26/10/2025
Sehr viele Tierheime in Deutschland sind überfüllt und können einfach nicht mehr Tiere aufnehmen. Das liegt an der Kittenwelle, die jedes Jahr tausende Katzen in viele Tierheime schwemmt, aber auch immer mehr Hunde landen im Tierheim, ob ausgesetzt oder von der Warteliste (die auch länger ist, als viele Leute wahrhaben wollen). Und diese sind leider sehr oft verhaltensauffällig, also bleiben sie oft eine recht lange Zeit bei uns sitzen, manche Kandidaten auch für immer. Das heißt also, es kommen immer mehr Hunde rein (bzw. auf die Warteliste), aber nicht so viele wieder raus, dass man neue aufnehmen kann.
Asaria: seit 4,5 Jahren im Tierheim
Akiro: seit 3,5 Jahren im Tierheim
Vito (wird nicht mehr vermittelt): seit 3,5 Jahren im Tierheim
Janosch (wird nicht mehr vermittelt): seit 3,5 Jahren im Tierheim
Tantor (momentan nicht zur Vermittlung): seit 2,5 Jahren im Tierheim
Commander Huricane: seit 2 Jahren im Tierheim
Forky: seit einem Jahr und 9 Monaten im Tierheim
Dakota: (wieder) seit einem Jahr im Tierheim
Benji: seit einem Jahr im Tierheim
Nina: (wieder) seit 7 Monaten im Tierheim
Scooby Doo: seit 7 Monaten im Tierheim
Pringles: seit 4 Monaten im Tierheim
Auf der schon erwähnten Warteliste geht es auch nicht nach "wer zuerst kommt, malt zuerst", sondern danach, ob wir Platz und Kapazität für einen schwierigen Hund haben oder ob wir genug Langzeitinsassen haben. Ein netter Cane Corso kommt im Normalfall eher als der Yorkshire Terrier, der sich quer durch die Familie gebissen hat. Wir haben schon viele Hunde, die sooo lange bei uns sitzen... wenn wir nur solche hätten, könnten wir uns unsere Arbeit nicht leisten.
Wir sind auf Paten für unsere schweren (und auch die leichten) Kaliber angewiesen. Ohne funktioniert es nicht. Mit einer Patenschaft könnt ihr z.B. die medizinische Versorgung des ausgewählten Schützlings unterstützen, oder alle anderen Kosten, die bei einem Aufenthalt (oft über mehrere Monate-Jahre) anfallen.
~chiara