24/12/2021
Zu Weihnachten blickt man gerne zurück, an Erlebnisse, die uns Freude bereitet haben, an Ereignisse, die uns bewegt haben und natürlich auch an Situationen, die uns bedrückt haben. Natürlich bedrückt uns die Corona-Situation, die kein Ende zu nehmen scheint und von der Fachleute heute sagen, sie wird nie mehr völlig aus unserem Leben verschwinden. Aber blicken wir doch einmal zurück an die schönen Stunden, die auch das Jahr 2021 lebenswert gemacht haben.
Ich blicke zurück auf eine wunderschöne Zeit in Grainau, die wir in diesem Jahr dort verbringen durften. Ich werde die atemberaubenden Momente, die wir auf der Zugspitze erlebt haben, nicht vergessen. Wie stolz und majestätisch spürt man doch auf fast 3000 Meter Höhe die Macht der Natur mit seiner übergroßen Fülle. Wie klein ist doch der Mensch, wenn er der Natur in dieser Dimension gegenüber steht. Wie unbedeutend ist unser Wirken und Wollen, angesichts der Bergwelt, die uns hier unsere wahre Größe vor Augen führt!
Wir erinnern uns an die wunderbaren Stunden, die wir bei der Weltpremiere des Musicals „Zeppelin“ in Füssen erleben durften und die herrlichen Tage danach bei strahlendem Sonnenschein in Bayerns Bergwelt. Aber auch die bewegende Parsifal-Aufführung bei den Bayreuther Festspielen werde ich nie vergessen.
Gerne denke ich an Begegnungen mit wunderbaren Menschen, wie beispielsweise das Treffen mit Samuel und Sarah Koch, Prof. Markus Haass, Ralph Siegel oder Michael Volle.
Aber ich erinnere mich auch gerne einfach nur an das Lauschen einer Alphornbläsergruppe in den Straßen von Füssen, oder die Freude über einen wunderschönen Schmetterling, der am Eibsee für meine Kamera zu posen schien…
Kleine Dinge werden ganz groß in dieser Zeit und große Dinge bedeutungslos, weil nur noch das eine zählt: gesund bleiben!
Lassen Sie uns auch im Hinblick auf das kommende Jahr die kleinen Dinge weiter schätzen lernen, lassen Sie uns auch 2022 einen guten Geist der Menschlichkeit in uns leben und freuen wir uns auf die Erlebnisse, die uns berühren und bewegen. Freuen wir uns auf Begegnungen mit Freunden und Familie, lassen wir uns begeistern von einem Flügelschlag eine Schmetterlings und vom Zwitschern eines Vogels. Die Welt in der wir leben verändert sich gerade im Eiltempo und das nicht nur wegen Corona. Geben wir dennoch dem Schönen und Reinen eine Chance, wieder Beachtung zu finden, freuen wir uns auf jeden neuen Tag…
Ich möchte mit einem wunderbaren Zitat von Sarah Koch, Schauspielerin und Sängerin, die ich vor wenigen Wochen interviewen durfte, enden, das mir sehr ans Herz gegangen ist: „In den dunklen Zeiten können wir unser Licht am stärksten zum Leuchten bringen!“
Auf eine erleuchtete Zeit zu diesem Weihnachtsfest und im Neuen Jahr!
Ich wünsche ein schönes und friedvolles Weihnachtsfest bei bester Gesundheit und alles Gute im Neuen Jahr, das für alle herausfordernd, aber vielleicht auch ein wenig hoffnungsvoll werden wird.