15/08/2024
Gestern durfte ich einmal wieder meiner "Zeitungsader" folgen. Dazu folgender Beitrag und Worte:
Taucha, 14.08.2024
„Nur ein Piks“
Gestern durfte ich zu Gast im „Kino Taucha CT Lichtspiele“ bei der Aufführung „Nur ein Piks“ sein (DANKE an den Betreiber für die Aufführung!). Ein Film, der zur Anregung und Aufarbeitung der Corona Pandemie beitragen soll.
Die Inhalte des Filmes mit Zitaten und Beispielen sind mir persönlich weitestgehend bekannt, da ich als Kritiker bereits während der Pandemie Informationen außerhalb der staatlichen Medien suchte und ebenso Fälle des eigenen Umfeldes beobachtet habe.
Spannend wurde die Szene nach dem Film, da überraschend der Regisseur Mario Nieswandt vor den Zuschauern stand und Fragen beantwortete. Nach diesem Filmbeitrag stand niemand auf und ging einfach. Es erinnert eher an eine begehrte Vorlesung im Studium, welche mit stillschweigendem Interesse angehört wurde. Die externe Presse gab sich erst später zu erkennen, als gebeten wurde die Gespräche außerhalb des Gebäudes weiter zu führen. So bildete sich auf der Treppe vor dem Kino eine Menschenmenge, welche interessiert den Worten des Regisseurs lauschten und selber Fragen stellten. Ich denke, dass im Publikum kaum geimpfte Personen gesessen haben werden (der Saal war voll!). Denn welchen Grund gäbe es für sie solch einen Film zu schauen?
Die Hauptfrage, die viele Anwesende interessierte und auch gestellt wurde war folgende:
„Warum werden die Verantwortlichen der damaligen, gegen das Menschenrecht verstoßenden Gesetze und Verordnungen erlassenden Politiker nicht zur Verantwortung und Aburteilung gezogen?“
Sie sitzen weiter im Bundestag oder schlimmer im Europaparlament und schwafeln daher! Wahlplakate lächeln uns auf den Straßen entgegen, wo Besserung im Gesundheitswesen und Hilfe für Krankenhäuser, wie auch Pflegepersonal versprochen wird. Ein Hohn sonders gleichen den Bürgern und dem Volk gegenüber!
Ein Film, der zum nachdenken anregt – in einer Zeit, in der Morgen vergessen wird, was heute ist.
Respekt vor den Menschen, die ihr Umfeld genau betrachten und mit Worten an die Öffentlichkeit gehen, die von durchtriebenen Zungen verdreht und radikal ausgelegt werden.
Nur schweigen und zuschauen verhindert keinen Krieg.
Egal auf welcher Ebene.
Miteinander – Füreinander.
Delitzsch, 15.08.2024
Fotos (leider nur mit dem Handy!) + Text: Ina Wildführ