Kathleen Busies

Kathleen Busies Fotografin aus Leipzig
mobil ∙ natürlich ∙ lebendig ∙ einfühlsam

Jedes Jahr am 30.12.  nehme ich mein Tagebuch zur Hand, schreibe  ein wenig über das vergangene Jahr und blicke dabei au...
05/01/2022

Jedes Jahr am 30.12. nehme ich mein Tagebuch zur Hand, schreibe ein wenig über das vergangene Jahr und blicke dabei auf das Neue.
Machst Du das auch?
Es gleicht einer Art Brief an mich selbst. Ich lese dann auch meinen „Brief“ vom Jahr zuvor, aber in diesem Jahr war ich ehrlich schockiert.
Keine einzige weitere Zeile fand sich zwischen diesen beiden Einträgen. Nichts...und meine Ideen und Vorhaben für das letzte Jahr hätte ich komplett erneut für das kommende Jahr übernehmen können.
Ist NICHTS geschehen in diesem Jahr? ...nichts, dass es wert gewesen wäre, aufgeschrieben zu werden? Habe ich mich nicht von der Stelle bewegt?
So begann ich aufzuschreiben, was mich in dem letzten Jahr umgetrieben hat, was mich hat wachsen lassen, worüber ich geweint habe, und was mir Angst machte,
wie oft ich vor Liebe und Lachen ganz voll war, und wie viele Male ich mich kraft- und mutlos gefühlt habe.
Ohne, dass ich es merkte, füllten sich die Seiten.
Von dem Gefühl, nichts „geschafft“ zu haben in diesem Jahr, bewegte ich mich mehr und mehr zu der Erkenntnis, dass ich einen Berg bestiegen habe, und dass ich dabei nicht allein gewesen bin.
Meine Familie war immer an meiner Seite und einige Freunde, mit denen ich schon viele Jahre lang gemeinsam wachsen darf. Auch wenn es nicht immer einfach war in diesen Zeiten in Kontakt zu bleiben.
Stundenlange Spaziergänge und auch Telefonate waren ja schon immer mein Ding.
An WhatsApp-Treffen auf eine Tasse Tee oder Zoom-Meetings zur Bildbesprechung musste ich mich jedoch wirklich erst einmal gewöhnen.
Durch meine Online-Weiterbildung in Dokumentarischer Fotografie sind Anfang des Jahres noch einige ganz wunderbare Frauen in mein Leben getreten.
Neben all dem, was dieses Jahr uns durch Corona an Schwerem gebracht hat, bin ich ihm dafür unendlich dankbar.
Auch durfte ich trotz der sich immer wieder ändernden Schutzmaßnahmen und Verordnungen viele liebe Familien fotografisch begleiten.
Ich weiß, dass 3G, 2G, sich testen, Abstände einhalten ... schon zu unser aller Alltag geworden ist.
Dennoch möchte ich all den Familien danken, die sich mit mir darauf eingelassen haben, die geduldig gewartet haben, wenn wieder einmal meine Kinder zu Hause bleiben mussten, und ich nur sehr eingeschränkt arbeiten konnte.
Euer Verständnis und Vertrauen hat das Weiterarbeiten für mich in diesem Jahr erst möglich gemacht.
Meine Reise hat mich 2021 nicht all die Wege beschreiten lassen, die ich geplant hatte, dafür bin ich jedoch neue Wege gegangen und bin auf ihnen gewachsen.
Ich habe loslassen müssen und durfte neue Menschen in meinem Leben aufnehmen.
All das zuzulassen und wertzuschätzen ist für mich der Schatz, den ich aus diesem alten Jahr mit mir nehmen möchte.
Ich wünsche Dir und Deiner Familie ein Frohes neues Jahr, das auch ein paar überraschende Schätze und neue Wege bereit hält 🙂
Was nimmst Du mit ins neue Jahr?
Alles Liebe, Kathleen

Ich habe meine Mutter als Kind häufiger gefragt, warum sie so weiche Hände habe. Die Haut ihrer Hände war nicht mehr so ...
08/06/2021

Ich habe meine Mutter als Kind häufiger gefragt, warum sie so weiche Hände habe. Die Haut ihrer Hände war nicht mehr so fest wie die meine. Da waren viele kleine Narben auf ihrem Handrücken, die Adern waren deutlich sichtbar. Sie strich sich gedankenverloren darüber und antwortete, das käme vom vielen Abwaschen und vom Arbeiten. Ich glaube, sie meinte, dass ich über das Altern sprach, dabei versuchte ich ihr zu sagen, dass ihre Hände für mich die weichsten und schönsten Hände der Welt sind, und dass ich hoffte, irgendwann auch so warme, sanfte Hände zu haben.⁠

Bei Wochenbettreportagen ist es mir besonders wichtig, diese kleinen Berührungen für Euch einzufangen, weil ich weiß, wie wertvoll diese Erinnerung werden für Eure Kinder aber auch für Dich als Mama.

Als ich noch ganz klein war, so klein, dass ich mich gerade daran erinnern kann, wusste ich plötzlich ganz sicher, dass ...
08/06/2021

Als ich noch ganz klein war, so klein, dass ich mich gerade daran erinnern kann, wusste ich plötzlich ganz sicher, dass Geborgenheit und Wärme einen Geruch haben. Wahrscheinlich wusste ich das schon viel eher ... vielleicht schon von meinem ersten Atemzug an. Dieser Geruch begleitete mich beim Einschlafen, er tröstete mich, wenn ich krank war, und wenn ich ihn wahrnahm, fühlte ich, dass ich zu Hause bin. ⁠

Wenn ich heute Mütter mit ihren Babys im Wochenbett fotografieren darf, bin ich unendlich berührt davon zu sehen, wie diese tiefe Liebe sich entfaltet, und wie die Geborgenheit wie eine warme Decke diese kleinen Ankommenden umschließt.

Sie werden so schnell groß. ⁠In den letzten Tagen habe ich viel darüber nachgedacht, wie schnell meine Kinder gewachsen ...
03/06/2021

Sie werden so schnell groß. ⁠
In den letzten Tagen habe ich viel darüber nachgedacht, wie schnell meine Kinder gewachsen sind, und wie sehr ich mit ihnen. ⁠
Vor 11 Jahren und ein paar Tagen bin ich zum ersten Mal Mama geworden. Das kleine, willensstarke Mädchen, das ich so lange gestillt und getragen habe, an dessen Bett ich viele Fiebernächte durchgewacht und über deren wunderbare Wortschöpfungen ich oft Tränen lachen musste, beginnt plötzlich meine Kleider und Schuhe anzuprobieren ... und das Verrückte ... sie passen fast.⁠

Von ihr habe ich gelernt, wie wichtig es ist, alle Gefühle zuzulassen, auch wenn sie uns manchmal überrollen. Ich habe gelernt, stärker auf mein Bauchgefühl zu vertrauen, dass es viele Wege gibt, mit Kindern zu leben und dass sich unser gemeinsamer Weg allein für uns stimmig anfühlen muss. ⁠

Ich habe erfahren, wie unfassbar lang sich ein Tag anfühlen kann, an dessen Ende ich nur noch erschöpft in mein Bett falle, aber auch wie schnell die Zeit oft dahinfliegt, und wie gern ich diese manchmal festhalten möchte. Mein Herz ist voll von Liebe für meine Kinder. Was für ein Geschenk, so gemeinsam zu leben, zu lieben, zu wachsen.⁠..

Eines der Lieblingsspiele meiner Kinder ... Essen für Mama zaubern 😍⁠⁠Im Alltag mit unsern Kindern geschehen täglich so ...
01/06/2021

Eines der Lieblingsspiele meiner Kinder ... Essen für Mama zaubern 😍⁠

Im Alltag mit unsern Kindern geschehen täglich so viele kleine Dinge, bei denen wir denken: Das will ich mir unbedingt merken. Das ist so rührend. ⁠
Dann klingelt die Post an der Tür oder die Nudeln kochen über, und schon sind wir wieder ganz woanders.⁠
Unser Alltag ist einfach verdammt voll. Die Tage fliegen dahin. Oft habe ich mir gedacht: Am Abend schreibe ich dann alles auf, aber wenn ich schließlich die Kinder ins Bett bringe, ist das so warm und kuschelig, dass ich nicht selten einfach einschlafe.⁠

Wenn Du mich also fragst: "Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Familienreportage?", dann kann ich darauf nur antworten: Jetzt!⁠
Überleg Dir mal, welche Augenblicke, welche Geschichten mit Euren Kindern würdest Du gern in Bildern eingefangen haben? Habt Ihr kleine Rituale, die ihr besonders mögt? Welche Momente mit den Kindern berühren Dich gerade ganz stark? Was möchtest Du nie vergessen? Wann ist die richtige Tageszeit, um genau diese Augenblicke festzuhalten? ⁠

Früh morgens gegen sieben, wenn alle noch im Schlafanzug sind, und der Kleinste gerade wach wird? Oder mittags, wenn Ihr alle an einem Tisch sitzt, auch das Teenagerkind, das gerade selten sein Zimmer verlässt? Oder am Abend, weil da Badezeit ist, und die Wanne überquillt von kleinen Tieren, die alle mitbaden wollen? ⁠

Such Dir die Zeit aus, die für Deine Familie am besten passt. ⁠

Um welche Tageszeit würdest Du mich zu Euch einladen?

"Wenn Du zum Fotografieren zu uns nach Hause kommst? Müssen wir da irgend etwas vorbereiten?" Auf gar keinen Fall! ⁠Ich ...
30/05/2021

"Wenn Du zum Fotografieren zu uns nach Hause kommst? Müssen wir da irgend etwas vorbereiten?" Auf gar keinen Fall! ⁠
Ich besuche Euch wie eine Freundin. Wenn es Samstag Morgen ist, kurz vor dem Frühstück, und die Kinder gerade im Schlafanzug aus dem Bett rollen, ist das wunderbar. Gebt mir ein Zeichen, und ich bringe die Brötchen fürs Frühstück mit :) Die Kinder kommen immer noch mal zu Euch ins Bett gekrabbelt zum Vorlesen oder zur wilden Hüpfparty? Das kenne ich so gut. Wer erbarmt sich und macht das Frühstück, weil das kleine Hungerkind dann unbedingt, jetzt sofort, ganz dringend und ohne jede weitere Verzögerung Essen braucht? Wieviele Teller passen in die kleinen Kinderhände, wenn auch noch zwei Tassen am Henkel getragen werden müssen, um Dir zu helfen? Das sind Eure Lieblingstassen und dieses Brettchen darf nur Mama benutzen? Fünf Brötchen schafft Euer kleiner Sohn zum Frühstück? Sicher ist sicher, oder? Woher sollen wir denn wissen, wieviel Hunger ein kleiner Bauch haben kann? ⁠
Ich liebe das so sehr. All diese Alltagsrituale erzählen Eure Familiengeschichte. Wenn mich jemand fragt: An was möchtest Du Dich in zwanzig Jahren erinnern, wenn Du über Dein Leben mit den Kindern nachdenkst, dann ist es genau das? Unser Alltag. Unser gemeinsames Lachen und auch die großen Tränen, die manchmal fließen. Kleine schmutzige Hände, die den Wasserhahn zum Spritzen bringen und die Seife in Schaum verwandeln, der dann ausgiebig bestaunt und untersucht werden muss. Die tausenden Briefe, die mir mein Dreijähriger immer wieder schreibt, und die ich dann vorlesen darf. Das glückliche Lächeln, das dabei über sein kleines Gesicht zieht. Dino Spielen. Ihr wisst nicht, was das bedeutet? Tja. Das ist ein weites Feld, glaubt mir 😂 ⁠

An welche Momente mit Deiner Familie möchtest Du Dich erinnern? ⁠
Das können ganz winzig kleine alltägliche Rituale sein, aber auch ein typischer Sonntag bei Euch zu Hause mit Frühstück im Schlafanzug und Vorlesegeschichtenkuscheln am Abend. Was fällt Dir spontan ein?

Leicht sein. Ganz im Augenblick und voller Lebendigkeit.⁠Ich muss gestehen, in den letzten Monaten gab es viele Momente,...
17/04/2021

Leicht sein. Ganz im Augenblick und voller Lebendigkeit.⁠
Ich muss gestehen, in den letzten Monaten gab es viele Momente, die eher durch Müdigkeit bestimmt waren, durch Alltagsrituale, die Sicherheit geben, und die ich liebe, aber die ich mir manchmal auch aufzubrechen wünschte.⁠
So banal es klingt. Ich habe irgendwann einfach beschlossen, mehr zu schlafen. Ich bin mit meinem kleinen Sohn abends ins Bett gegangen und liegen geblieben ... und war am nächsten Tag nicht mehr müde. ⁠
Vielleicht werdet Ihr jetzt lachen und sagen: "Wie? Das ist doch logisch!" Aber für mich war es das irgendwie nicht mehr, und das ist traurig. Ich habe meinem Körper zuviel abverlangt und dieses Zuviel irgendwann zur Normalität erhoben. Und nein, ich gehe auch jetzt nicht jeden Abend um neun ins Bett, aber ich lasse die Müdigkeit zu, wenn ich sie spüre und dieses Mich-wieder-mehr-spüren, ist für mich gerade ein Schlüssel, der so vieles öffnet.⁠

Ich war auch oft unzufrieden, weil ich in meinen Augen zu wenig am Ende des Tages geschafft hatte, von den Dingen, die ich mir vorgenommen habe. Ein paar gute Freundinnen haben mir dann ins Bewusstsein gerufen, wieviel wir, und damit meine ich uns alle, gerade leisten und dass es vielleicht auch gut ist, seine Tagesziele nicht immer so hoch anzusetzen, dass am Ende des Tages einfach ein Berg zurückbleiben muss. Danke und 💛⁠
Ich wünsche uns allen von Herzen, dass wir gut auf uns und auf einander aufpassen, und dass wir alle offen sein können für diese kleinen Augenblicke der Leichtigkeit in unserem Alltag... ⁠

Was schenkt Euch gerade Leichtigkeit?

Das neue Jahr schläft noch. ⁠So scheint es. ⁠Ihr Lieben, nach meinem wochenlangen Rückzug hier auf Facebook möchte ich m...
05/01/2021

Das neue Jahr schläft noch. ⁠
So scheint es. ⁠
Ihr Lieben, nach meinem wochenlangen Rückzug hier auf Facebook möchte ich mich endlich wieder bei Euch melden.⁠
Ich möchte Euch ein wunderbar aufregendes neues Jahr wünschen, angefüllt mit kleinen und großen Alltagsmärchen, mit Liebe, Lachen, Auseinandersetzungen und gemeinsamen Wachsen, neuen Begegnungen, inspirierenden Gesprächen und viel Hoffnung und Träumen...⁠

In dieser Zeit halten viele von uns gerade den Atem an. Was wird dieses Jahr uns bringen? Hoffen und Angst liegen so nah zusammen. In meinem Umfeld ist im letzten Jahr einigen Menschen viel Schweres widerfahren. Es hat mein Leben berührt, verändert, aber ich durfte auch teilhaben an ganz vielen zauberhaften Anfängen. ⁠
Ich habe erlebt, wie wir uns inmitten von Alltagschaos und Improvisation, Sorgen und Müdigkeit, auch in der Isolation, gegenseitig gehalten haben, und sei es nur am Telefon oder über einen Monitor. Gespräche, gemeinsames Lachen, neue Rituale sind entstanden und in mir eine neue Zufriedenheit und Dankbarkeit für Dinge, die mir zuvor oft alltäglich erschienen sind. ⁠

In den letzten Wochen habe ich mich bewusst entschieden, mich aus den sozialen Medien zurückzuziehen, weil ich gespürt habe, dass meine Kräfte endlich sind, dass ich auf mich und meine Gesundheit achten muss. Ich habe viel gearbeitet, viele Familien fotografisch begleitet. Einige Familien durfte ich innerhalb kurzer Zeit mehrfach besuchen, was mich sehr glücklich gemacht hat. Es zeigt mir, wie wichtig es ist, gerade jetzt, unser alltägliches Zusammensein, unseren Familienalltag in Bildern einzufangen für uns selbst aber auch unsere Lieben, die uns nicht nah sein können. ⁠

Ich habe mich neben der Arbeit ganz auf meine Familie und die lieben Menschen in meinem Umfeld konzentriert, weil sich das einfach richtig angefühlt hat. ⁠

Trotzdem spüre ich, dass mir das Schreiben hier und der Austausch mit Euch gefehlt hat, und ich werde versuchen, im neuen Jahr wieder mehr da zu sein.⁠

Alles Liebe, Kathleen

"Sie ist unser kleiner Mittelpunkt", diese Worte murmelnd hält er sie ganz vorsichtig an sich gedrückt ... stolz ... ein...
22/09/2020

"Sie ist unser kleiner Mittelpunkt", diese Worte murmelnd hält er sie ganz vorsichtig an sich gedrückt ... stolz ... ein wenig unsicher noch ... und unfassbar glücklich.⁠

Welche Momente haben Euch in den letzten Tagen glücklich gemacht?

Heute beginnt bei uns wieder die Schule, und ich tauche auf aus einer langen Facebookpause. Ich entdecke immer noch Osts...
31/08/2020

Heute beginnt bei uns wieder die Schule, und ich tauche auf aus einer langen Facebookpause. Ich entdecke immer noch Ostseesand an allen möglichen und unmöglichen Orten, was mich froh und auch ein bisschen sehnsüchtig macht. Es ist mir schwer gefallen, das Meer loszulassen, und die ersten Tage daheim fühlten sich unwirklich an. Einschlafen, ohne das Rauschen der Wellen zu hören? Nicht mehr den ganzen Tag unter freiem Himmel verbringen? ⁠
Aber dann schlich sich doch ganz unmerklich ein Gefühl von Freude ein. Wieder zu Hause! Wieder ins Atelier gehen und endlich wieder Familienreportagen 😊⁠

Erst einmal habe ich mein Schaufenster im Atelier neu gestaltet und Atelierputz betrieben. Es war, als würde ich mir dadurch meinen Raum nach den Ferien zurück erobern. Viele zu bearbeitetende Bilder warteten auf mich und dann folgte ein aufregendes und volles Schulanfangswochenende, an dem ich drei Familien, oder besser drei tolle kleine große Menschen, bei diesem wichtigen Schritt in ihrem Leben fotografisch begleiten durfte. Zwei von ihnen kenne ich schon seit Ihrer Geburt und fotografiere die Familien seitdem immer wieder. Nun plötzlich tragen sie nicht mehr den kleinen Kindergartenrucksack sondern einen noch etwas zu groß wirkenden Schulranzen, wirken so enorm gewachsen innerlich und äußerlich, und in mir fühlt es sich ganz warm und froh an, weil ich spüre, dass die drei für mich mittlerweile zu meiner Familie gehören 💛⁠

Das Bild stammt übrigens nicht vom Wochenende. Dieses lustige Geschwisterpaar habe ich noch vor meinem Urlaub fotografiert und freue mich, ein paar Bilder der Familie hier zeigen zu dürfen.⁠

Wie seit Ihr nach dem Urlaub wieder angekommen? Ich bin so gespannt, von Euch zu hören. Ich hatte so gut wie nie Internet im Urlaub und demnach auch kein Instagram. Wie geht es Euch? Brauchtet Ihr auch etwas Zeit zum Ankommen, oder steckt Ihr schon in neuen Projekten? Was beschäftigt Euch gerade am meisten?

Seid Ihr schon einmal so müde gewesen, dass Eure Kinder Euch beim Erzählen der Einschlafgeschichte immer wieder am Ärmel...
19/06/2020

Seid Ihr schon einmal so müde gewesen, dass Eure Kinder Euch beim Erzählen der Einschlafgeschichte immer wieder am Ärmel zupfen mussten, damit Ihr wieder aufwacht und weitererzählt?⁠

In den letzten Tagen und Wochen hat sich bei mir dieser Zustand eingeschlichen. Eine andauernde Müdigkeit ist mein Begleiter. Da ich immer ein sehr energievoller Mensch bin, ist dieser Zustand für mich nicht vertraut, und ich möchte auch nicht, dass er bei mir heimisch wird. Müdigkeit nimmt die Kraft und den Antrieb für so vieles. Ich spüre, dass schneller die Geduld verliere, dass ich weniger Kraft habe für meine kreativen Projekte, dass ich manchmal vor mich hin träume, wenn ich eigentlich aufmerksam zuhören sollte.⁠

Seit einigen Tagen beginne ich nun, dass für mich zu ändern. Nach dem Einschlafritual der Kinder, das sich gerade ziemlich weit in den Abend erstreckt, gehe ich jetzt konsequent in mein eigenes Bett, so sehr mir auch die stillen Stunden und auch die Stunden zu zweit fehlen, aber ich merke, wie mein Körper das genießt. Auch lasse ich jetzt mal meine Blutwerte überprüfen. Ich ernähre mich seit meinem 15. Lebensjahr vegetarisch, und es gab immer wieder einmal Phasen, wo es mir an Eisen mangelte. Vitamin B12 darf natürlich ebenso nicht vernachlässigt werden. Tja, und dann kommt auch mal wieder das Thema Sport auf den Plan. In meinem momentanen Rhythmus fällt der Sport für mich immer als erstes weg. Leider. Ich bewege mich viel an der frischen Luft durch das Fotografieren, und das Draußensein mit den Kindern, aber richtig aktiver Sport ist das nicht ... mal abgesehen vom Fahrradfahren.⁠

Ich weiß, die von Euch, die mir hier schon länger folgen, wissen, dass ich das schon einmal angehen wollte. Leider hat mit der Zeit wieder mein innerer Schweinehund zusammen mit dem Alltag die Oberhand gewonnen. ⁠

Wie geht es Euch mit dem Thema Dauermüdigkeit? Kennt das jemand? Und wie geht Ihr um mit neuen Ritualen, die Ihr gern in Euren Alltag fest integrieren möchtet?⁠

Hat jemand von Euch auch Lust, da etwas in seinem Leben zu verändern? Oder bist Du schon dabei? Vielleicht können wir uns verknüpfen und uns gegenseitig motivieren?

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