09/07/2026
*Werbung wegen Markennennung*
Zwei Objektive. Zwei Welten. Die gleiche Art zu fotografieren.
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70mm • f/2 • 1/80s • ISO500
Das Sigma 300-600mm f/4 und das Sony 16-35mm f/2.8 GM II könnten unterschiedlicher kaum sein.
Das eine ist ein riesiges und schweres Supertele. Das andere ein kompaktes und leichtes Ultraweitwinkel.
Trotzdem habe ich in den letzten Wochen gemerkt: Ich fotografiere mit beiden erstaunlich ähnlich.
Nicht bei den Kameraeinstellungen. Nicht bei der Brennweite. Sondern bei der Bildgestaltung.
Ich suche Vordergründe, die Tiefe erzeugen. Ich fotografiere durch Gräser, Blätter oder andere Strukturen. Oft interessiert mich das Hauptmotiv sogar weniger als das, was davor passiert.
Genau dort entsteht für mich Atmosphäre.
Mit dem 16-35mm wird aus einem unscheinbaren Stein im Vordergrund plötzlich ein wichtiger Teil des Bildes. Mit dem 300-600mm werden unscharfe Äste, Gräser oder Büsche zu weichen Farbflecken, die dem Bild Tiefe und Charakter geben.
Die Technik ist komplett unterschiedlich. Der Gedanke dahinter ist derselbe.
Viele konzentrieren sich nur auf das Motiv. Die spannendsten Bilder entstehen oft durch das, was zwischen Kamera und Motiv liegt.
Speichern. Ausprobieren. Besser fotografieren.
(Produktaufnahme mit KI-unterstütztem Compositing erstellt.)