21/10/2022
Einsamkeit
Eine thematische Ausstellung zum Thema Corona-Pandemie, welche Gedanken fallen da als Erstes ein?
Eine schwere Frage, denn über die Krankheit wird fast immer noch täglich berichtet. Aber was haben die sogenannten Corona-Maßnahmen bewirkt?
Über die wirtschaftlichen Folgen wurde bereits ausführlich diskutiert. Jedoch was ist mit den psychischen Folgen für viele Menschen, den Folgen, die man nicht gleich auf den ersten Blick sieht?
Familien haben sich aus Angst lange Zeit nicht mehr gesehen, Umarmungen und Körperkontakte wurden von sehr vielen Menschen vermieden. Alte Menschen vereinsamten in Heimen, weil sie plötzlich keinen Besuch mehr empfangen durften. Einige von ihnen, genau wie manche Patienten im Krankenhaus, starben einen einsamen Tod, ohne einen lieben Angehörigen noch einmal sehen zu dürfen.
Kinder durften nicht mit anderen Kindern spielen, selbst Spielplätze wurden gesperrt. Schulschließungen, Home-Office und Corona-bedingte Kurzarbeit führte zu Spannungen in Familien. Häusliche Gewalt und Suizide nahmen sprunghaft zu.
Das Tragen der Maske führte zu Problemen in der Kommunikation hörgeschädigter Menschen. Sie mussten deutlich zu erkennen geben, dass sie gesundheitlich beeinträchtigt sind. Teilweise wagten Sie sich wegen Anfeindungen nicht mehr in den öffentlichen Raum.
Wir sollten auch aus diesen „Nebenwirkungen“ lernen - Einsamkeit ist die wohl am meisten verbreitete Nebenwirkung der Corona-Maßnahmen.
Einsamkeit macht krank – genauso krank wie andere Krankheitsursachen
Reden wir ausreichend darüber? Nein, denn die Psyche darf ja nicht krank sein.
Lasst Einsamkeit von Menschen nicht zu!