Herr Rodemann

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Herr Rodemann Professional freelance videographer | Based in Braunschweig, Germany | Contact: [email protected]
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Independent Filmmaker and Photograph based in Braunschweig.

28/10/2026

Zu viel Equipment wird dich kreativ einschränken.

Ich war vor einiger Zeit gebucht um ein Konzert zu dokumentieren und hatte 3 verschiedene Objektive dabei.

Natürlich wollte ich die auch alle nutzen denn ich dachte, je mehr Möglichkeiten ich habe, desto vielfältiger und kreativer wird das Ergebnis.

Aber genau das Gegenteil war der Fall.

Ich war ständig nur damit beschäftigt Objektive zu wechseln und zu überlegen welche Brennweite ich als Nächstes benutze. Anstatt mich also auf das Konzert, die Band und das Publikum zu konzentrieren war ich permanent mit meinem Equipment beschäftigt.

Und ich glaube, das passiert auch bei vielen anderen Drehs

Egal, ob du Content für Social Media produzierst, einen Imagefilm drehst oder ein Musikvideo filmst.

Wenn du immer versuchst, jedes Objektiv und jede technische Möglichkeit einzusetzen, nur weil du sie zur Verfügung hast, verlierst du schnell den Blick für das Wesentliche. Du denkst darüber nach, was du alles machen könntest, statt dich darauf zu konzentrieren, was du eigentlich erzählen willst.

Ey… manchmal entstehen die kreativsten Lösungen nicht dadurch, dass du mehr Möglichkeiten hast, sondern dadurch, dass du dich bewusst auf wenige beschränkst.

Denn Equipment macht dich nicht automatisch kreativer. Entscheidend ist, was du damit erzählst.

21/10/2026

Ich bin richtig gut darin Projekte zu planen, die ich am Ende dann doch nicht umsetze.

Neulich habe ich einen Podcast gehört, der mich komplett motiviert hat. Ich hatte Ideen im Kopf und wollte Dinge umsetzen, die ich schon ewig vor mir herschiebe.
Ich war super hyped! Zumindest bis ich dann anfangen wollte.

Dann war ich plötzlich müde, das Wetter war k***e, ich musste die Skripte noch überarbeiten und eigentlich passt mir morgen ja sowieso viel besser.
Ey, ich hoffe irgendjemandem kommt das bekannt vor!

Das Problem an der Sache ist, in der Planung fühlt sich alles gut an. Du hast einen kurzfristigen Dopaminkick, stellst dir das Ergebnis vor und hast das Gefühl, super produktiv zu sein.

Wenn du dann anfängst, wird aus der Spitzenidee echte Arbeit. Und die ist meist deutlich anstrengender als die Vorstellung davon.

Aber jetzt musst Du dich überwinden.

Und was dabei helfen kann ist, die Einstiegshürden so klein wie möglich zu halten. Also nicht: Ich muss heute einen kompletten Film drehen Sondern: Ich packe meine Kamera und filme heute einen einzigen Shot. Du musst nicht das ganze Projekt fertigstellen, sondern einfach den ersten Schritt machen. Wenn du nur darauf wartest, motiviert genug zu sein, glaub mir dann wartest du für immer.

Manchmal müssen wir nicht lernen, besser zu planen, wir müssen lernen, trotz fehlender Motivation anzufangen.

Bleibt gesund

21/10/2026

Ende August durfte ich für den das DHB-Pokal Spiel in der dokumentieren.

Aus dem Material sind mehrere kurze Teaser-Trailer für das nächste Ligaspiel in der Volkswagen Halle entstanden. Am 04.12. trifft der MTV auf den .aue.

Präsentiert wird das Ganze von und der .

Wer schon immer einmal Handball auf der großen Bühne in Braunschweig sehen wollte, sollte sich das nicht entgehen lassen. Tickets gibt es über den Link in der Bio vom MTV. Ich werde auch vor Ort sein und freue mich auf ein paar bekannte Gesichter.

Bleibt gesund.

18/10/2026

Aussergewöhnliche Kamerawinkel sind einer der kreativsten Wege, um die Aufmerksamkeit deines Publikums zu erhalten.

Hier sind 3 Ideen, die du unbedingt mal probieren solltest.

Der Reverse POV: Eine kreative Möglichkeit dich selbst zu filmen. Leicht chaotisch und perfekt um Mimik darzustellen.
Der Foreground Shot: Erzeugt Tiefe durch eine zusätzliche Ebene und lenkt den Blick auf dein Hauptmotiv
Der Groundlevel Shot: Erzeugt Spannung, Dynamik und versetzt dein Publikum direkt in’s Geschehen.

Teile das Video mit jemandem, der auf der Suche nach neuen Perspektiven ist.

Bleibt gesund.

15/10/2026

Ich bin neidisch auf andere Videografen. Und ich denke, damit bin ich nicht allein.

Natürlich freue ich mich, wenn einer meiner Buddies ein richtig geiles Projekt umsetzt, aber manchmal ertappe ich mich mit dem Gedanken: „Mh, und warum macht der das jetzt?“

Mal ist es ein Shot auf den ich super gern selbst gekommen wäre, mal ist es ein Projekt was ich gern umgesetzt hätte, mal sieht einfach nur Instagram geiler aus oder die Person ist grundlegend an einem Punkt, an dem ich gern schon wäre. Und ja, manchmal nervt mich das schon sehr.

Aber ich glaube auch, dass dieser Neid nicht unbedingt etwas Schlechtes ist. Eigentlich zeigt er mir nur, wo ich selber noch hinwill. Wenn ich neidisch auf einen bestimmten Shot bin, will ich vllt. genau diese Art von Bildern umsetzen. Wenn ich neidisch auf einen Job bin, dann geht es sicherlich nicht um die Person, sondern viel mehr darum, dass ich selber gern solche Projekte drehen will. Und wenn ich neidisch auf den Erfolg von jemandem bin, dann sollte ich mich zuallererst fragen, was mich daran hindert, selbst so erfolgreich zu sein.

Letztlich habe ich dann zwei Möglichkeiten: Ich kann Andere dafür beneiden, was sie geschafft haben und weiter rumschmollen, oder ich ich finde heraus, was mich triggert, nehme etwas für mich mit und fange an, an mir zu arbeiten.

Denn ich bin mir ziemlich sicher: Am Ende ist niemals die andere Person das Problem. Sie zeigt mir eigentlich nur, was ich selber noch erreichen möchte.

Bleibt gesund.

09/10/2026

Mein Geschmack ist deutlich besser als meine Skills… und das nervt!

Ich stecke gerade in dieser Phase in der ich ganz genau weiß was gut aussieht, aber ich weiß nicht wie ich es umsetze. Mein Geschmack ist gut aber meine Arbeiten ägh… Ich befinde mich in einer creative gap also einer kreativen Lücke.

Und das schon seit Jahren. Und es ist nicht so, dass ich es nicht versuche. Aber immer wenn ich denke „yes, das ist es“ hat sich mein Geschmack weiterentwickelt und es geht wieder von vorne los. 

Diese Suche, die deine eigene Arbeit zu etwas besonderem macht, sie ist zermürbend und viele von uns zerbrechen an ihr. 

Aber jetzt kommt das Wichtige

Diese kreative Lücke ist normal. Sie sagt nicht, dass du nicht gut bist, sondern sie sagt, dass du weißt, was gut ist. Und die einzige Möglichkeit, diese Lücke zu schließen, ist dranzubleiben. Learn, make, repeat: Einfach machen, anstatt sich Gedanken darüber zu machen, was man anders machen könnte.

Ich befinde mich auch in diesem creative gap, und ich glaube nicht, dass ich sie irgendwann in naher Zukunft schließen werde. Und das ist etwas Gutes, denn wenn sich dein Geschmack nicht weiterentwickelt, tust du es auch nicht, oder?

Schickt dieses Video jemandem, dem es genauso geht. 

Bleibt gesund.

06/10/2026

Ich möchte nicht jeden Tag Content machen.

Das klingt vielleicht erstmal etwas dumm, wenn man als Videograf und Content Creator auf Social Media unterwegs ist. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto weniger möchte ich mein kreatives Leben danach ausrichten, wie oft ich etwas posten kann.

Natürlich könnte ich jeden Tag irgendwas für Social Media produzieren. Ein Reel, ein Karussell, Hauptsache Reichweite und irgendwie den Algorithmus begriedigen. Aber ganz schnell produzierst du nicht mehr, weil du etwas zu sagen hast. Du produzierst, weil du das Gefühl hast, etwas produzieren zu müssen. Und genau das möchte ich nicht.

Ich möchte auch Projekte machen, bei denen ich nicht schon während des Drehs darüber nachdenke, wie ich daraus drei Reels und fünf Stories machen kann. Ich möchte Dinge ausprobieren, schlecht darin sein, Ideen wieder verwerfen und einfach mal kreativ sein, ohne dass am Ende etwas gepostet werden muss.

Und vielleicht bedeutet das, dass ich nicht jeden Tag poste. Ganz sicher bedeutet es auch, dass mein Account dadurch langsamer wächst.
Aber ehrlich gesagt ist mir das lieber, als irgendwann festzustellen, dass ich nur noch für Social Media produziere. Ich will Social Media nutzen, um meine Arbeiten und meine kreative Reise zu zeigen. Und nicht meine Arbeit nur noch machen, damit ich Social Media damit füttern kann.

Bleibt gesund.

02/10/2026

Documenting my life with one shot every day

Ein ganzer Monat dokumentiert, mit nur einem Shot pro Tag. Ich habe gemerkt, dass es mir diesen Monat deutlich schwerer gefallen ist, das Ganze durchzuziehen. Eventuell lag es daran, dass ich unterbewusst immer so ein wenig auf der Suche nach dem „besonderen“ Shot war. Dabei will ich ja eigentlich Alltägliches dokumentieren, ohne groß zu inszenieren. 

Eventuell lag es auch daran, dass die Motivation, die ich aus dem Urlaub zog, schon wieder ein wenig verflogen ist. So oder so hatte ich trotzdem sehr viel Spaß und habe viele tolle Momente eingefangen, an die ich mich gern zurückerinnere. 

Die ersten Shots für den Oktober sind bereits im Kasten.

Bleibt gesund.

23/09/2026

Nutze diese 5 Shots in deinem nächsten Video.

Der Top Down Shot: Geht irgendwie immer. Spannende Perspektive und ein Eyecatcher für jedes Video.
Over Shoulder: Erzeugt Tiefe und lenkt den Blick auf das Wesentliche
Close Up: Legt den Fokus auf Details aber auch Emotionen.
Der POV Shot: Das Geschehen aus deiner Perspektive
Der High Angle Medium Shot: Wirkt greifbar aber nicht aufdringlich.

Wenn dir das Video geholfen hat, speichere es gern für später. Und schick es jemandem, der seine Shotliste mal aufbessern sollte.

23/09/2026

Movember 2026 - Meine Pläne

Wer mir schon länger folgt weiß, dass ich mich seit vielen Jahren für die Foundation organisiere. Ziel der Foundation ist es, auf das Thema Männergesundheit aufmerksam zu machen. Warum das so wichtig ist? Naja Männer sterben zu früh. Und das oftmals aus vermeidbaren Gründen. 

Neben meiner Spendenaktion, mit der ich allein in den letzten 3 Jahren knapp 10.000 Euro für die Movember Foundation sammeln konnte, werde ich auch wieder einiges an Content produzieren.

Ich überlege auch, meine Movember-Shirts mit dem tollen Design von  noch einmal drucken zu lassen. Habt ihr da Bock drauf? Schreibt es mir mal in die Kommentare. 

Außerdem bin ich auf der Suche nach Personen, Firmen oder Vereinen, die mich bei meiner Spendensammlung monetär unterstützen möchten. Ich habe noch keine genaue Vorstellung, wie man da zusammen kommen könnte, aber ein paar lose Ideen schwirren schon in meinem Kopf herum. 

Ich habe jedenfalls Bock und freue mich jetzt schon wahnsinnig über Eure Unterstützung. 

Bleibt gesund.

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