Rlichtbildner

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18. Juli 2025Bergisch Gladbach, typografisch Das Stadtzeichen auf der Glasscheibe eines Wartehäuschens.Kein Mensch im Bi...
07/08/2025

18. Juli 2025

Bergisch Gladbach, typografisch

Das Stadtzeichen auf der Glasscheibe eines Wartehäuschens.
Kein Mensch im Bild, und doch klingt es von Gegenwart.
Schrift als Spur: klare Buchstaben, ineinandergeschoben,
ein grafisches Palimpsest über dem flirrenden Grün des Sommers.

Ein Ort des Wartens – auf den Bus, auf den Anschluss, auf das Ankommen.
Und während man wartet, schaut man hindurch: durch das Gewebe aus Linien
hindurch auf die Stadt, die sich darunter verbirgt.

Vielleicht ist Heimat ja genau das:
ein Wort, das bleibt, wenn alles andere sich bewegt.

11. Juni 2025Der WaldaltarBegegnungsstätte am Saaler Mühlen-See – ein Ort, gebaut für Gemeinschaft, Gespräche, Geburtsta...
30/07/2025

11. Juni 2025

Der Waldaltar

Begegnungsstätte am Saaler Mühlen-See – ein Ort, gebaut für Gemeinschaft, Gespräche, Geburtstagsfeiern, Schulklassen, Pausenbrote und vielleicht auch für Trennungen. Aufgenommen an einem stillen Junitag, leer, aber nicht verlassen.

Da steht sie, die offene Rotunde aus Holz – wie eine Arche ohne Wasser, ein Tempel ohne Dogma. In ihrer Mitte: Bänke, die warten, ein Tisch, der Geschichten gehört haben muss. Die schattigen Bäume ringsum wirken wie Zeugen, wie stille Zuhörer früherer Stimmen.

Dieses Bild zeigt keine Menschen – und ist doch voller Menschlichkeit. Es erinnert an jene Übergänge, die nicht laut, sondern leise beginnen. An das, was uns zusammenhält, wenn niemand zusieht.

Und vielleicht liegt genau darin die Schönheit:
dass wir manchmal an einen Ort kommen,
der nichts von uns verlangt,
außer, dass wir da sind.

„und alles ich im schrei“, heißt es in einem Gedicht, das dieser Arbeit gewidmet wurde.
Vielleicht ist es das: ein stiller Schrei, der nur im Wald zu hören ist.

„Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.“(Rilke zuge...
22/07/2025

„Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.“
(Rilke zugeschrieben, aus einem Brief an Lou Andreas-Salomé)
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„Wiesen-Flockenblume“
Eine Blüte, die sich nicht beeilt. Sie wächst im Rhythmus der Sommerwiesen, schwebt leicht wie ein Vers im Wind. Ihre lilafarbene Zunge spricht in einer Sprache, die wir längst verlernt haben. Und doch versteht sie jeder, der innehält.

Es ist kein Zufall, dass Rilke ihr hätte lauschen können, dort, wo er „die Dinge“ suchte, die „nicht laut und nicht aufdringlich“ sind – sondern einfach da.

FineArt Pigment Print | Auflage: 10 Exemplare
Bildmaß: 26,67 × 40 cm | Blattmaß: 40 × 50 cm
© 2025 Dieter Röseler

Akt Promotion 1.–31. Juli 202550 % Rabatt auf alle Akt-Sitzungen30 Min. | 3 digitale Fotos: 75 € statt 150 € |||Medium –...
22/07/2025

Akt Promotion 1.–31. Juli 2025
50 % Rabatt auf alle Akt-Sitzungen

30 Min. | 3 digitale Fotos: 75 € statt 150 € |||
Medium – 60 Min. | 5 digitale Fotos: 100 € statt 200 € |||
Deluxe – 90 Min. | 10 digitale Fotos: 150 € statt 300 €
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Kontakt: [email protected]

„Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen.“ (Rainer Maria Rilke, Worpswede, Herbst 1899)Blatt 01 – Selbstbildnis mit But...
21/07/2025

„Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen.“
(Rainer Maria Rilke, Worpswede, Herbst 1899)

Blatt 01 – Selbstbildnis mit Butterblumen
aus dem Zyklus "An den Frühling – Hommage an Heinrich Vogeler"
jetzt Teil von "Mir zur Feier – Ein lichtbildnerischer Dialog mit Rainer Maria Rilke"

Worpswede, der Weyerberg, der Himmel schwer von Wolken. Ein Mann im Jackett, den Hut tief ins Gesicht gezogen, steht still auf dem staubigen Weg. Die Hände verschränkt hinter dem Rücken, als hielte er die Zeit fest. Er ist Beobachter und Teil des Bildes zugleich – ein Selbstbildnis, das die Ringe des Lebens sichtbar macht.

„Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn…“ – Rilke schrieb diese Zeilen hier, 1899, im Künstlerdorf Worpswede. Zwischen Birken, Moor und Vogeler’s Barkenhoff suchte er das Werden im Kreisen, das Wachsen im Verweilen.

📅 Worpswede, 23. Mai 2013
📸 Dieter Röseler

„Denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang, den wir noch gerade ertragen.“Rainer Maria Rilke in: Duineser ...
21/07/2025

„Denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang, den wir noch gerade ertragen.“
Rainer Maria Rilke in: Duineser Elegien, Erste Elegie
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16.04.2013: 9 Skulpturen aus dem Zyklus "Die Eisernen Männer" (seit 1984) von Zbigniew Fraczkiewicz im Morgennebel am Philine-Vogeler-Haus in Worpswede

19.07.2025Bensberger See Ein Stamm wie ein Standbein.Ein Rückgrat im Grün.Und Heimat – irgendwo zwischen Moos, Borke und...
20/07/2025

19.07.2025
Bensberger See

Ein Stamm wie ein Standbein.
Ein Rückgrat im Grün.
Und Heimat – irgendwo zwischen Moos, Borke und dem, was bleibt, wenn nichts mehr gesagt werden muss.

Exzerpt der Werkreihe „Neue Heimat – Kein schöner Land“

16. Juli 2025Die Großmutter Sie sitzt da, mit einer Ruhe, die nicht gelernt ist, sondern verdient.Der Blick: geradeaus, ...
18/07/2025

16. Juli 2025

Die Großmutter

Sie sitzt da, mit einer Ruhe, die nicht gelernt ist, sondern verdient.
Der Blick: geradeaus, fest und sanft zugleich. Als hätte sie alle Fragen gehört – und sie alle beantwortet, bevor du sie stellen konntest.

Es gibt Hände, die Brot gebacken, Tränen getrocknet, Kindern die Stirn geküsst haben.
Und genau diese Hände ruhen jetzt gefaltet im Schoß.
Nicht aus Müdigkeit.
Sondern weil sie wissen: Irgendwann ist alles gesagt. Und das, was bleibt, sind Gesichter, die dich erinnern.

In diesem Bild liegt mehr als ein Porträt.
Es ist ein ganzes Kapitel aus einem Buch, das keiner mehr schreibt:
über Frauen, die das Chaos sortiert haben, während Männer draußen Zi******en rauchten.
Über Geduld, die nicht weinerlich ist.
Über Stärke, die keinen Applaus braucht.

„Kein schöner Land“ – der Titel wirkt plötzlich wie ein leiser Trotz.
Denn in diesem Land, auf diesen Straßen, hinter diesen Fenstern,
leben noch Menschen wie sie.
Und das allein ist schön genug.

18/07/2025
17.07.2025, 7Uhr51Schloßstraße - Wochenmarkt   Draußen die Rushhour, drinnen Daumen hoch und der Duft von warmem Brot.So...
18/07/2025

17.07.2025, 7Uhr51
Schloßstraße - Wochenmarkt

Draußen die Rushhour, drinnen Daumen hoch und der Duft von warmem Brot.
So fängt ein guter Tag an – mit Kruste, Charakter und einem Lächeln aus Teig.

Adem Keskin von der Brotbäckerei Artur Müller im Verkaufswagen, Stadt Bergisch Gladbach

Exzerpt der Werkreihe "Neue Heimat – Kein schöner Land"

NEU im Programm: 10er Karte1. – 31. Juli 2025: 50% OFFAnlässlich der Wiederaufnahme meiner Geschäfte zu den Füssen des w...
16/07/2025

NEU im Programm: 10er Karte

1. – 31. Juli 2025: 50% OFF

Anlässlich der Wiederaufnahme meiner Geschäfte zu den Füssen des wunderschönen Schlosses in Bensberg gewähre ich im Juli 50% Rabatt auf jede 10er Karte.
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10er Karte: 10 frei wählbare Medium-Sitzungen aus den Bereichen Porträt, Akt und Business: 450 € statt 900 €
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Das Angebot gilt für alle 10er Karten, die während des Promotion-Zeitraums vereinbart und zu mindestens 50% angezahlt werden.
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Kontakt: [email protected]
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Hier beispielhaft ein 10er an Spielkarte 🙂

Business Promotion 1.–31. Juli 202550 % Rabatt auf alle Business-Sitzungen30 Min. | 3 digitale Fotos: 75 € statt 150 € |...
16/07/2025

Business Promotion 1.–31. Juli 2025
50 % Rabatt auf alle Business-Sitzungen

30 Min. | 3 digitale Fotos: 75 € statt 150 € |||
Medium – 60 Min. | 5 digitale Fotos: 100 € statt 200 € |||
Deluxe – 90 Min. | 10 digitale Fotos: 150 € statt 300 €
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Kontakt: [email protected]

Adresse

Neusser Strasse 411
Cologne
50733

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