14/11/2014
Hallo zusammen!
Noch ein letztes Bild aus dem Park, dann solls das aber erstmal gewesen sein... Für dieses Bild habe ich mehrere unübliche Einstellungen an der Kamera vorgenommen. Die Idee war es, eine glatte Wasseroberfläche zu gestalten, also war eine lange Belichtungszeit nötig. Es sollten aber auch noch ein paar Äste als natürliche Rahmen ins Bild ragen. Diese wollte ich trotz kurzer Brennweite unscharf halten, weshalb ich auf Blende 2.5 aufgeblendet habe, was eine eher kurze Belichtungszeit zur Folge haben würde. Damit ich dennoch eine lange Belichtung realisieren konnte, reichte mir nichtmal ein 1000x Graufilter. Drum schraubte ich noch einen 64x Filter davor. Somit kam ich auf 120 Sekunden Belichtungszeit. Hat gut eine halbe Stunde gedauert, bis ich alle Belichtungsstufen auf der Karte hatte, denn der Himmel war auf der langen Belichtung beispielsweise schon sehr ausgebrannt. Auch für die Schatten im Laub und die wehenden Äste habe ich jeweils eigene Belichtungen gemacht, da die Sonne doch recht schnell gewandert ist und immer andere spannende Lichtstimmungen auf die Blätter brachte. Überraschenderweise konnte ich keinerlei Farbverfälschungen durch die doppelte Graufilterbenutzung feststellen. Und auch für so eine große Blende samt doppelten Filtern vor dem Objektiv ist das Bild verdammt unverfälscht und scharf rausgekommen, ich bin wirklich beeindruckt! Denke es hat sich gelohnt mal etwas die Regeln der Landschaftsfotografie zu brechen. ;)
Nutzt ihr die nächsten Tage noch um die letzten Herbststimmungen zu suchen oder bereitet ihr euch innerlich schon auf den Winter vor?