14/07/2026
Vielleicht kennst du diesen Druck: Neues Shooting, neues Leben, also solltest du jetzt bitte auch „neu“ aussehen. Du googelst Posen, speicherst Storys, zoomst in fremde Körper, bis dein eigener nur noch wie ein Fehler im Vergleich wirkt.
(Wenn du neu hier bist: Hier geht es um deinen Selbstwert, um einen neuen Blick auf dich an Lebenswendepunkten und um wertschätzende Selbstannahme.)
Viele, die zu mir kommen, sagen im ersten Satz: „Sag mir einfach, wie ich stehen soll.“ Und im selben Moment verrät ihr Körper alles – angespannte Schultern, angehaltener Atem, der Blick sucht die Stelle im Raum, an der er sich verstecken kann. Posen geben kurz Sicherheit, aber sie halten auch die Maske fest.
Neulich steht eine Frau in meinem Studio in Leipzig, frisch getrennt, Handy voller Beispielbilder. Sie scrollt, hält mir ein paar Posen hin, verstummt – und legt das Telefon langsam weg. „Ich weiß gar nicht mehr, wie ich eigentlich wirke, wenn ich nicht versuche, perfekt zu sein“, sagt sie. Genau da beginnt meine Arbeit.
Ich verstehe, warum andere Studios mit festen Abläufen arbeiten: ein Arbeitsablauf wirkt professionell und klare Posen sind bequemer, wenn man verunsichert ist. Aber Menschen an Wendepunkten passen nicht in Schablonen. Deshalb lasse ich dich nie allein stehen: Ich leite dich sanft und ohne Druck an, folge dabei aber keinem Plan, sondern dir. Ich spüre (nach Wunsch auch mit Human Design), welche Bewegung in genau diesem Moment zu dir passt, statt dich in ein fremdes Bild zu pressen.
Bei mir ist dein Körper eine Leinwand, keine Baustelle. Ich folge deinem Tempo: Wie du dich bewegst, wohin dein Blick geht, wenn du dich für einen Moment fallenlässt.
Sobald wir loslegen, geht es nicht mehr um „fotogen“, sondern um ehrlich. Man kann meine Shootings nicht planen, nur fühlen. Und genau deshalb sehen die Bilder danach aus wie du, nicht wie eine Kopie aus dem Internet.
Schreib mir, wenn du Fotografie als geschützten Raum für echten Selbstwert erleben willst – ganz ohne Druck, ganz ohne Maske.