La Mia Italia

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Direkt an der Adriaküste unmittelbar an der Grenze zu Slowenien beginnen wir unseren langen Weg durch Italien. Dabei hal...
09/03/2018

Direkt an der Adriaküste unmittelbar an der Grenze zu Slowenien beginnen wir unseren langen Weg durch Italien. Dabei halten wir unsere Streckenführung so nahe als vertretbar an jener des Fernwanderweges "Sentiero Italia", so wie er von der "Associazione Sentiero Italia" und dem "Club Alpino Italiano (CAI)" dargestellt ist. In weitem Bogen und über unzählige Berge radeln wir von den Ost- über die Zentral- in die östlichen Westalpen. Dort, wo diese im Meer versinken erreichen wir Ventimiglia in Ligurien. Bis wir die Küste also wieder sehen und dort verschwitzt in die erfrischende Brandung tauchen können, haben wir sportlich betrachtet eine herausfordernde aber gleichermaßen reizvolle Strecke bewältigt.
Damit ist unser Weg aber noch lange nicht zu Ende. Von Ligurien radeln wir weiter über das langgestrekte Rückgrat Italiens - dem Apennin - bis zum Rand des kalabrischen Gebirges an der Stiefelspitze und setzen nach Sizilien über. Auf unserem Weg dorthin überqueren wir viele bekannte Gebirge. Dazu zählen die Monti Sibillini und die Abruzzen, welche die höchste Erhebung des Apennins bilden.
Nach der Durchquerung Siziliens folgt abschließend Gleiches auf Sardinien. Bis dahin gibt's auf jeden Fall noch viele Touren zu radeln und vor allem ganz viel zu erleben.

Insgesamt sind wir fast 7.000 km unterwegs, aufgeteilt in mehr als 100 Tagesetappen oft in wenig bekannten und sehr abwechlungsreichen Gegenden.

Sizilien und die Sizilianer: Als Fremde diese Insel und ihre Bewohner zu verstehen, ist kein einfaches Vorhaben.So herzl...
09/04/2016

Sizilien und die Sizilianer: Als Fremde diese Insel und ihre Bewohner zu verstehen, ist kein einfaches Vorhaben.
So herzlich Sie die Sizilianer empfangen werden, so offen und gastfreundlich sie sind – und das sind sie in der Tat – wird Ihnen ein gewisses „Etwas“ wohl verborgen bleiben. So soll es auch sein, denn Sizilien und die Sizilianer wollen nicht verstanden sondern vielmehr erlebt werden.
Erleben Sie die Stadt Palermo mit ihren Märkten, Lebenslust und Gegensätzen. Sind Sie schon mal auf den Treppenstufen einer Kirche in den engen Gassen des Viertels «Il Capo» gesessen und haben mit geschlossenen Augen das Geschrei der Verkäufer, den Duft der Gewürzkräuter und das Hupen der Vespas in sich aufgenommen und verinnerlicht?
Waren Sie schon mal abends auf der «Piazza Pretoria» und haben dort die wunderschöne Melodie der Glöckchen der «Chiesa dei Teatini» gelauscht?
Haben Sie den Sonnenaufgang über Palermo auf dem «Monte Pellegrino» erlebt? Und waren Sie schon mal im Viertel «Brancaccio» unterwegs und haben Sie sich dort mit Jugendlichen unterhalten, die Kinder beaufsichtigen, damit diese von der Cosa Nostra, von diesem widerlichen Krebsgeschwür nicht rekrutiert werden?
Erleben Sie, wie in den Bergen der Insel, fern vom Tourismus, traditionsbewusst die berühmte sizilianische Ricotta von einem ehemaligen Theaterschauspieler hergestellt wird. Und der sizilianische «Pecorino» dazu. Alles wird handwerklich geschaffen – sogar die Schafe und Ziegen werden noch per Hand gemolken. Versuchen Sie es doch auch selbst für einen Tag, Bergbauer auf Sizilien zu sein.
Erleben Sie den Sonnenaufgang mitten im Mittelmeer, auf einem Fischerboot, irgendwo zwischen Sizilien und Afrika. Schauen Sie zu, wenn Netze ausgebracht werden und „geerntet“ wird. Das Zappeln der Fische, die gegerbten Gesichter der Berufsfischer, die den Fang begutachten und das meiste sowieso zur Freude der Möwen über Bord werfen. Und sich dabei noch diese Geschichten erzählen lassen von den überfüllten Flüchtlingsbooten und den vielen Menschen, die nicht gerettet werden können – weil es den Fischern verboten ist, sie an Bord zu nehmen.
Erleben Sie den sonnenverwöhnten Westen der Insel: Begehen Sie uralte Pfade im Nationalpark «Lo Zingaro», welcher vor wenigen Jahren von Pyromanen niedergebrannt wurde – aber die Natur erholt sich rasch auf Sizilien. Besuchen Sie die uralten Salinen, die zugleich Herberge von seltenen Tier- und Pflanzenarten sind. Erleben Sie den Fischmarkt von Trapani, wo im tiefen sizilianischen Dialekt gesprochen wird und der angebotene Fisch noch im Korb zappelt.
Erleben Sie den Sonnenaufgang auf dem Zentralkrater des Ätna, mit der nächsten Eruption wird es hier sowieso ganz anders aussehen. Die «Fumarole» – der heiße Boden unter ihren Füßen und die ständigen kleinen aber starken Bergstürze zeigen Ihnen, dass der Ätna „lebt“ – im wahrsten Sinne des Wortes. Genießen Sie den Sonnenuntergang auf dem Ätna und trinken Sie dabei ein Glas Rotwein zum Beispiel von der Sorte «Grappoli di notte» vom Winzer und Mafiafeind Don Saro.
Mit über 350 hochqualitativen Bildern, darunter viele in HDR-Technik und den dazugehörigen Geschichten, ebenso detailreich wie hintergründig recherchiert und dokumentiert, möchten wir Ihnen Sizilien und die Sizilianer so präsentieren, wie wir sie erlebt und lieben gelernt haben.

Piazza Garaffello: Decay emblem of a once legendary place of Palermo.
09/04/2016

Piazza Garaffello: Decay emblem of a once legendary place of Palermo.

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Duracher Str. 29
Durach
87471

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