Mike Mohr Photography

Mike Mohr Photography Moin ut Meldörp. Bei mir dreht sich alles um Wildlife-, Natur- und Landschaftsfotografie. Ich suche echte, ungestellte Momente in der Natur.
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Ohne Anfütterung oder sonst. Eingriffe zeige ich Tiere so, wie sie bei uns im Norden wirklich leben, wild und frei

🌌 𝑬𝒏𝒅𝒍𝒊𝒄𝒉 𝒘𝒊𝒆𝒅𝒆𝒓 𝒆𝒊𝒏 𝑩𝒍𝒊𝒄𝒌 𝒊𝒏𝒔 𝒁𝒆𝒏𝒕𝒓𝒖𝒎 𝒖𝒏𝒔𝒆𝒓𝒆𝒓 𝑴𝒊𝒍𝒄𝒉𝒔𝒕𝒓𝒂ß𝒆...Heute Morgen beziehungsweise in der letzten Nacht, kurz nac...
14/08/2026

🌌 𝑬𝒏𝒅𝒍𝒊𝒄𝒉 𝒘𝒊𝒆𝒅𝒆𝒓 𝒆𝒊𝒏 𝑩𝒍𝒊𝒄𝒌 𝒊𝒏𝒔 𝒁𝒆𝒏𝒕𝒓𝒖𝒎 𝒖𝒏𝒔𝒆𝒓𝒆𝒓 𝑴𝒊𝒍𝒄𝒉𝒔𝒕𝒓𝒂ß𝒆...

Heute Morgen beziehungsweise in der letzten Nacht, kurz nach Mitternacht, gab es endlich mal wieder einen richtig schönen Blick auf unsere Milchstraße.

Wie man unschwer erkennen kann, sind diese Bilder an der 54° Nord Strandbar in Sankt Peter-Ording entstanden. Die Bedingungen in der vergangenen Nacht waren dabei fast perfekt. Ganz klar war der Himmel zwar nicht und auch die Temperaturen waren für eine richtig gute Astrofotonacht noch ein kleines bisschen zu warm. Aber trotz allem zeigte sich die Milchstraße von ihrer schönsten Seite.

Von kurz vor Mitternacht bis etwa 0:30 Uhr konnte man einen herrlichen Blick auf das galaktische Zentrum unserer Milchstraße werfen. Ein Anblick, der mich jedes Mal aufs Neue fasziniert.

Die Strandbar war zu dieser Zeit natürlich längst geschlossen und am Strand war es wunderbar ruhig. Eigentlich war ich fast alleine dort, abgesehen von ein paar anderen Fotografen, die sich ebenfalls diese besondere Nacht nicht entgehen lassen wollten. Kein Trubel, keine Musik und kein Menschenauflauf. Nur das Rauschen der Nordsee, ein paar Kameras und über uns ein Himmel voller Sterne.

Und wenn man dann nach oben schaut, wird einem erst richtig bewusst, was man da eigentlich fotografiert. Das Licht aus Richtung des galaktischen Zentrums hat ungefähr 26.000 Jahre gebraucht, bis es bei uns angekommen ist. Wir sehen also einen Teil der Milchstraße so, wie er vor rund 26.000 Jahren ausgesehen hat.

Schon ein ziemlich verrückter Gedanke: Man steht mitten in der Nacht alleine am Strand von Sankt Peter-Ording und fotografiert Licht, das unterwegs war, lange bevor es unsere heutige Zivilisation überhaupt gab.

Für solche Momente lohnt es sich doch, auch mal nach Mitternacht noch draußen zu sein. 🌌
Falls einer von Euch mal den einen oder anderen Euro übrig haben sollte … hier könnt Ihr Euch die Bilder von Sankt Peter-Ording auch direkt bestellen. 😉

Ob als Foto für die Wand, als Geschenk oder einfach, weil Euch ein Motiv besonders gut gefällt: In der Galerie könnt Ihr aus verschiedenen Bildern und Formaten auswählen.

Hier geht’s direkt zur Galerie „Sankt Peter-Ording“
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Und keine Sorge: Ich werde jetzt nicht anfangen, Euch mit Gewalt zum Kauf zu überreden. Ein „Gefällt mir“ und ein netter Kommentar tun es auch. 😄

Aber falls tatsächlich jemand einen Euro oder zwei zu viel im Portemonnaie findet … ich hätte da eine Idee. 😉

𝑬𝒊𝒏 𝑱𝒂𝒈𝒅𝒇𝒍𝒖𝒈 𝒂𝒖𝒇 𝑨𝒖𝒈𝒆𝒏𝒉ö𝒉𝒆...Vor zwei Tagen hatte ich im Meldorfer Speicherkoog einen ganz besonderen Moment. Am dritten...
13/08/2026

𝑬𝒊𝒏 𝑱𝒂𝒈𝒅𝒇𝒍𝒖𝒈 𝒂𝒖𝒇 𝑨𝒖𝒈𝒆𝒏𝒉ö𝒉𝒆...

Vor zwei Tagen hatte ich im Meldorfer Speicherkoog einen ganz besonderen Moment. Am dritten Querweg war ich unterwegs, als plötzlich ein Wiesenweihen Männchen direkt am Straßenrand auf Jagd ging.

Während der Fahrt segelte der elegante Greifvogel immer wieder ganz dicht an mir vorbei und befand sich dabei tatsächlich fast auf Augenhöhe. Natürlich musste ich diesen besonderen Moment fotografisch festhalten. So nah bekommt man eine Wiesenweihe schließlich nicht jeden Tag vor die Kamera.

Wiesenweihen sind mit ihrer langen, schmalen Flügelform und dem langen Schwanz echte Spezialisten für den niedrigen Suchflug. Fast schwebend fliegen sie über offenen Flächen und suchen dabei nach Kleinsäugern. Vor allem Feldmäuse gehören zu ihrer Beute, aber auch größere Insekten und kleine Vögel stehen auf ihrem Speiseplan. Das Männchen ist dabei mit seiner grauen Oberseite besonders auffällig.

Irgendwann entfernte sich das Männchen etwas weiter von der Straße und begann erneut konzentriert über der Wiese zu jagen. Und dann kam der entscheidende Moment: Es stieß plötzlich nach unten und hatte tatsächlich eine Maus erwischt.

Mit seiner Beute flog es anschließend davon und verschwand aus meinem Blickfeld.

Doch damit war die Begegnung noch nicht vorbei. Kurz darauf entdeckte ich auf der anderen Straßenseite auf einer Wiese ein Wiesenweihen Weibchen.

Zwei Begegnungen mit diesen beeindruckenden und bei uns seltenen Greifvögeln innerhalb weniger Minuten. Erst das Männchen auf Augenhöhe bei der Jagd, dann noch das Weibchen in einiger Entfernung.

Und gerade weil die Wiesenweihe in Deutschland als stark gefährdet gilt, sind solche Begegnungen für mich etwas ganz Besonderes. Die Art brütet heute vielfach in landwirtschaftlich genutzten Flächen, besonders in Getreidefeldern. Genau dort sind ihre Bruten allerdings auch gefährdet, weshalb viele Brutplätze durch Schutzmaßnahmen vor dem Ausmähen bewahrt werden müssen.

Solche Momente sind es, die für mich die Naturfotografie so besonders machen. Man fährt eigentlich nur ein Stück durch den Speicherkoog und plötzlich sitzt man mitten in einer kleinen Geschichte aus dem Leben unserer heimischen Natur.

Und manchmal braucht man dafür nicht einmal ein Tarnzelt. Ein bisschen Glück, offene Augen und zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein reichen manchmal völlig aus.

Was für ein toller Moment mit diesen wunderschönen Wiesenweihen!

𝑴𝒖𝒕𝒊𝒈𝒆 𝒌𝒍𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑾𝒂𝒄𝒉𝒕𝒆𝒍 𝒂𝒎 𝑾𝒆𝒈𝒆𝒔𝒓𝒂𝒏𝒅...Eigentlich hatte ich gestern nur angehalten, um nach Bläulingen zu schauen. Doch pl...
06/08/2026

𝑴𝒖𝒕𝒊𝒈𝒆 𝒌𝒍𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑾𝒂𝒄𝒉𝒕𝒆𝒍 𝒂𝒎 𝑾𝒆𝒈𝒆𝒔𝒓𝒂𝒏𝒅...

Eigentlich hatte ich gestern nur angehalten, um nach Bläulingen zu schauen. Doch plötzlich wurde ich von einer ganz anderen Bewohnerin der Wiesen überrascht. Diese Begegnung hatte ich am Wöhrdener Loch im Meldorfer Speicherkoog.

Aus dem hohen Gras kam eine Wachtel laut rufend direkt auf mich zugesprintet. Dabei schlug sie wild mit den Flügeln und machte einen riesigen Lärm. Immer wieder verschwand sie kurz im hohen Gras, nur um Sekunden später erneut mit voller Entschlossenheit auf mich zuzulaufen. Dieses Schauspiel wiederholte sich drei oder vier Mal.

Erst als sie sich etwas beruhigte, ging ich auf die Knie und konnte schnell ein paar Fotos machen. Ich vermute, dass es sich um eine Henne gehandelt hat, die im hohen Gras ihre Küken oder ein gut verstecktes Nest hatte. Gesehen habe ich den Nachwuchs zwar nicht, aber ihr Verhalten sprach eine deutliche Sprache.

Wachteln verlassen sich normalerweise auf ihre perfekte Tarnung. Kommt man ihrem Nachwuchs jedoch zu nahe, zeigen die kleinen Hühnervögel erstaunlich viel Mut. Mit lautem Rufen, Flügelschlagen und Scheinangriffen versuchen sie, mögliche Feinde vom Nachwuchs wegzulocken. Für einen Vogel, der kaum größer als eine Amsel ist, ist das eine beeindruckende Leistung.

Nachdem ich meine Bilder gemacht hatte, habe ich mich sofort wieder zurückgezogen, um die Wachtel nicht weiter zu stressen. Solche Begegnungen zeigen mir immer wieder, wie viel Leben sich oft direkt am Wegesrand verbirgt und wie wichtig es ist, der Natur mit Respekt und genügend Abstand zu begegnen.

Ich wünsche der mutigen Wachtelmama und ihrem hoffentlich gesunden Nachwuchs alles Gute.

𝑲𝒖𝒉𝒍𝒆𝒓 𝑩𝒂𝒅𝒆𝒔𝒑𝒂ß 𝒊𝒎 𝑲𝒂𝒕𝒊𝒏𝒈𝒆𝒓 𝑾𝒂𝒕𝒕...😅Bei der Hitze ist jede Abkühlung willkommen. Das dachten sich wohl auch diese Rinder...
05/08/2026

𝑲𝒖𝒉𝒍𝒆𝒓 𝑩𝒂𝒅𝒆𝒔𝒑𝒂ß 𝒊𝒎 𝑲𝒂𝒕𝒊𝒏𝒈𝒆𝒓 𝑾𝒂𝒕𝒕...😅

Bei der Hitze ist jede Abkühlung willkommen. Das dachten sich wohl auch diese Rinder im Katinger Watt und suchten sich einfach den besten Platz im Wasser. Dort lässt sich die Sommerwärme deutlich besser aushalten als auf der heißen Weide.

Ein herrlicher Anblick, wie entspannt die Tiere im kühlen Nass stehen und den Tag ganz gelassen genießen. Manchmal braucht es eben keinen Strandurlaub. Ein flacher Priel im Katinger Watt reicht völlig aus.

Ich wünsche euch einen kuhlen und entspannten Sommertag. 🌞🐄😅

𝐄𝐱𝐨𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐫 Ü𝐛𝐞𝐫𝐫𝐚𝐬𝐜𝐡𝐮𝐧𝐠𝐬𝐠𝐚𝐬𝐭 𝐢𝐦 𝐎𝐝𝐢𝐧𝐬𝐥𝐨𝐜𝐡...Gestern konnte ich im Odinsloch einen ganz besonderen Vogel fotografieren. S...
02/08/2026

𝐄𝐱𝐨𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐫 Ü𝐛𝐞𝐫𝐫𝐚𝐬𝐜𝐡𝐮𝐧𝐠𝐬𝐠𝐚𝐬𝐭 𝐢𝐦 𝐎𝐝𝐢𝐧𝐬𝐥𝐨𝐜𝐡...

Gestern konnte ich im Odinsloch einen ganz besonderen Vogel fotografieren. Seit einigen Tagen hält sich dort eine Silberente auf. Eigentlich ist diese Entenart in Südamerika beheimatet. Entsprechend überrascht war ich, sie hier bei uns anzutreffen. Ob es sich um ein Männchen oder ein Weibchen handelt, kann ich leider nicht sagen. Dafür fehlt mir bei dieser Art einfach die Erfahrung.

Silberenten bewohnen flache Seen, Lagunen, Sümpfe und andere ruhige Gewässer. Dort gründeln sie nach Wasserpflanzen, Samen sowie kleinen Krebstieren und Insektenlarven. Meist sind sie paarweise oder in kleinen Gruppen unterwegs und fallen eher durch ihre elegante Erscheinung als durch ein auffälliges Verhalten auf.

Besonders beeindruckt hat mich der Schnabel. Sowohl mit dem Fernglas als auch später auf den Fotos schimmerte er intensiv bläulich und bildete einen wunderschönen Kontrast zu dem fein gezeichneten Gefieder. Gerade dieses Detail macht die Silberente für mich zu einer ausgesprochen attraktiven Entenart.

Die Fotos sind diesmal leider nicht so geworden, wie ich es mir erhofft hatte. Die Ente hielt sich weit entfernt auf und das starke Hitzeflimmern ließ kaum scharfe Aufnahmen zu. Aber manchmal ist der dokumentarische Wert wichtiger als die perfekte Bildqualität. Schließlich bekommt man eine Silberente in Dithmarschen nicht alle Tage vor die Linse.

Auf den Bildern ist außerdem schwach zu erkennen, dass die Ente beringt zu sein scheint. Leider ist der Ring viel zu weit entfernt, um eine Nummer erkennen zu können. Das könnte darauf hindeuten, dass sie aus einer privaten Haltung oder einem Tierpark entflogen ist. Sicher sagen lässt sich das allerdings nicht.

Vielleicht weiß jemand von euch sogar etwas über die Herkunft dieses außergewöhnlichen Gastes oder hat die Silberente ebenfalls schon beobachtet. Für mich war sie auf jeden Fall eine tolle Überraschung und ein weiterer Beweis dafür, dass es sich lohnt, auch an Tagen mit schwierigen Bedingungen die Kamera einzupacken. Die Natur hält eben immer wieder eine Überraschung bereit.

𝙃𝙤𝙩𝙚𝙡 𝙈𝙖𝙢𝙖 𝙝𝙖𝙩 𝙗𝙖𝙡𝙙 𝙜𝙚𝙨𝙘𝙝𝙡𝙤𝙨𝙨𝙚𝙣...Vor einigen Wochen durfte ich euch dieses Haubentaucherpärchen mit seinen beiden frisc...
01/08/2026

𝙃𝙤𝙩𝙚𝙡 𝙈𝙖𝙢𝙖 𝙝𝙖𝙩 𝙗𝙖𝙡𝙙 𝙜𝙚𝙨𝙘𝙝𝙡𝙤𝙨𝙨𝙚𝙣...

Vor einigen Wochen durfte ich euch dieses Haubentaucherpärchen mit seinen beiden frisch geschlüpften Küken zeigen. Jetzt habe ich die kleine Familie im Katinger Watt wieder besucht.

Leider hat es nur eines der beiden Küken geschafft. Das gehört zu den harten Seiten der Natur und ist immer traurig zu sehen. Umso schöner ist es, den kleinen Überlebenskünstler heute gesund und munter beobachten zu können.

Aus dem winzigen Federbällchen, das sich damals noch auf dem Rücken seiner Mutter versteckte, ist inzwischen ein stattlicher Jungvogel geworden. Er taucht bereits selbst nach Nahrung, erkundet neugierig seine Umgebung und wirkt dabei schon erstaunlich selbstbewusst. Trotzdem bleibt er seinen Eltern dicht auf den Fersen. Man merkt sofort, dass die Familienbande noch immer sehr eng sind. Die drei schwimmen oft gemeinsam über das Wasser und suchen immer wieder den Kontakt zueinander. Es sind genau diese Momente, die zeigen, wie fürsorglich Haubentaucher ihre Jungen begleiten.

Doch so langsam beginnt für den Nachwuchs ein neuer Lebensabschnitt. Denn Mama und Papa scheinen sich einig zu sein, dass das Rundum sorglos Paket nicht ewig inklusive ist.

Sobald der Jungvogel anfängt zu betteln, schauen die Eltern auch gerne mal demonstrativ in eine ganz andere Richtung. Frei nach dem Motto: "Du hast doch eben erst einen Fisch bekommen." Man könnte fast meinen, sie hätten plötzlich etwas unglaublich Spannendes am anderen Ende des Sees entdeckt. Erst wenn der Nachwuchs hartnäckig genug bleibt oder die Jagd besonders erfolgreich war, landet doch noch ein kleiner Fisch im weit geöffneten Schnabel.

Natürlich hat dieses Verhalten einen wichtigen Grund. Die Eltern bereiten ihren Nachwuchs langsam auf ein eigenständiges Leben vor. Der Jungvogel muss lernen, sich immer besser selbst zu versorgen. Dabei gibt es zwar noch gelegentlich einen kleinen Snack von Mama oder Papa, aber der Zimmerservice wird inzwischen deutlich eingeschränkt.

Ich finde es faszinierend, wie sich diese kleine Familie in den vergangenen Wochen entwickelt hat. Von einem winzigen Küken, das sich unter den Federn seiner Mutter versteckte, zu einem fast selbstständigen Jungvogel, der noch immer die Nähe seiner Eltern sucht. Solche Begegnungen zeigen einmal mehr, dass die Natur ihre ganz eigenen Geschichten schreibt. Mal berührend, mal traurig und manchmal auch mit einem Augenzwinkern

𝐃𝐞𝐫 𝐠𝐫𝐨ß𝐞 𝐖𝐚𝐥𝐧𝐮𝐬𝐬 𝐂𝐨𝐮𝐩 🐿️Heute möchte ich euch ein paar Bilder von einem Eichhörnchen zeigen, das ich im Garten meiner S...
29/07/2026

𝐃𝐞𝐫 𝐠𝐫𝐨ß𝐞 𝐖𝐚𝐥𝐧𝐮𝐬𝐬 𝐂𝐨𝐮𝐩 🐿️

Heute möchte ich euch ein paar Bilder von einem Eichhörnchen zeigen, das ich im Garten meiner Schwiegermutter fotografieren konnte.

Normalerweise holen sich die kleinen Kletterkünstler eine Walnuss aus dem Futterhaus und verschwinden damit, um sie irgendwo im Garten als Wintervorrat zu vergraben. Dieses Mal schien der Plan aber ein anderer zu sein. Das besonders große Exemplar einer Walnuss war offenbar einfach zu verlockend. Statt sie zu verstecken, machte es sich direkt daran, sie an Ort und Stelle zu verspeisen.

Am liebsten mögen unsere Eichhörnchen allerdings Erdnüsse und Haselnüsse. Die werden meist sofort geknackt und aufgefressen. Walnüsse landen dagegen häufig im Boden. Obwohl es mitten im Sommer ist, beginnen die Tiere bereits jetzt damit, ihre Wintervorräte anzulegen. Überall im Garten verschwinden Nüsse im Rasen, unter Sträuchern oder in Blumenbeeten.

Auch Sonnenblumenkerne stehen ganz oben auf ihrem Speiseplan. Mit der Zeit erkennt man sogar einzelne Tiere wieder. Es sind fast immer dieselben Eichhörnchen, die sich seit Jahren regelmäßig ihre tägliche Ration abholen.

Oft hört man, Eichhörnchen hätten ein schlechtes Gedächtnis. Tatsächlich finden sie längst nicht jedes ihrer Verstecke wieder. Dafür besitzen sie einen ausgezeichneten Geruchssinn, mit dem sie viele ihrer Vorräte selbst unter einer dicken Laub oder Schneeschicht aufspüren können. Die Nüsse, die sie vergessen, sind übrigens alles andere als verloren. Aus manchen wachsen später neue Haselsträucher oder Walnussbäume. Ohne es zu wissen, sind Eichhörnchen also fleißige kleine Gärtner der Natur.

𝑳𝒊𝒆𝒃𝒆𝒗𝒐𝒍𝒍𝒆 𝑭ü𝒓𝒔𝒐𝒓𝒈𝒆 𝒃𝒆𝒊 𝒅𝒆𝒏 𝑩𝒍ä𝒔𝒔𝒓𝒂𝒍𝒍𝒆𝒏...Vor Kurzem konnte ich im Katinger Watt aus einer der Beobachtungshütten eine B...
26/07/2026

𝑳𝒊𝒆𝒃𝒆𝒗𝒐𝒍𝒍𝒆 𝑭ü𝒓𝒔𝒐𝒓𝒈𝒆 𝒃𝒆𝒊 𝒅𝒆𝒏 𝑩𝒍ä𝒔𝒔𝒓𝒂𝒍𝒍𝒆𝒏...

Vor Kurzem konnte ich im Katinger Watt aus einer der Beobachtungshütten eine Blässralle mit ihrem Küken beobachten. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Geduld und Fürsorge sich diese eher unscheinbaren Wasservögel um ihren Nachwuchs kümmern.

Das Küken schwamm seinem Elternteil auf Schritt und Tritt hinterher. Kaum piepste der kleine Zwerg, wurde schon nach Futter gesucht. Es hatte fast den Eindruck, als gäbe es einen 24 Stunden Lieferservice mit All Inclusive Verpflegung. Der Nachwuchs musste eigentlich nur den Schnabel aufmachen und schon wurde serviert. So ein Leben hätte wohl jeder gerne.

Dabei ist das Leben für die kleinen Blässrallen alles andere als einfach. Sie sind auf den Schutz und die Erfahrung ihrer Eltern angewiesen. Diese halten ständig Ausschau nach Fressfeinden, verteidigen ihr Revier energisch gegen Artgenossen und zeigen den Kleinen nach und nach, wo sie Nahrung finden und wie sie sich in ihrem Lebensraum zurechtfinden.

Besonders niedlich finde ich, wie aufmerksam die Eltern auf jede Bewegung ihrer Küken reagieren. Man merkt sofort, dass jedes Piepsen ernst genommen wird. Da könnte sich so mancher gestresste Vater oder manche Mutter beim nächsten Familienausflug fast eine Scheibe abschneiden.

Für mich sind genau solche Begegnungen das Salz in der Suppe der Naturfotografie. Nicht immer braucht es spektakuläre Jagdszenen oder seltene Arten. Oft sind es gerade diese ruhigen, liebevollen Momente, die zeigen, wie faszinierend und berührend das Leben in unserer heimischen Natur ist.

Ich hoffe, euch gefallen die Bilder genauso gut wie mir die Beobachtung dieses kleinen Familienausflugs.

𝑺𝒄𝒉𝒍𝒆𝒄𝒉𝒕𝒆𝒔 𝑾𝒆𝒕𝒕𝒆𝒓? 𝑫𝒂𝒏𝒏 𝒆𝒃𝒆𝒏 𝑺𝒄𝒉𝒘𝒂𝒍𝒃𝒆𝒏!Heute habe ich ein paar Bilder von Rauchschwalben für euch. Bei dem grauen Himmel...
22/07/2026

𝑺𝒄𝒉𝒍𝒆𝒄𝒉𝒕𝒆𝒔 𝑾𝒆𝒕𝒕𝒆𝒓? 𝑫𝒂𝒏𝒏 𝒆𝒃𝒆𝒏 𝑺𝒄𝒉𝒘𝒂𝒍𝒃𝒆𝒏!

Heute habe ich ein paar Bilder von Rauchschwalben für euch. Bei dem grauen Himmel fehlte zwar das schöne Licht, doch wenn in der Natur gerade nicht viel los ist, sind die flinken Flugkünstler fast immer eine gute Wahl.

Rauchschwalben sind unermüdlich unterwegs und jagen im Flug nach Insekten. Dabei erreichen sie beeindruckende Geschwindigkeiten und vollführen waghalsige Wendemanöver, die selbst mit einer schnellen Kamera eine echte Herausforderung sind.

Auch wenn die Farben bei diesem Wetter nicht ganz so intensiv wirken, mag ich solche Aufnahmen. Sie zeigen die Schwalben so, wie man sie an vielen Sommertagen erlebt. Immer in Bewegung, immer auf der Jagd und immer faszinierend anzusehen.

Manchmal braucht es eben keine spektakuläre Seltenheit. Oft reichen die Vögel, die uns jeden Tag begleiten, um Freude an der Natur zu haben.

𝑾𝒆𝒏𝒏 𝒅𝒆𝒓 𝑯𝒊𝒎𝒎𝒆𝒍 𝒕𝒐𝒃𝒕 𝒖𝒏𝒅 𝒅𝒂𝒔 𝑺𝒄𝒉𝒊𝒍𝒇 𝒛𝒖𝒓 𝑱𝒂𝒈𝒅𝒂𝒓𝒆𝒏𝒂 𝒘𝒊𝒓𝒅...Vor einigen Tagen saß ich wieder einmal in einer der Beobachtun...
20/07/2026

𝑾𝒆𝒏𝒏 𝒅𝒆𝒓 𝑯𝒊𝒎𝒎𝒆𝒍 𝒕𝒐𝒃𝒕 𝒖𝒏𝒅 𝒅𝒂𝒔 𝑺𝒄𝒉𝒊𝒍𝒇 𝒛𝒖𝒓 𝑱𝒂𝒈𝒅𝒂𝒓𝒆𝒏𝒂 𝒘𝒊𝒓𝒅...

Vor einigen Tagen saß ich wieder einmal in einer der Beobachtungshütten im Katinger Watt, als sich direkt vor meinen Augen ein beeindruckendes Schauspiel abspielte.

Wie fast täglich zogen wieder mehrere Seeadler über das Gebiet. Sofort kam Unruhe in die Vogelwelt. Sobald der König der Lüfte auftaucht, steigen sehr viele Gänse auf, Warnrufe hallen durch das Gebiet und die Aufmerksamkeit vieler Vögel richtet sich auf die Greifvögel. Doch diesmal wurde das Spektakel noch größer, denn zwei Seeadler gerieten in der Luft aneinander. Immer wieder attackierten sie sich gegenseitig und jagten hintereinander her. Der Himmel war voller Bewegung und die Verwirrung unter den Vö**ln war perfekt.

Genau diesen Moment nutzte ein Rohrweihenweibchen. Während das Chaos am Himmel die Aufmerksamkeit der meisten Vögel auf die beiden Seeadler lenkte, glitt die Rohrweihe in ihrem typischen niedrigen Suchflug über das Schilf. Plötzlich stürzte sie sich in den dichten Bewuchs und verschwand für einen Augenblick. Kurz darauf waren hektische Rufe und aufgeregte Bewegungen im Schilf zu hören.

Zunächst konnte ich nicht erkennen, was passiert war, und beobachtete die Situation durch meine Kamera weiter. Wenige Augenblicke später tauchte die Rohrweihe wieder auf. In ihren Fängen trug sie etwas, und noch während des Fluges fielen einzelne Grashalme aus ihren Fängen herunter. Erst jetzt wurde klar, was geschehen war. Sie hatte ein kleines Küken erbeutet.

Das Küken war auffällig dunkel gefärbt, wie es für junge Reiherenten typisch ist. Auch das Verhalten der Reiherentenfamilie passte zu dieser Vermutung. Die Altvögel hielten sich immer wieder genau in dem Bereich auf, in dem die Rohrweihe zuvor zugeschlagen hatte. Erst am nächsten Tag wurde der Zusammenhang endgültig deutlich. Die Reiherentenfamilie, die ich einen Tag zuvor noch mit drei Küken beobachten konnte, war nun nur noch mit zwei Jungvögeln unterwegs.

Solche Momente sind natürlich nicht leicht anzusehen. Gleichzeitig zeigen sie eindrucksvoll, wie perfekt die Abläufe in der Natur ineinandergreifen. Während die Seeadler für Chaos am Himmel sorgten, nutzte die Rohrweihe die Ablenkung und schlug blitzschnell zu.

Genau diese Begegnungen machen die Naturfotografie für mich so faszinierend. Man erlebt nicht nur schöne Momente, sondern wird auch Zeuge echter Geschichten, die sich draußen vor der eigenen Kamera abspielen. Die Natur ist beeindruckend, spannend und manchmal auch gnadenlos ehrlich.

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