00 - 18:00
Donnerstag 11:00 - 18:00
Freitag 11:00 - 18:00
Samstag 11:00 - 18:00
Sonntag 11:00 - 18:00

Telefon

+493020095333

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