23/08/2026
In den hellen SommernĂ€chten Finnisch-Lapplands scheint die Taiga nie ganz zur Ruhe zu kommen. Streift dann ein BraunbĂ€r (Ursus arctos) durch das dichte Unterholz, verschmilzt seine massige Statur trotz seiner GröĂe perfekt mit den Schatten der BĂ€ume.
âđ Ein exzellenter Sinn
WĂ€hrend BĂ€ren nicht besonders scharf sehen, ist ihr Geruchssinn herausragend â er ist sogar noch deutlich feiner als der von SpĂŒrhunden. Nahrungsquellen oder Artgenossen können sie oft schon ĂŒber viele Kilometer hinweg zuverlĂ€ssig wittern.
âđČWeite Reviere
In den endlosen NadelwĂ€ldern â etwa nördlich von Rovaniemi oder KemijĂ€rvi â beanspruchen die EinzelgĂ€nger riesige Streifgebiete fĂŒr sich. Diese markieren sie gezielt, indem sie sich an markanten StĂ€mmen reiben oder deutliche Kratzspuren in der Baumrinde hinterlassen.
âđŸ Erstaunlich flink
Der ĂŒbliche, etwas gemĂ€chlich wirkende Passgang tĂ€uscht schnell ĂŒber ihre tatsĂ€chliche AgilitĂ€t hinweg. Wenn es darauf ankommt, können BraunbĂ€ren auf kurzen Distanzen Geschwindigkeiten von rund 50 km/h erreichen und sind zudem hervorragende Schwimmer.