Sternenkindfotograf

Sternenkindfotograf Ehrenamtlicher Fotograf für

MALUBereits im vergangenen September, habe ich die kleine Malu und ihre lieben Eltern getroffen.In der Regel rufen uns S...
18/02/2024

MALU

Bereits im vergangenen September, habe ich die kleine Malu und ihre lieben Eltern getroffen.

In der Regel rufen uns Sternenkindfotografen*innen immer die gleichen Kliniken, bzw. deren Hebammen, Ärzte oder Schwestern.
Wie ich schon mal erzählt habe, gibt es immer noch Kliniken, welche dem Wunsch der Eltern nach der Anforderung eines Fotografen*in ablehnen, bzw. diese im Falle, dass ein Sternchen den Sprung in die Welt nicht schafft, gar nicht erst über eine derartige Möglichkeit informiert.
Der Grund - ein solcher Besuch wird als „im Ablauf störend“ empfunden.

Die Eltern der kleinen Malu hatten bereits vor dem Aufenthalt in der Klinik von gehört, und sich zeitig bei der Koordination gemeldet.

Ich habe dann mit dem Vater des kommenden Sternenmädchens Kontakt aufgenommen, und so war ich dann einige Tage in Wartestellung - eine sogenannte Ansprechperson.

An einem sonnigen Samstagmorgen hat mich dann der Anruf des Papas erreicht, dass die kleine Malu nun geboren ist, und ich habe mich aufgemacht die drei zu treffen. Dieses Mal handelte es sich um eine Klinik, die ich vorher - und auch nachher - nie in der „Call-Liste“ gesehen hatte.

Malus Eltern und ich haben dann im Anschluss an die gemeinsame Zeit des Fotografierens, den Kontakt noch gehalten, und beide haben mir im Nachhinein mehrfach versichert, wie wichtig für sie die Bilder von Malu und letztlich auch unser Treffen für sie in der Verarbeitung des Geschehens gewesen sind/ist.

Auch diese Begegnung hat mir einmal mehr gezeigt, wie wertvoll es wäre, wenn alle Kliniken den Eltern zumindest die Möglichkeit von Bildern anbieten würden, und nicht per se unterdrückten oder ablehnten… 😏

Ich bin den Eltern von Malu sehr dankbar, dass ihr der Stiftung und mir die Möglichkeit gebt, Bilder zu zeigen! 🙏🏼

RIO CONNER„Auch wenn deine kleinen Füße nicht die Erde berühren, sind deine Spuren trotzdem da…“Als vor zwei Monaten am ...
17/12/2023

RIO CONNER

„Auch wenn deine kleinen Füße nicht die Erde berühren, sind deine Spuren trotzdem da…“

Als vor zwei Monaten am frühen Abend über die Koordination eine Einsatzanfrage reinkam, und ich glücklicherweise die Zeit hatte, habe ich kurzentschlossen den Call übernommen, meine Sachen gepackt, und mich auf den Weg nach Mönchengladbach gemacht.

Es war bereits dunkel, als ich vor Ort ankam, und mit der zuständigen Hebamme den Kreissaal betrat.
In der Regel ist es so, dass ich dann die Eltern und ihre Sternchen alleine treffe.

Bei dem kleinen, grossen Rio Conner und seinen lieben Eltern war das anders.
Neben den dreien waren eine Oma des Sternchens, die Tante und eine Freundin der Mama zur Unterstützung in diesem so traurigen Moment vor Ort.

Wir haben dann die Bildserien von Rio Conner und seinen Eltern quasi gemeinsam fotografiert.
Die Situation war auch deshalb besonders, weil alle, sowohl in den begleitenden Gesprächen, als auch beim Helfen, irgendwie mit einbezogen waren.
So hat beispielsweise die Oma zwischendurch beim Inszenieren des Hintergrundes geholfen.

Ich habe gemerkt, wie wichtig es für Rio Conners Eltern war, dass sie in dieser Situation von ihnen so vertrauten Menschen umgeben waren.

Zumeist ist es so, dass ich Eltern und ihre Sternchen anschliessend alleine zurücklasse - in diesem Fall war es so, dass ich einen Raum verlassen habe, der noch gefüllt war mit lieben Menschen, die in dieser Traurigkeit füreinander da waren. 💫

Ich danke den Eltern von Rio Conner sehr, dass die Stiftung und ich Bilder zeigen dürfen! 🙏🏼

FOTOGRAFEN*INNENFür die Stiftung  sind c.a. 600 Fotografen*innen gelistet. Diese Zahl ist in den letzten Jahren relativ ...
10/12/2023

FOTOGRAFEN*INNEN

Für die Stiftung sind c.a. 600 Fotografen*innen gelistet. Diese Zahl ist in den letzten Jahren relativ konstant geblieben, was daran liegt, dass zwar neue Kollegen*innen dazu kommen, aber gleichzeitig andere dafür das Ehrenamt für die Stiftung auch wieder verlassen.

Da parallel die Zahl der Einsätze aber steigt, weil dankenswerter immer mehr betroffene Eltern das kostenfreie Angebot annehmen, werden deutlich mehr Fotografen*innen benötigt, und zwar nahezu in allen Regionen.

Vielleicht gibt es auch unter den Leuten, die meinem Account hier folgen, solche, die erwägen, sich für ein Engagement bei der Stiftung zu bewerben.
Wenn ihr überlegt, diesen Schritt zu gehen, aber ihr bei manchen Dingen nicht sicher seid - fragt mich gerne, ich versuche euch Antworten zu geben.
Ich habe zu meiner Arbeit auch in den Highlights ein „Q&A“ gespeichert; eventuell findet ihr ja dort schon Antworten.

Ich wünsche euch allen dort draussen einen besinnlichen 2. Advent.🕯️

Und - dieser Beitrag darf gerne geteilt werden!!! 😌

Das Bild ist aus meinem Treffen mit der kleinen Ariela Estrela. Den Eltern bin ich sehr dankbar, dass ihr der Stiftung und mir die Möglichkeit gebt, Bilder zu zeigen! 🙏

BOTSCHAFTENWenn die Sternchen auf ihre Reise gehen, lassen die Eltern oft Gegenstände wie Kuscheltiere, Spielzeug aber a...
18/11/2023

BOTSCHAFTEN

Wenn die Sternchen auf ihre Reise gehen, lassen die Eltern oft Gegenstände wie Kuscheltiere, Spielzeug aber auch Perlenengel, welche ich mitbringe, mit fotografieren. Diese Dinge gehen dann entweder mit auf die Reise, oder bleiben bei den Eltern.
So gibt es dann, die schon oft beschriebene „Brücke“ zwischen Eltern und Sternchen.

Bereits einige Male habe ich es auch erlebt, dass den Kleinen Briefe mitgegeben werden - sozusagen persönliche Botschaften. 💌

Auch bei der kleinen Malu und ihren lieben Eltern, war das so, und auch das wurde bildlich festgehalten.
Von der Begegnung mit den dreien darf ich euch dann demnächst erzählen.

Ich bin auch euch beiden sehr dankbar, dass ihr der Stiftung und mir die Möglichkeit gebt, Bilder zu zeigen! 🙏🏼

ARIELA ESTRELLAAls ich vor einiger Zeit zu einem Einsatz in Düsseldorf gerufen wurde, habe ich zunächst die kleine Ariel...
12/11/2023

ARIELA ESTRELLA

Als ich vor einiger Zeit zu einem Einsatz in Düsseldorf gerufen wurde, habe ich zunächst die kleine Ariela Estrella alleine kennengelernt.
Für die späteren Bilder der kleinen Maus, hat mir dann eine liebe Hebamme geholfen, sie fertig zu machen.

Während ich dann mit Ariela Estrella im Kreissaal bereits kleine Vorbereitungen getroffen habe, ist dann auch die - natürlich sehr traurige - Mama und die Oma des kleinen Sternenmädel dazu gekommen.

Wir haben ein wenig gesprochen und die Art der Bilder festgelegt, und dann erst alleine mit Ariela Estrella und später auch mit ihrer Mama fotografiert.

Eine wirkliche großartige Unterstützung in dieser Situation ist dabei die Oma der kleinen Maus gewesen.

Man hat gemerkt, wie wichtig es in diesem Moment war, dass, neben dem etwas später eintreffenden Papas des Sternchens, der noch Zuhause individuelle Kleidung geholt hatte, die mütterliche Stütze da war.

Gemeinsam haben die beiden Ariela Estrella nochmal umgezogen und fertig gemacht. So gab es dann ganz nebenbei auch noch einige „Drei-Generationen-Bilder“.

Ich bin euch Beiden (und auch der Oma von Ariela Estrella) sehr dankbar, dass ihr der Stiftung und mir die Möglichkeit gebt, Bilder zu zeigen! 🙏🏼

BOTSCHAFTERDer Hautpgrund, warum wir Fotografen*innen Bilder der Sternchen und ihrer Eltern machen, ist zweifellos das S...
05/11/2023

BOTSCHAFTER

Der Hautpgrund, warum wir Fotografen*innen Bilder der Sternchen und ihrer Eltern machen, ist zweifellos das Schaffen von Erinnerungen. Die Momente der kurzen, gemeinsamen Zeit für die Eltern festzuhalten, und das diese dann immer wieder angeschaut werden können, wenn man es möchte, dafür gibt es die Stiftung und deren ehrenamtlich engagierte Fotografen*innen.

Damit zum einen diese kostenfreie Möglichkeit, welche die Stiftung Betroffenen bietet, weiter bekannt gemacht werden kann, zum anderen aber auch die Sternenkinder grundsätzlich ihren Platz in unserer Gesellschaft haben, dafür ist es wichtig, dass es Eltern gibt, die Bilder für diese Zwecke freigeben.

Ich habe relativ zu Anfang meiner Tätigkeit für die Stiftung, ein Elternpaar getroffen, dass, einige Wochen nach unserer gemeinsamen Zeit mit ihrem kleinen Sternenjungen, mir gesagt hat, dass sie den Gedanken tröstlich und schön fänden, wenn ihr kleiner Mann sozusagen als Botschafter für diese gute Sache fungieren würde. So hätte für sie beide, letztlich auch die Frage nach dem „warum“, einen Sinn.

Auch die Eltern des kleinen, grossen Rio Conner, haben der Stiftung und mir die Möglichkeit gegeben, Bilder unseres Treffens zu nutzen. Ich bin euch beiden, genau wie allen anderen Eltern, sehr, sehr dankbar dafür! 🙏

Von der Begegnung mit Rio Conner, seinen lieben Eltern, samt Oma, Tante und Freundin, erzähle ich euch dann auch demnächst. 😌

BRÜDERDas ist Paul. Diesen kleinen Krieger habe ich Ende des vergangenen Jahres mit seinen damals traurigen Eltern Elisa...
22/10/2023

BRÜDER

Das ist Paul. Diesen kleinen Krieger habe ich Ende des vergangenen Jahres mit seinen damals traurigen Eltern Elisa und Lars getroffen.

Pauls Eltern und ich hatten auch anschliessend immer wieder mal Kontakt, und so wusste ich, dass die beiden sich über ein zu erwartendes Regenbogenbaby freuen durften.

Vor wenigen Tagen haben die beiden mir dann ein Bild von Pauls Bruder Jonah geschickt, der gerade das Licht der Welt erblickt hatte.

Ich habe mich unglaublich für die beiden gefreut, und war emotional sehr berührt.
Man ist als Sternchen-Fotograf Teil der traurigen Momente, und ist dankbar, wenn man dann auch an den so freudigen Momente teilhaben darf.

Was mich aber dann noch mehr bewegt hat, war der Umstand, dass mir Lars gesagt hat, dass der erste Weg nach der Entlassung aus dem Krankenhaus, zu Paul führen wird, damit Jonah seinen grossen Bruder kennenlernt - ich war wirklich sehr bewegt. 🥲

Ganz sicher wird Jonah in Paul immer den grossen Bruder und Schutzengel haben, der von seinem Stern auf ihn acht gibt! 💫

Ich bin Elisa und Lars nach wie vor sehr dankbar, dass ihr der Stiftung und mir die Möglichkeit gebt, Bilder zu zeigen! 🙏🏼

ERINNERUNGENHeute, am 15. Oktober, ist, wie in jedem Jahr, der Tag der Sternenkinder. ✨In meiner eigenen, tröstlichen Vo...
15/10/2023

ERINNERUNGEN

Heute, am 15. Oktober, ist, wie in jedem Jahr, der Tag der Sternenkinder. ✨

In meiner eigenen, tröstlichen Vorstellung, sitzen heute alle Sternchen zusammen, und begehen diesen Tag gemeinsam.
Sie freuen sich, dass sie nicht vergessen werden, und schicken ihren Lieben hier unten - wie auch immer geartete - Botschaften.

An einem solchen Tag denke auch ich an jede einzelne meiner bisherigen Begegnungen zurück.

So, wie ich das auch hier schon mehrfach gesagt habe, bin ich dankbar, dass ich all „meine“ Sternchen noch treffen durfte, bevor sie sich auf ihre Reise gemacht haben.

Ich denke heute aber auch an alle Eltern, Grosseltern und sonstigen Verwandte und Freunde, die bei diesen Begegnungen dabei waren, und welche ich damit auch kennengelernt habe.

Danke euch allen, dass ihr mich in diesen so schwierigen Momenten, so nah in euren kleinen oder grösseren Familienkreis gelassen habt. 😌

Beim Zusammenstellen dieses Beitrages, habe ich mir tatsächlich noch einmal jedes von euch Sternchen angeschaut, und deshalb kann ich sagen, ich habe euch alle noch einmal kurz „getroffen“.

Ich erinnere mich an euch!!!! 😌

Alessio - Alexandru - Alex Lion - Anna Helene - Ariela Estrella - Atreju - Augustus Apollo - Chiara Elisabeth - Daniel - Elias - Elric Lian - Hannes - Ibrahim - Imani - Jule - Krümel - Lennart - Lenny - Lenya und Maya - Leo - Lia - Liah - Luciano - Malia - Malu - Marten - Miracle - Muhamed - Neo - Niama - Nora - Mira - Paul - Rio Conner - Roya - Siebo - Stern - Zoe und drei namenlos gebliebene Sternchen.

Heute Abend werde ich für euch alle hier unten eine Kerze anzünden, gleichzeitig nach oben in den Nachthimmel schauen, und eure Sterne funkeln sehen… 💫✨

UNENDLICHE LIEBEVor einiger Zeit habe ich eine Story von  geteilt, in welcher es darum ging, dass Denise vor der Geburt ...
12/10/2023

UNENDLICHE LIEBE

Vor einiger Zeit habe ich eine Story von geteilt, in welcher es darum ging, dass Denise vor der Geburt ihres Regenbogenbabys nicht wusste, ob sie ihr Sternenkind Luisa genauso intensiv lieben würde, wie eben den später geborenen Eliano.

Ihre eigene Fragestellung und auch die dazugehörige Beantwortung, finden sich im zweiten Bild dieses „posts“.

Mutterliebe ist da, und zwar immer und unendlich.

So, wie Denise es selber sinngemäss festgestellt hat - Mutterliebe unterscheidet nicht zwischen einem Kind, welches seinen Fuss nicht auf die Erde gesetzt hat, und dem Kind, welches die Mutter durchs Leben führen kann.

Diese unendliche Liebe einer Mutter, habe ich auch erlebt, als ich zur kleinen Ariela Estrella gerufen wurde.

Auch von dieser Begegnung darf und möchte ich euch demnächst erzählen… 😌

Wenngleich in diesem Beitrag die Liebe einer Mutter thematisiert ist, so steht ausser Frage, dass Väter nicht minder fühlen.

Ich bin euch Beiden (Mutter und Vater von Ariela Estrella) sehr dankbar, dass ihr der Stiftung und mir die Möglichkeit gebt, Bilder zu zeigen! 🙏🏼

29/09/2023

Das ist die wunderschöne Miracle

„Miracle“ bedeutet „Wunder“. Könnte es einen schöneren Vornamen geben? Auf dem Bild von Miracle und ihrer Mutter ist das Wunder der Liebe und der Verbundenheit sicht-, greif- und spürbar. Sieht man doch auf dem Bild sehr eindrucksvoll, wie innig die Liebe zwischen Mutter und Kind ist.
In ihrer Einzigartigkeit perfekt, wurde Miracle von ihren Eltern mit Liebe in Empfang genommen und schenkte ihnen eine kurze gemeinsame Zeit, bevor sie zu ihrem Stern reiste. Miracles Eltern konnten ihr Wunder spüren, umsorgen, kennenlernen und wieder verabschieden. Nun hat Miracle ihren Stern bereist und ihre Eltern schicken ihr täglich all ihre Liebe.

Unser Fotograf Jörg Siegert hat Miracle auf ihrem kurzen Weg auf dieser Welt begleitet und konnte zauberhafte Bilder wunderschöner Momente einfangen. Bilder, die für Miracles Eltern stets ein wertvoller Schatz sein werden. Miracle wird geliebt und bleibt ein fester Bestandteil ihrer Familie, der nie vergessen wird.

Lieber Jörg,
du wunderbarer Mensch. Wir danken dir dafür, dass du dir die Zeit für Miracle und die vielen vielen anderen Sterne genommen hast, um ihre Eltern mit dem wohl reichsten Schatz, den man sich vorstellen kann, zu beschenken. Danke für alles!

Wir danken den Eltern von Miracle für ihr Vertrauen und dafür, dass wir die Bilder hier zeigen dürfen.

ZEITNeulich wurde, anlässlich eines Workshops für  in Düsseldorf, durch interessierte Fotografen*innen die Frage gestell...
24/09/2023

ZEIT

Neulich wurde, anlässlich eines Workshops für in Düsseldorf, durch interessierte Fotografen*innen die Frage gestellt, wie lange man vor Ort bei den Sternchen und ihren Eltern ist.

Die Beantwortung dieser Frage ist nicht wirklich als feste Zahl möglich, da dies stark von den jeweiligen Umständen abhängt.

Grundsätzlich richte ich mich selber immer danach, was die Eltern oder andere Angehörige vor Ort möchten aber auch können.

Fotografiere ich mit den Sternchen alleine, bin ich in der Regel deutlich schneller wieder auf dem Heimweg.

Ergibt sich vor Ort die Situation, bzw. lassen die Eltern es zu, dass ich - neben meinem fotografischen Auftrag - durch Gespräche auch mehr geben kann, dann bin ich auch als in dem Moment notwendige, emotionale „Stütze“ da.

Es hat aber in der Vergangenheit, sowie ich das schon erzählt habe, auch Momente, in denen die Kraft der Eltern für ein längeres Fotografieren nicht reicht.

Ich könnte noch einige Situationen mehr beschreiben, welche die Verweilzeit vor Ort beinflussen.
Immer aber gilt - es gibt in dem Moment vor Ort nichts Wichtigeres, und dann spielt eben Zeit keine Rolle.

Auch bei der Begegnung mit Jule und ihren lieben Eltern war das so.

Ich danke euch Beiden sehr, dass ich und die Stiftung die Bilder von Jule zeigen darf/dürfen!
😌

MIRACLEWie ich euch schon erzählt habe, werden wir Fotografen*innen von  nicht nur für Sternchen gerufen, die sich berei...
17/09/2023

MIRACLE

Wie ich euch schon erzählt habe, werden wir Fotografen*innen von nicht nur für Sternchen gerufen, die sich bereits auf den Weg zu ihrem Stern gemacht haben, sondern auch dann, wenn die Eltern sich Bilder der letzten Momente wünschen, bevor lebenserhaltende Maßnahmen beendet werden.

Diese Situationen, zumeist auf Kinderintensivstationen, haben nochmal einen ganz anderen Charakter.

Zwischen Apparaturen, Schläuchen und unzähligen leisen Geräuschen, entsteht dann trotz aller Begleitumstände, nochmal eine ganz eigene, liebevolle Atmosphäre.

Die letzten, gemeinsamen Momente mitzuerleben und dabei fotografisch festzuhalten, berührt auch mich als Fotografen jedes Mal.

So war es auch beim kleinen, wenige Tage alten Miracle, den seine Eltern letztlich gehen lassen mussten.

Ich, und das habe ich auch schon mehrfach gesagt, betrachte es nicht nur in diesen Situationen, jedes Mal als Vetrauensvorschuss und absolutes Privileg, dass die Eltern mich in diesen traurigen und intimen Momenten, so nah an sich und ihre Sternchen lassen! 😌

Danke an euch Beide, dass die Stiftung und die Bilder zeigen dürfen.
🙏

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