06/09/2026
Neulich hat mir eine Kundin genau diesen Text geschickt und dazu geschrieben:
„Sema, ich brauche manchmal sowas, weil ich mir selbst nicht glaube, dass ich für irgendwen wichtig war.“
Wir haben im Shooting darüber gesprochen, wie verrückt das ist:
Du kennst jeden deiner vermeintlichen „Fehler“ in- und auswendig.
Du weißt genau, wann du zu laut warst, zu ehrlich, zu emotional, zu still.
Du kannst dir jede Situation aufrufen, in der du „peinlich“ warst oder dachtest, du hättest versagt.
Aber du hast keine Ahnung, wie viele Menschen heute noch an dich denken, weil du einmal zur richtigen Zeit das Richtige gesagt hast.
Du weißt nicht, wer wegen dir an einem miesen Tag weitergemacht hat.
Wer deine Nachricht gelesen und dabei gelächelt hat.
Wer dich verteidigt hat, als du gar nicht im Raum warst.
Wir unterschätzen so brutal, wie sehr wir wirken – gerade, wenn wir mit unserem Selbstwert kämpfen.
Gerade, wenn wir Angst vor Bewertung haben.
Gerade, wenn wir uns auf Bildern nur nach „zu viel“ und „zu wenig“ scannen, statt nach dem Menschen, der wir für andere längst sind.
Wenn Frauen zu mir kommen, sagen sie oft:
„Ich bin doch nur…“
„Ich weiß nicht, ob das wichtig genug ist für Personal Brand Fotos.“
Und dann erzählen sie nebenbei Geschichten, bei denen ich denke:
Wenn du dich nur einmal so sehen könntest, wie all die Menschen, deren Leben du schon leiser gemacht hast.
Genau das will ich mit meinen Bildern festhalten:
Nicht die perfekte Version von dir,
sondern die Frau, die längst mehr Spuren hinterlassen hat, als sie jemals erfahren wird.
Folg mir, wenn du immer wieder vergisst, wie viel du für andere bist und lernen willst, dich endlich mit den Augen zu sehen, durch die du selbst schon so vielen gutgetan hast.