30/07/2026
Meine Liebe zur Fotografie begann mit meiner Mutter. Wir hatten eine analoge Kamera „Kyiv“, die wir immer mit in den Urlaub genommen haben. Nach der Reise ließen wir die Filme in kleinen Kiosken auf dem Markt entwickeln und warteten gespannt auf die Bilder – jedes Mal war das Ergebnis eine kleine Überraschung.
Ich habe nicht viele Fotos von mir aus dieser Zeit. Wir machten meistens nur einmal im Jahr Urlaub, und ein Film hatte nur 24 oder 36 Bilder. Nicht jedes Foto ist gelungen, aber genau diese wenigen Erinnerungen sind heute für mich unglaublich wertvoll.
Später begann ein neuer Teil meiner fotografischen Reise. Nach meinem Studium und der Enttäuschung über meinen ursprünglichen Beruf fand ich meinen Weg in Fotostudios. Meine ersten Experimente mit der Kamera machte ich natürlich mit meinem treuesten Model – Mascha. Ihr Fotoarchiv aus dieser Zeit wurde schnell immer größer.
Heute sehe ich meinen Weg in der Fotografie mit neuen Augen und suche nach neuen Bedeutungen. Auch wenn künstliche Intelligenz immer mehr Einfluss auf unsere Welt hat und moderne Smartphones erstaunliche Möglichkeiten bieten, glaube ich, dass Fotografie viel mehr ist als nur Technik.
Fotografie bedeutet für mich nicht nur eine gute Kamera, Objektive oder technisches Wissen. Es geht vor allem um die Verbindung zwischen der Fotografin und dem Menschen vor der Kamera. Es geht darum, Vertrauen aufzubauen und den besonderen Moment zu sehen.
Und am Ende geht es auch um die Seele der Fotografin – um ihren eigenen Blick auf die Welt, den sie durch ihre Bilder mit anderen teilt.