15/09/2026
Als ich im Juli mit meinem Bruder nach Kanada geflogen bin – fast elf Jahre nachdem ich dort für mein Work & Travel gelebt habe – hätte ich nicht gedacht, dass sich ein Ort, der über 8.000 Kilometer entfernt liegt, noch immer so sehr nach Heimat anfühlen kann.
Vor allem, wenn man dort eigentlich „nur“ ein Jahr seines Lebens verbracht hat.
Aber Kanada hat es mir damals ziemlich angetan. Und der Pacific Northwest ist und bleibt, trotz all der Reisen und Orte, die ich seitdem sehen durfte, einer meiner absoluten Lieblingsorte auf dieser Welt.
Die Berge. Die Wälder. Der Pazifik. Diese unfassbare Weite. Und irgendwie dieses Gefühl, dort einfach gerne zu sein.
Ich glaube, ganz losgelassen hat mich der Ort nie. Und spätestens nach dieser Reise steht fest: Ich muss möglichst bald wieder hin 🇨🇦
Alle Bilder in diesem Post sind übrigens auf Film entstanden. Mit der alten Kamera meiner verstorbenen Oma, die inzwischen schon Japan und einige andere Reisen mit mir gesehen hat.
Ich liebe es, sie mitzunehmen. Nicht nur wegen der Verbindung zu ihr, sondern auch, weil sich analoges Fotografieren für mich einfach anders anfühlt. Langsamer. Bewusster. Und irgendwie echter.
Diese Farben, die kleinen Fehler, das Korn, die Haptik – diese Atmosphäre bekomme ich digital einfach nicht repliziert.
Und gerade für Orte, an denen so viele Erinnerungen hängen, fühlt sich Film irgendwie genau richtig an.
Cheers,
🇨🇦 Frederick