14/11/2025
Architektur einmal völlig anders:
Keine modernen Gebäude, kein Glas, kein Holz, nichts aus dem Emsland, aber dafür etwas wirklich historisches aus dem Bayrischen Wald - die Ruine der Kürnburg.
Kamera in die Tasche, auf nach Bayern, Wanderstiefel an und schon konnte die Wanderung durch den Wald bei sonnigem Herbstwetter beginnen.
Die Ruine der Kürnburg liegt auf dem Heitberg nordöstlich von Stamsried und zählt zu den größten Burganlagen der Oberpfalz.
Um die Burgruine zu erreichen muss man etwas Wald durchwandern. Dabei geht es recht steil bergauf. Der Besucher wird dann aber für seine Mühe reichlich belohnt. Diese Jahrhunderte alte Anlage ist beeindruckend.
Zu dem höchsten Turm gibt es einen Aufstieg. Oben angekommen eröffnet sich dem Besucher ein prächtiger Ausblick!
Die Burg wurde 1354 von Dietrich dem Körner erbaut und am 11. Januar 1634 während des 30-jährigen Krieges gestürmt und anschließend zerstört.
Wenn man vorhat, solche Anlagen zu fotografieren, sollte man seine Ausrüstung so leicht wie möglich halten.
Vor allem lohnt es sich, ein Weitwinkelobjektiv dabei zu haben, das an einem Vollformat-Sensor durchaus irgendwas um 16mm haben darf.
Ich hatte eine Sony A7 R IV mit zwei Akkus sowie das 4.0 / 24-105mm und das 4.0 / 16-35mm Objektiv dabei.
Dank Bildstabilisator war es sogar möglich, in einem finsteren Kellergewölbe zu fotografieren.
Zugegebenermaßen hätte ich in Sachen "Herbststimmung" doch gerne noch mehr Laub an den Bäumen gehabt, aber das ließ sich zeitlich nicht einrichten.